Die gebürtige Zellerin ist mehr als das ausgesprochen freundliche Gesicht Salzburgs in Brüssel. Sie hat im Land Salzburg ein eigenes Europa-Büro, sie unterrichtet an der Verwaltungsakademie Europarecht - und sie ist eine der Österreicherinnen mit der längsten EU-Erfahrung in Brüssel. Petz-Michez ist gleich nach der Matura nach Brüssel gegangen, als fille-au-pair, das heißt: als Kindermädchen. Auf den Kulturschock folgte die Begeisterung; und als es im Zuge der Beitrittsverhandlungen plötzlich möglich war, beschloss sie, dort zu studieren. Nach Romanistik hat sie an der Université Libre de Bruxelles noch einen Master in Europarecht gemacht. Der wallonische CETA-Rebell Paul Magnette ("der Schwarm aller Studentinnen") war einer ihrer Lehrer. Nach einem Praktikum in der EU-Kommission arbeitete sie in der Ständigen Vertretung und leitete dort das Büro des Gemeindebundes, bis sie 2004 die Salzburg-Vertretung in Brüssel übernahm. Rein gemessen in Jahren ist sie mehr Belgierin als Salzburgerin. | Die gebürtige Zellerin ist mehr als das ausgesprochen freundliche Gesicht Salzburgs in Brüssel. Sie hat im Land Salzburg ein eigenes Europa-Büro, sie unterrichtet an der Verwaltungsakademie Europarecht - und sie ist eine der Österreicherinnen mit der längsten EU-Erfahrung in Brüssel. Petz-Michez ist gleich nach der Matura nach Brüssel gegangen, als fille-au-pair, das heißt: als Kindermädchen. Auf den Kulturschock folgte die Begeisterung; und als es im Zuge der Beitrittsverhandlungen plötzlich möglich war, beschloss sie, dort zu studieren. Nach Romanistik hat sie an der Université Libre de Bruxelles noch einen Master in Europarecht gemacht. Der wallonische CETA-Rebell Paul Magnette ("der Schwarm aller Studentinnen") war einer ihrer Lehrer. Nach einem Praktikum in der EU-Kommission arbeitete sie in der Ständigen Vertretung und leitete dort das Büro des Gemeindebundes, bis sie 2004 die Salzburg-Vertretung in Brüssel übernahm. Rein gemessen in Jahren ist sie mehr Belgierin als Salzburgerin. |