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| | beschloss er nach Paris aufzubrechen der Stadt seiner Sehnsucht. Nach immer wiederkehrenden Problemen einen Reisepaß zu erhalten, berichtete er voller Erleichterung in einem Brief an seine Angehörigen in Polen von [[Wien]], datiert: Juli [[1831]], Samstag: | | beschloss er nach Paris aufzubrechen der Stadt seiner Sehnsucht. Nach immer wiederkehrenden Problemen einen Reisepaß zu erhalten, berichtete er voller Erleichterung in einem Brief an seine Angehörigen in Polen von [[Wien]], datiert: Juli [[1831]], Samstag: |
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| − | "...Endlich habe ich den Reisepaß. Mit der Montag-Abreise wird's jedoch nichts; erst Mittwoch geht's nach [[Salzburg]] und von dort nach [[München]]." | + | '' "...Endlich habe ich den Reisepaß. Mit der Montag-Abreise wird's jedoch nichts; erst Mittwoch geht's nach [[Salzburg]] und von dort nach [[München]]." '' |
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| | So traf Chopin in einer größeren Reisegesellschaft mit mehreren Kutschen im Juli 1831 in Salzburg ein. | | So traf Chopin in einer größeren Reisegesellschaft mit mehreren Kutschen im Juli 1831 in Salzburg ein. |
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| | Es ist vor allem Ferdynand Hoesick und Norbert Alfons Kumelski seinen Freund aus [[Litauen]] zu danken das wir einen Eindruck über Chopins Aufenthalt in Salzburg besitzen. | | Es ist vor allem Ferdynand Hoesick und Norbert Alfons Kumelski seinen Freund aus [[Litauen]] zu danken das wir einen Eindruck über Chopins Aufenthalt in Salzburg besitzen. |
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| − | Schon zu Beginn fand die Reisegruppe an der "altehrwürdigen Stadt Salzburg" Gefallen, einer Stadt, "die durch die italienische Struktur der Häuser gefällig und durch die vielen Kirchen und durch die übrigen bemerkenswerten Gebäude prächtig ist". Für den vier Tage lang dauernten Aufenthalt Chopins in Salzburg wurde von Kumelski ein umfangreiches Besichtungsprogramm zusammengestellt, die [[Kollegienkirche]], [[Franziskanerkirche]], die [[Sebastianskirche]] mit [[Friedhof]], die [[Festung]] und der [[Dom]], die [[Michael Haydn]]-Gedächtnisstätte und natürlich als Höhepunkt des großen [[Mozart]] Verehrers Chopin, das Mozart [[Geburtshaus]] in der [[Getreidegasse]]. | + | Schon zu Beginn fand die Reisegruppe an der '' "altehrwürdigen Stadt Salzburg" '' Gefallen, einer Stadt, '' "die durch die italienische Struktur der Häuser gefällig und durch die vielen Kirchen und durch die übrigen bemerkenswerten Gebäude prächtig ist" ''. Für den vier Tage lang dauernten Aufenthalt Chopins in Salzburg wurde von Kumelski ein umfangreiches Besichtungsprogramm zusammengestellt, die [[Kollegienkirche]], [[Franziskanerkirche]], die [[Sebastianskirche]] mit [[Friedhof]], die [[Festung]] und der [[Dom]], die [[Michael Haydn]]-Gedächtnisstätte und natürlich als Höhepunkt des großen [[Mozart]] Verehrers Chopin, das Mozart [[Geburtshaus]] in der [[Getreidegasse]]. |
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| | Einen besonderen Eindruck auf Chopin machte auch das [[Glockenspiel]] im [[Turm]] der [[Neuen Residenz]]. Den gerade als die Reisegesellschaft am [[Residenzplatz]] eintraf, begrüßte das Glockenspiel Chopin, indem es die sechste Abendstunde ankündigte. Diese Begrüßung der Stadt berührte Chopin sehr und zugleich war er auch über | | Einen besonderen Eindruck auf Chopin machte auch das [[Glockenspiel]] im [[Turm]] der [[Neuen Residenz]]. Den gerade als die Reisegesellschaft am [[Residenzplatz]] eintraf, begrüßte das Glockenspiel Chopin, indem es die sechste Abendstunde ankündigte. Diese Begrüßung der Stadt berührte Chopin sehr und zugleich war er auch über |
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| | Als man Ihm erklärte das dies ein Duett aus der im Jahre [[1825]] in Paris uraufgeführten Oper "Maurer und Schlosser" des französischen Komponisten Daniel Fransois Auber ist, glaubte er zunächst nicht an dessen Urheberschaft, korrigierte sich aber dann in seinen Reiseaufzeichnungen mit den Zeilen: | | Als man Ihm erklärte das dies ein Duett aus der im Jahre [[1825]] in Paris uraufgeführten Oper "Maurer und Schlosser" des französischen Komponisten Daniel Fransois Auber ist, glaubte er zunächst nicht an dessen Urheberschaft, korrigierte sich aber dann in seinen Reiseaufzeichnungen mit den Zeilen: |
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| − | "Alls wir jedoch einige Tage später auf den Turm stiegen, um die Zusammensetzung der Glockenspielmaschinerie kennen zulernen, erhielt Auber sein Urheberrecht zurück. Wir erfuhren nämlich vom Aufseher des Uhrwerks, dass die Maschine jeden Monat auf ein anderes Musikstück zeitgenössischer Kompositionen eingerichtet wird." | + | '' "Alls wir jedoch einige Tage später auf den Turm stiegen, um die Zusammensetzung der Glockenspielmaschinerie kennen zulernen, erhielt Auber sein Urheberrecht zurück. Wir erfuhren nämlich vom Aufseher des Uhrwerks, dass die Maschine jeden Monat auf ein anderes Musikstück zeitgenössischer Kompositionen eingerichtet wird." '' |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |