Änderungen

K
Textersetzung - „Wilfried Haslauer (junior)“ durch „Wilfried Haslauer junior“
Zeile 42: Zeile 42:  
Michaela Petz-Michez ist das freundliche Gesicht Salzburgs in Brüssel. Ihr Urteil über die EU fällt derzeit allerdings eher negativ aus.
 
Michaela Petz-Michez ist das freundliche Gesicht Salzburgs in Brüssel. Ihr Urteil über die EU fällt derzeit allerdings eher negativ aus.
   −
Wenn Salzburgs Landeshauptmann [[Wilfried Haslauer (junior)]] nach Brüssel kommt, holt ihn Michaela Petz-Michez, Leiterin der Salzburger Vertretung in der EU-Hauptstadt, natürlich vom Flughafen ab. Sie hat Termine mit den Kommissaren Günther Oettinger und Jyrki Katainen fixiert, eine Veranstaltung mit hochrangigen Kommissionsvertretern organisiert und die Journalisten an die Pressekonferenz erinnert, die Haslauer gibt.
+
Wenn Salzburgs Landeshauptmann [[Wilfried Haslauer junior]] nach Brüssel kommt, holt ihn Michaela Petz-Michez, Leiterin der Salzburger Vertretung in der EU-Hauptstadt, natürlich vom Flughafen ab. Sie hat Termine mit den Kommissaren Günther Oettinger und Jyrki Katainen fixiert, eine Veranstaltung mit hochrangigen Kommissionsvertretern organisiert und die Journalisten an die Pressekonferenz erinnert, die Haslauer gibt.
    
Die gebürtige Zellerin ist mehr als das ausgesprochen freundliche Gesicht Salzburgs in Brüssel. Sie hat im Land Salzburg ein eigenes Europa-Büro, sie unterrichtet an der Verwaltungsakademie Europarecht - und sie ist eine der Österreicherinnen mit der längsten EU-Erfahrung in Brüssel. Petz-Michez ist gleich nach der Matura nach Brüssel gegangen, als fille-au-pair, das heißt: als Kindermädchen. Auf den Kulturschock folgte die Begeisterung; und als es im Zuge der Beitrittsverhandlungen plötzlich möglich war, beschloss sie, dort zu studieren. Nach Romanistik hat sie an der Université Libre de Bruxelles noch einen Master in Europarecht gemacht. Der wallonische CETA-Rebell Paul Magnette ("der Schwarm aller Studentinnen") war einer ihrer Lehrer. Nach einem Praktikum in der EU-Kommission arbeitete sie in der Ständigen Vertretung und leitete dort das Büro des Gemeindebundes, bis sie 2004 die Salzburg-Vertretung in Brüssel übernahm. Rein gemessen in Jahren ist sie mehr Belgierin als Salzburgerin.
 
Die gebürtige Zellerin ist mehr als das ausgesprochen freundliche Gesicht Salzburgs in Brüssel. Sie hat im Land Salzburg ein eigenes Europa-Büro, sie unterrichtet an der Verwaltungsakademie Europarecht - und sie ist eine der Österreicherinnen mit der längsten EU-Erfahrung in Brüssel. Petz-Michez ist gleich nach der Matura nach Brüssel gegangen, als fille-au-pair, das heißt: als Kindermädchen. Auf den Kulturschock folgte die Begeisterung; und als es im Zuge der Beitrittsverhandlungen plötzlich möglich war, beschloss sie, dort zu studieren. Nach Romanistik hat sie an der Université Libre de Bruxelles noch einen Master in Europarecht gemacht. Der wallonische CETA-Rebell Paul Magnette ("der Schwarm aller Studentinnen") war einer ihrer Lehrer. Nach einem Praktikum in der EU-Kommission arbeitete sie in der Ständigen Vertretung und leitete dort das Büro des Gemeindebundes, bis sie 2004 die Salzburg-Vertretung in Brüssel übernahm. Rein gemessen in Jahren ist sie mehr Belgierin als Salzburgerin.