| | Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden immer wieder Züge mit Heimkehrern festlich am Hauptbahnhof empfangen. Die Heimkehrer erhielten dann 50 Schilling "Handgeld", 20 Zigaretten und ein "richtiges Essen" im Bahnhofsrestaurant.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19470913&query=%22Bahnhofsrestauration%22+%22Hauptbahnhof%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 13. September 1947, Seite 2</ref> | | Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden immer wieder Züge mit Heimkehrern festlich am Hauptbahnhof empfangen. Die Heimkehrer erhielten dann 50 Schilling "Handgeld", 20 Zigaretten und ein "richtiges Essen" im Bahnhofsrestaurant.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19470913&query=%22Bahnhofsrestauration%22+%22Hauptbahnhof%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 13. September 1947, Seite 2</ref> |
| − | Anlässlich eines solchen Heimkehrerzuges sprach Landeshauptmann Josef Rehrl [[1949]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490119&query=%22Bahnhofsrestauration%22+%22Hauptbahnhof%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 19. Jänner 1949, Seite 3</ref><blockquote>''im großen Saal der Bahnhofsrestauration dann tief empfundene und zu Herzen gehende Begrüßungsworte, die von den Heimkehrern mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden. Nach den herzlichen Begrüßungsworten von Bürgermeister [[Anton Neumayr (senior)|Neumayr]] dankte einer der Heimkehrer, Architekt [[Paul Geppert der Jüngere|Paul Geppert]], für die Begrüßung, die die Erwartungen aller Kameraden übertroffen habe. Architekt Geppert, der älteste Sohn des geschätzten Salzburger Architekten Baurat [[Paul Geppert der Ältere|Geppert]], wies darauf hin, daß die kriegsgefangenen Österreicher in Jugoslawien ihrem Vaterland keine Schande gemacht haben; sie seien als Arbeiter sehr geachtet gewesen und man habe sie nur ungern scheiden lassen. Ihre volle Arbeitskraft wollen die Heimkehrer, so versicherte der Redner namens seiner Kameraden, nun mit ganzer Freude der österreichischen Heimat widmen.''</blockquote> | + | Anlässlich eines solchen Heimkehrerzuges sprach Landeshauptmann Josef Rehrl [[1949]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490119&query=%22Bahnhofsrestauration%22+%22Hauptbahnhof%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 19. Jänner 1949, Seite 3</ref><blockquote>''im großen Saal der Bahnhofsrestauration dann tief empfundene und zu Herzen gehende Begrüßungsworte, die von den Heimkehrern mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden. Nach den herzlichen Begrüßungsworten von Bürgermeister [[Anton Neumayr senior|Neumayr]] dankte einer der Heimkehrer, Architekt [[Paul Geppert der Jüngere|Paul Geppert]], für die Begrüßung, die die Erwartungen aller Kameraden übertroffen habe. Architekt Geppert, der älteste Sohn des geschätzten Salzburger Architekten Baurat [[Paul Geppert der Ältere|Geppert]], wies darauf hin, daß die kriegsgefangenen Österreicher in Jugoslawien ihrem Vaterland keine Schande gemacht haben; sie seien als Arbeiter sehr geachtet gewesen und man habe sie nur ungern scheiden lassen. Ihre volle Arbeitskraft wollen die Heimkehrer, so versicherte der Redner namens seiner Kameraden, nun mit ganzer Freude der österreichischen Heimat widmen.''</blockquote> |
| | Im Restaurant fanden neben Tanzabenden auch Treffen von Vereinen oder politischen Parteien statt, wie beispielsweise am Sonntag, den 11. Dezember 1988 ein Treffen der "Vereinten Grüne Österreichs" (VÖG). In Salzburg gab es damals nur wenige VGÖ-Vertreter. Einer von ihnen war der Heimatdichter [[Rupert Reiter]].<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=S5783Z%2F2AxyURaU6WogO1LYlguVpvnqQP1AHzoYPmWRr9BlecdjxlyOO31dgRtlrlMcT3Ph%2F4UOYMlKSpOd0xIIuMBf2BIyIVzRLkZep1L1Q2XSTBuB7Q%2B%2F5Z8zMVsAA&id1=19881212_07&q=%2522Bahnhofsrestaurant%2520Salzburg%2522#slide7 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 12. Dezember 1988, Seite 7</ref> | | Im Restaurant fanden neben Tanzabenden auch Treffen von Vereinen oder politischen Parteien statt, wie beispielsweise am Sonntag, den 11. Dezember 1988 ein Treffen der "Vereinten Grüne Österreichs" (VÖG). In Salzburg gab es damals nur wenige VGÖ-Vertreter. Einer von ihnen war der Heimatdichter [[Rupert Reiter]].<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=S5783Z%2F2AxyURaU6WogO1LYlguVpvnqQP1AHzoYPmWRr9BlecdjxlyOO31dgRtlrlMcT3Ph%2F4UOYMlKSpOd0xIIuMBf2BIyIVzRLkZep1L1Q2XSTBuB7Q%2B%2F5Z8zMVsAA&id1=19881212_07&q=%2522Bahnhofsrestaurant%2520Salzburg%2522#slide7 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 12. Dezember 1988, Seite 7</ref> |