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[[Datei:Stift Sankt Lambrecht.jpg|mini|Benediktinerstift St. Lambrecht]]
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Das '''Benediktinerstift St. Lambrecht''', offiziell Benediktinerabtei St. Lambrecht (lat. Abbatia Sancti Lamberti), ist eine Abtei der Benediktiner, gelegen auf 1028 Meter Seehöhe in Sankt Lambrecht im österreichischen Bundesland [[Steiermark]], das einmal auch zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehört hatte. Der Name geht auf den Klosterpatron, den heiligen Lambert, zurück.
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Die '''Benediktinerabtei St. Lambrecht''' (lat. Abbatia Sancti Lamberti) ist eine Abtei der [[Benediktiner]], gelegen auf 1 028 [[Meter über Adria|Meter Seehöhe]] in Sankt Lambrecht in der [[Steiermark]], das einmal auch zur [[Erzdiözese Salzburg]] gehört hatte. Der Name geht auf den Klosterpatron, den heiligen Lambert, zurück.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Es wurde 1076 vom Kärntner Markgrafen Markwart von Eppenstein gegründet. 1102 stiftete sein Sohn Herzog Heinrich von Kärnten dem Kloster erhebliche Ländereien und Besitztümer in der gesamten Steiermark. Bedeutend wurde es durch seine Klosterbibliothek, die bis ins [[12. Jahrhundert]] zurückreicht.
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Es wurde [[1076]] vom Kärntner Markgrafen Markwart von Eppenstein gegründet. [[1102]] stiftete sein Sohn Herzog Heinrich von Kärnten dem Kloster erhebliche Ländereien und Besitztümer in der gesamten Steiermark. Bedeutend wurde es durch seine Klosterbibliothek, die bis ins [[12. Jahrhundert]] zurückreicht.
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Am [[4. Jänner]] [[1786]] wurde das Stift im Zug der [[Joseph II.|josephinischen Kirchenreform]] durch kaiserliches Dekret aufgehoben, die Bibliotheksbestände kamen in die Universitätsbibliothek Graz. Bereits Kaiser [[Franz II.]] machte die Auflösung 1802 rückgängig, in der Folge kam die Bibliothek nach St. Lambrecht zurück. Die wertvollen Handschriften blieben in Graz.
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Am [[4. Jänner]] [[1786]] wurde die Abtei im Zug der [[Joseph II.|josephinischen Kirchenreform]] durch kaiserliches Dekret aufgehoben, die Bibliotheksbestände kamen in die Universitätsbibliothek Graz. Bereits Kaiser [[Franz II.]] machte die Auflösung [[1802]] rückgängig, in der Folge kam die Bibliothek nach Sankt Lambrecht zurück. Die wertvollen Handschriften blieben in Graz.
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1835 wurde im Stift ein Landgymnasium mit fünf Klassen eingerichtet; die Schule bestand bis 1932.
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[[1835]] wurde im Stift ein Landgymnasium mit fünf Klassen eingerichtet; die Schule bestand bis [[1932]].
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Nach dem Anschluss im Mai 1938 wurde das Kloster durch die [[Nationalsozialisten]] beschlagnahmt. Am [[13. Mai]] [[1942]] traf ein erster Transport von ca. 90 KZ-Häftlingen aus [[KZ Dachau|Dachau]] ein, das Stift wurde zum Außenlager des KZ Dachau. Ungefähr ein Jahr später trafen dann 30 Bibelforscherinnen (Zeugen Jehovas) aus [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] ein, für die ein Außenlager des KZ Ravensbrück eingerichtet wurde, das vom [[13. Mai]] [[1943]] bis zum [[15. November]] [[1944]] Bestand hatte. Ab dem [[20. November]] [[1942]] bis zur Befreiung im Mai 1945 unterstand das Männerlager, ab [[1. September]] [[1944]] auch das Frauenlager, dem [[KZ Mauthausen]].<ref>[https://www.gesetze-im-internet.de/begdv_6/anlage.html www.gesetze-im-internet.de] Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gemäß § 42 Abs. 2 BEG als Anlage zur Sechsten Verordnung zur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes</ref>
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Nach dem [[Anschluss]] im Mai [[1938]] wurde das Kloster durch die [[Nationalsozialisten]] beschlagnahmt. Am [[13. Mai]] [[1942]] traf ein erster Transport von ca. 90 KZ-Häftlingen aus [[KZ Dachau|Dachau]] ein, das Stift wurde zum Außenlager des KZ Dachau. Ungefähr ein Jahr später trafen dann 30 Bibelforscherinnen (Zeugen Jehovas) aus [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]] ein, für die ein Außenlager des KZ Ravensbrück eingerichtet wurde, das vom [[13. Mai]] [[1943]] bis zum [[15. November]] [[1944]] Bestand hatte. Ab dem [[20. November]] [[1942]] bis zur Befreiung im Mai 1945 unterstand das Männerlager, ab [[1. September]] 1944 auch das Frauenlager, dem [[KZ Mauthausen]].<ref>[https://www.gesetze-im-internet.de/begdv_6/anlage.html www.gesetze-im-internet.de] Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gemäß § 42 Abs. 2 BEG als Anlage zur Sechsten Verordnung zur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes</ref>
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1946 kehrten die Mönche zurück. Heute verwaltet und bewirtschaftet das Kloster insgesamt rund 5&nbsp;200 Hektar land- und forstwirtschaftlichen Besitz und betreibt eine Hackschnitzelanlage, die den ganzen Ort versorgt.
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[[1946]] kehrten die Mönche zurück. Heute verwaltet und bewirtschaftet das Kloster insgesamt rund 5&nbsp;200 Hektar land- und forstwirtschaftlichen Besitz und betreibt eine Hackschnitzelanlage, die den ganzen Ort versorgt.
    
==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
Aus dem Stift St. Lamprecht kamen, wie aus vielen anderen Benediktinerklöstern Österreichs, Schüler und [[Professor]]en an die [[Benediktineruniversität Salzburg]].
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Aus der Abtei St. Lamprecht kamen, wie aus vielen anderen Benediktinerklöstern Österreichs, Schüler und [[Professor]]en an die [[Benediktineruniversität Salzburg]].
 
* [[Anton Strotz]]
 
* [[Anton Strotz]]
 
* [[Bernhard Haidersreiter]]
 
* [[Bernhard Haidersreiter]]
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* [[Maurus Lichtenheim]]
 
* [[Maurus Lichtenheim]]
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==Quelle==
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==Quellen==
* Homepage des Klosters: [http://www.stift-stlambrecht.at www.stift-stlambrecht.at]
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{{homepage|http://www.stift-stlambrecht.at}}
 
* {{Wikipedia-de|Stift St. Lambrecht}}
 
* {{Wikipedia-de|Stift St. Lambrecht}}
 
==== Einzelnachweis ====
 
==== Einzelnachweis ====

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