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| | Drei Motive lassen sich dafür feststellen. | | Drei Motive lassen sich dafür feststellen. |
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| − | *l) die weitgehende Ausschöpfung des Wehrpotentials der österreichischen Länder unter Nutzung der positiven Erfahrungen mit bewaffneten Volksautgeboten in Tirol und Salzburg 1800 und 1805. | + | *1) die weitgehende Ausschöpfung des Wehrpotentials der österreichischen Länder unter Nutzung der positiven Erfahrungen mit bewaffneten Volksautgeboten in Tirol und Salzburg 1800 und 1805. |
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| | *2) die für arrivierte Militärs des ausgehenden 17. Jahrhunderts völlig überraschenden Erfolge der französischen Volksheere in den Koalitionskriegen | | *2) die für arrivierte Militärs des ausgehenden 17. Jahrhunderts völlig überraschenden Erfolge der französischen Volksheere in den Koalitionskriegen |
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| | *3) als vielleicht wesentlichste Faktor die geringen erwarteten Kosten, zumal nur die kurze Ausbildung und Bewaffnung vom Staat, Bekleidung und sonstige Ausrüstung aber von den Landständen und teilweise von den Landwehrmännern selbst zu stellen war. | | *3) als vielleicht wesentlichste Faktor die geringen erwarteten Kosten, zumal nur die kurze Ausbildung und Bewaffnung vom Staat, Bekleidung und sonstige Ausrüstung aber von den Landständen und teilweise von den Landwehrmännern selbst zu stellen war. |
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| − | Klar festgelegt wurde von Erzherzog Johann die Uniformierung der Wehr: Innergebirg brauner Rock, im [[Flachgau]] und [[Tennengau]] grauer, in der [[Stadt Salzburg]] grüner Waffenrock. Alle mit gelben Aufschlägen und mit Messingemblem ''LW'' für Landwehr versehen.<br>In der Adjustierungsvorschrift steht:''"Der Zweck der Landwehr ist: Verteidigung des Vaterlandes | + | Klar festgelegt wurde von Erzherzog Johann die Uniformierung der Wehr: Innergebirg brauner Rock, im [[Flachgau]] und [[Tennengau]] grauer, in der [[Stadt Salzburg]] grüner Waffenrock. Alle mit gelben Aufschlägen und mit Messingemblem ''LW'' für Landwehr versehen.<br>In der Adjustierungsvorschrift steht:"''Der Zweck der Landwehr ist: Verteidigung des Vaterlandes Erhaltung der jetzigen milden und gerechten Verfassung, der Nationalehre und Selbständigkeit und zur Erfüllung dieses erhabenen |
| − | Erhaltung der jetzigen milden und gerechten Verfassung, der Nationalehre und Selbständigkeit und zur Erfüllung dieses erhabenen | + | Zweckes ist jeder Flitter überflüssig''". |
| − | Zweckes ist jeder Flitter überflüssig"''. | |
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| | ==Einsatz== | | ==Einsatz== |
| | Die Landwehr führte [[1809]] einen neuen - vergeblichen - Versuch, sich von der Herrschaft der Franzosen zu befreien. Einer der Kommandanten dieser Landwehr war [[Anton Rauchenbichler]]. | | Die Landwehr führte [[1809]] einen neuen - vergeblichen - Versuch, sich von der Herrschaft der Franzosen zu befreien. Einer der Kommandanten dieser Landwehr war [[Anton Rauchenbichler]]. |
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| − | Am [[1. März]] 1809 erfolgte die Mobilisierung der österreichischen Armee, die vier Salzburger Landwehrbataillone wurden | + | Am [[1. März]] 1809 erfolgte die Mobilisierung der österreichischen Armee, die vier Salzburger Landwehrbataillone wurden mit [[1. April]] in der [[Stadt Salzburg]] zusammengezogen, wo am [[9. April]] die Weihe der vier Bataillonsfahnen stattfand. |
| − | mit [[1. April]] in der [[Stadt Salzburg]] zusammengezogen, wo am [[9. April]] die Weihe der vier Bataillonsfahnen stattfand. | |
| − | Der erste Einsatz der Salzburger Landwehr war die Bewachung von Kriegsgefangenen, die von Tirol nach [[Oberösterreich]]
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| − | zu eskortieren waren.
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| − | Ab [[14. April]] musste, nach Abrücken aller regulären österreichischen Truppen der Garnisonsdienst in Salzburg allein verrichtet
| + | Der erste Einsatz der Salzburger Landwehr war die Bewachung von Kriegsgefangenen, die von Tirol nach [[Oberösterreich]] zu eskortieren waren. |
| − | werden. Das l. Bataillon bezog am [[28. April]] Stellung im Raum [[Bergheim]], das 2. westlich [[Saalachbrücke Salzburg-Freilassing|Saalbrücke]] und das 3. bei [[Glanegg]], während das 4. Bataillon als Reserve verblieb.
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| − | Die durch Desertion gelichteten Reihen von drei Landwehr-Bataillons kämpften bei der Verteidigung des [[Pass Lueg]] mit. Sie kämpften bei den Gefechten in St. Michael am [[25. Mai]] in der Steiermark, und in Ungarn, in der Schlacht bei Raab am [[21. Juni]], und wurden sodann nach Komorn als Festungsbesatzung verlegt. | + | Ab [[14. April]] musste, nach Abrücken aller regulären österreichischen Truppen der Garnisonsdienst in Salzburg allein verrichtet werden. Das 1. Bataillon bezog am [[28. April]] Stellung im Raum [[Bergheim]], das 2. westlich [[Saalachbrücke Salzburg-Freilassing|Saalbrücke]] und das 3. bei [[Glanegg]], während das 4. Bataillon als Reserve verblieb. |
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| | + | Die durch Desertion gelichteten Reihen von drei Landwehr-Bataillons kämpften bei der Verteidigung des [[Pass Lueg]] mit. Sie kämpften bei den Gefechten in St. Michael in der Steiermark am [[25. Mai]], und in [[Ungarn]] in der Schlacht bei Raab am [[21. Juni]] und wurden sodann nach [[Komorn]] als Festungsbesatzung verlegt. |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | *www.buergergarde-salzburg.at-Die_Salzburger_Landwehr.pdf | + | * www.buergergarde-salzburg.at-Die_Salzburger_Landwehr.pdf (war bei einer Überprüfung am 7. April 2021 nicht mehr abrufbar) |
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| − | [[Kategorie:Geschichte|Landwehr]] | + | {{SORTIERUNG: Landwehr}} |
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