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Nach langen Vorbereitungen gelang es [[1885]] auf Vermittlung des Schweizer Ingenieurs Riggenbach, des Altmeisters der Rigibahn, vielmehr die Berliner Firma Svenderop & Cie<ref>alte Schreibweise für Compagnie = Partner, also das heute gebräuchliche ''& Co''</ref>, die bereits zwei Bahnen in Deutschland errichtet hatte (die Niederwaldbahnen am Rhein) zum Bau in Salzburg zu überzeugen.  
 
Nach langen Vorbereitungen gelang es [[1885]] auf Vermittlung des Schweizer Ingenieurs Riggenbach, des Altmeisters der Rigibahn, vielmehr die Berliner Firma Svenderop & Cie<ref>alte Schreibweise für Compagnie = Partner, also das heute gebräuchliche ''& Co''</ref>, die bereits zwei Bahnen in Deutschland errichtet hatte (die Niederwaldbahnen am Rhein) zum Bau in Salzburg zu überzeugen.  
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Im Juli [[1885]] suchten der Salzburger Hotelier [[Joseph Cathrein]] und die Berliner Firma Svenderop & Cie um die Errichtungskonzession an. Sie hatten das Projekt zusammen mit dem Wiener Ing. Joseph Tauber erstellt. Das k.k. Handelsministerium beauftragte im Juli die Salzburger [[Landesregierung]] nach vorheriger Information über die Trassenführung und Stationserrichtungen die Amtshandlungen unter Zuziehung sämtlicher Interessenten ehest vorzunehmen. Mit dieser Amtshandlung war auch die Feststellung des Gegenstandes und Umfanges der im Fall der Konzessionserteilung in Anspruch zu nehmenden Enteignungen verbunden.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18850703&query=%22Joseph+Cathrein%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 3. Juli 1885, Seite 5</ref>  
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Im Juli 1885 suchten der Salzburger Hotelier [[Joseph Cathrein]] und die Berliner Firma Svenderop & Cie um die Errichtungskonzession an. Sie hatten das Projekt zusammen mit dem Wiener Ing. Joseph Tauber erstellt. Das k.k. Handelsministerium beauftragte im Juli die Salzburger [[Landesregierung]] nach vorheriger Information über die Trassenführung und Stationserrichtungen die Amtshandlungen unter Zuziehung sämtlicher Interessenten ehest vorzunehmen. Mit dieser Amtshandlung war auch die Feststellung des Gegenstandes und Umfanges der im Fall der Konzessionserteilung in Anspruch zu nehmenden Enteignungen verbunden.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18850703&query=%22Joseph+Cathrein%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 3. Juli 1885, Seite 5</ref>  
    
Am [[24. März]] [[1886]] war ihnen dann die Konzession zur Errichtung und zum Betrieb der Bahn erteilt worden.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18860404&query=%22Joseph+Cathrein%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 4. April 1886, Seite 7</ref>. Mitte Juli 1886 begann man mit den Bauarbeiten unter der Leitung von Ing. [[Heinrich Schroeder]]. Schon am [[25. Mai]] [[1887]] fand  die feierliche Eröffnung der Gaisbergbahn statt. Mit dem Ende dieser ersten Saison wurden bereits 40&nbsp;000 Touristen und 180 Tonnen Gepäck und Güter befördert.
 
Am [[24. März]] [[1886]] war ihnen dann die Konzession zur Errichtung und zum Betrieb der Bahn erteilt worden.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=18860404&query=%22Joseph+Cathrein%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], Wiener Zeitung, Ausgabe vom 4. April 1886, Seite 7</ref>. Mitte Juli 1886 begann man mit den Bauarbeiten unter der Leitung von Ing. [[Heinrich Schroeder]]. Schon am [[25. Mai]] [[1887]] fand  die feierliche Eröffnung der Gaisbergbahn statt. Mit dem Ende dieser ersten Saison wurden bereits 40&nbsp;000 Touristen und 180 Tonnen Gepäck und Güter befördert.
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* Im Eröffnungsjahr [[1887]] der steirische Heimatdichter Peter Rosegger
 
* Im Eröffnungsjahr [[1887]] der steirische Heimatdichter Peter Rosegger
 
* Am [[22. September]] [[1888]] fuhr seine kaiserl. Hoheit Erzherzog [[Rainer von Österreich]] mit der Bahn.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18880925&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 25. September 1888, Seite 3</ref>
 
* Am [[22. September]] [[1888]] fuhr seine kaiserl. Hoheit Erzherzog [[Rainer von Österreich]] mit der Bahn.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18880925&seite=3&zoom=33 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 25. September 1888, Seite 3</ref>
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* Am [[22. August]] [[1889]] der Schah von [[Persien]], Nasr ed Din
 
* Am [[15. Juli]] [[1896]] [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]]
 
* Am [[15. Juli]] [[1896]] [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]]
* Am [[22. August]] [[1899]] der Schah von Persien, Nasr ed Din
   
* Der Thronfolger Erzherzog [[Franz Ferdinand von Habsburg]] am [[14. Juli]] [[1899]] und am [[19. August]] [[1912]]. Am 19. August 1912 kam es dabei zu einem peinlichen Vorfall: Durch Nichtbeachten eines telefonischen Auftrags näherte sich zwischen den Stationen [[Judenbergalm|Judenbergalpe]] und [[Zistelalm|Zistelalpe]] ein talwärts fahrender Zug dem Hofzug, in dem sich der Thronfolger befand. Beide Züge mussten in Sichtweite anhalten und warten, bis die Lokomotive des zuvor talwärts fahrenden Zuges genügend Dampf hatte, um bis zur Ausweiche Zistelalpe zurückfahren zu können.
 
* Der Thronfolger Erzherzog [[Franz Ferdinand von Habsburg]] am [[14. Juli]] [[1899]] und am [[19. August]] [[1912]]. Am 19. August 1912 kam es dabei zu einem peinlichen Vorfall: Durch Nichtbeachten eines telefonischen Auftrags näherte sich zwischen den Stationen [[Judenbergalm|Judenbergalpe]] und [[Zistelalm|Zistelalpe]] ein talwärts fahrender Zug dem Hofzug, in dem sich der Thronfolger befand. Beide Züge mussten in Sichtweite anhalten und warten, bis die Lokomotive des zuvor talwärts fahrenden Zuges genügend Dampf hatte, um bis zur Ausweiche Zistelalpe zurückfahren zu können.