| − | Anfang Oktober [[2018]] wären 274 Obuschauffeure im Stellenplan vorgesehen gewesen, tatsächlich besetzt waren aber nur 261 Stellen. Einige von ihnen waren ausgefallen, darunter auch Personen im Langzeitkrankenstand. Somit waren 249 Obuslenker einsatzbereit. 40 Prozent von ihnen seien jedoch nicht bereit gewesen, Überstunden zu leisten, die restlichen 60 Prozent müssten aber umso mehr Überstunden machen. Manche von ihnen hätten bereits mehr als 200 davon geleistet. Bei einer Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG am 2. Oktober 2018, in der erstmals [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior|Wilfried Haslauer]] den Vorsitz hatte, wurde auch angemerkt, dass Obuslenker bereits auf freiwilliger Basis aus dem Urlaub zurückgeholt werden, damit alle verfügbaren Busse eingesetzt werden können.<ref name="SN2018">{{Quelle SN|3. Oktober 2018}}</ref> Als Reaktion auf diesen Engpass schrieb die Salzburg-AG eine Busfahrer-Ausbildungsaktion aus. | + | Anfang Oktober [[2018]] wären 274 Obuschauffeure im Stellenplan vorgesehen gewesen, tatsächlich besetzt waren aber nur 261 Stellen. Einige von ihnen waren ausgefallen, darunter auch Personen im Langzeitkrankenstand. Somit waren 249 Obuslenker einsatzbereit. 40 Prozent von ihnen seien jedoch nicht bereit gewesen, Überstunden zu leisten, die restlichen 60 Prozent müssten aber umso mehr Überstunden machen. Manche von ihnen hätten bereits mehr als 200 davon geleistet. Bei einer Aufsichtsratssitzung der Salzburg AG am 2. Oktober 2018, in der erstmals [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer (junior)]] den Vorsitz hatte, wurde auch angemerkt, dass Obuslenker bereits auf freiwilliger Basis aus dem Urlaub zurückgeholt werden, damit alle verfügbaren Busse eingesetzt werden können.<ref name="SN2018">{{Quelle SN|3. Oktober 2018}}</ref> Als Reaktion auf diesen Engpass schrieb die Salzburg-AG eine Busfahrer-Ausbildungsaktion aus. |
| | Aber nicht nur der Mangel an Buschauffeuren bringt Probleme für die einzelnen Fahrer. Nicht optimal abgestimmte Fahrpläne verkürzen Pausenzeiten an Obuskehren, unfreundliche Fahrgäste machen den Fahrern zu schaffen, wie [[Sebastian Krackowizer]] wiederholt in Leserbriefen in den [[Salzburger Nachrichten]] mitteilte. Sebastian Krackowizer, ein Enkel des Motorradprofessors [[Helmut Krackowizer]] und Neffe des Salzburger Fotografen und Journalisten [[Peter Krackowizer]], setzt sich seit seiner frühen Jugend mit dem innerstädtischen Busbetrieb auseinander und hat darüber bereits ein Buch herausgebracht. | | Aber nicht nur der Mangel an Buschauffeuren bringt Probleme für die einzelnen Fahrer. Nicht optimal abgestimmte Fahrpläne verkürzen Pausenzeiten an Obuskehren, unfreundliche Fahrgäste machen den Fahrern zu schaffen, wie [[Sebastian Krackowizer]] wiederholt in Leserbriefen in den [[Salzburger Nachrichten]] mitteilte. Sebastian Krackowizer, ein Enkel des Motorradprofessors [[Helmut Krackowizer]] und Neffe des Salzburger Fotografen und Journalisten [[Peter Krackowizer]], setzt sich seit seiner frühen Jugend mit dem innerstädtischen Busbetrieb auseinander und hat darüber bereits ein Buch herausgebracht. |