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==Grünraumverbindungen als Pinzgauer Entwicklungsziel==
 
==Grünraumverbindungen als Pinzgauer Entwicklungsziel==
Haupttäler in den [[Alpen]] zählen zu jenen Gebieten, die durch wachsende Siedlungen, durch Widmung von Betriebsgebieten und durch den Ausbau des übergeordneten Verkehrsnetzes aufgrund der geografischen Gegebenheiten in besonderer Weise eine Verinselung der Lebensräume von Wildtieren bewirkt. Das [[Land Salzburg]] zählt andererseits nicht zu jenen Bundesländern, in denen die Verantwortlichen diesem lange bekannten Trend frühzeitig entgegen gewirkt haben. Erst am [[1. August]] [[2013]] wurden Grünzonenkorridore für die Aufnahme in das Regionalprogramm des [[Pinzgau]]s von der [[Salzburger Raumplanung]] vorgeschlagen und noch im gleichen Jahr stimmten die [[Bürgermeister]] des [[Oberpinzgau]]s der Aufnahme der vorgeschlagenen 56 Grünkorridore in das Regionalprogramm Pinzgau zu. Seither sind die damals noch 56 für notwendig erachteten Grünzonenkorridore – wohl nicht ohne Interventionen und Zutun betroffener Interessenten - auf heute (im Juli 2014) 30 geschrumpft. Das entspricht einer Reduktion von annähernd  50 % der ursprünglich von allen befassten Seiten für sinnvoll angesehenen Korridore.
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Haupttäler in den [[Alpen]] zählen zu jenen Gebieten, die durch wachsende Siedlungen, durch Widmung von Betriebsgebieten und durch den Ausbau des übergeordneten Verkehrsnetzes aufgrund der geografischen Gegebenheiten in besonderer Weise eine Verinselung der Lebensräume von Wildtieren bewirkt. Das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] zählt andererseits nicht zu jenen Bundesländern, in denen die Verantwortlichen diesem lange bekannten Trend frühzeitig entgegen gewirkt haben. Erst am [[1. August]] [[2013]] wurden Grünzonenkorridore für die Aufnahme in das Regionalprogramm des [[Pinzgau]]s von der [[Salzburger Raumplanung]] vorgeschlagen und noch im gleichen Jahr stimmten die [[Bürgermeister]] des [[Oberpinzgau]]s der Aufnahme der vorgeschlagenen 56 Grünkorridore in das Regionalprogramm Pinzgau zu. Seither sind die damals noch 56 für notwendig erachteten Grünzonenkorridore – wohl nicht ohne Interventionen und Zutun betroffener Interessenten - auf heute (im Juli 2014) 30 geschrumpft. Das entspricht einer Reduktion von annähernd  50 % der ursprünglich von allen befassten Seiten für sinnvoll angesehenen Korridore.
 
   
 
   
 
Nun fürchten Bauern angeblich Verbote und ein Gemeindepolitiker behauptet, dass man um die Korridore Geheimnisse machen wolle, und er sieht jene Maßnahmen, die den Weiterbestand der Wildtiere sichern sollen, in Verkehrung der Tatsachen als für die Bauern existenzbedrohend. Der oberste Beamte der [[Salzburger Raumplanung]] betrachtet hingegen die Einrichtung der Grünzonenkorridore als wichtige Initiative, die sich nebenher auch für die [[Landwirtschaft]] als förderlich erweist. Aus dem Büro der für Naturschutz und Raumordnung zuständigen [[LH-Stv]]. [[Astrid Rössler]] verlautet, dass mit der Einrichtung der Grünzonenkorridore zudem der Zersiedelung entgegen gewirkt werde.
 
Nun fürchten Bauern angeblich Verbote und ein Gemeindepolitiker behauptet, dass man um die Korridore Geheimnisse machen wolle, und er sieht jene Maßnahmen, die den Weiterbestand der Wildtiere sichern sollen, in Verkehrung der Tatsachen als für die Bauern existenzbedrohend. Der oberste Beamte der [[Salzburger Raumplanung]] betrachtet hingegen die Einrichtung der Grünzonenkorridore als wichtige Initiative, die sich nebenher auch für die [[Landwirtschaft]] als förderlich erweist. Aus dem Büro der für Naturschutz und Raumordnung zuständigen [[LH-Stv]]. [[Astrid Rössler]] verlautet, dass mit der Einrichtung der Grünzonenkorridore zudem der Zersiedelung entgegen gewirkt werde.