In [[Seekirchen am Wallersee]] wurde der Putschversuch ebenfalls vereitelt. Drei nationalsozialistische Aufständische kamen ums Leben, ein Sturmschärler wurde von den SA-Leuten erschossen. Sechs Gendarmen und Heimwehrmänner wurden bei dieser Aktion schwer verletzt. Nachdem der Putsch in Kärnten und der Steiermark praktisch gescheitert war, erging an alle Ortsgruppen der SA der Befehl, die Umsturzpläne fallen zu lassen und sich zurückzuziehen. Diese Nachricht aber drang nicht bis nach Lamprechtshausen vor, wo die örtliche SA unter Führung von Gregor Gruber am frühen Abend des 27. Juli zuschlug: Bahnhof und Postamt wurden besetzt, der [[Gendarmerie]]<nowiki>posten</nowiki> ausgehoben. Im Postamt wurde die Telefonverbindung gekappt – eine verhängnisvolle Tat, weil die Lamprechtshausener Putschisten nun auch von der eigenen Organisation abgeschnitten waren. | In [[Seekirchen am Wallersee]] wurde der Putschversuch ebenfalls vereitelt. Drei nationalsozialistische Aufständische kamen ums Leben, ein Sturmschärler wurde von den SA-Leuten erschossen. Sechs Gendarmen und Heimwehrmänner wurden bei dieser Aktion schwer verletzt. Nachdem der Putsch in Kärnten und der Steiermark praktisch gescheitert war, erging an alle Ortsgruppen der SA der Befehl, die Umsturzpläne fallen zu lassen und sich zurückzuziehen. Diese Nachricht aber drang nicht bis nach Lamprechtshausen vor, wo die örtliche SA unter Führung von Gregor Gruber am frühen Abend des 27. Juli zuschlug: Bahnhof und Postamt wurden besetzt, der [[Gendarmerie]]<nowiki>posten</nowiki> ausgehoben. Im Postamt wurde die Telefonverbindung gekappt – eine verhängnisvolle Tat, weil die Lamprechtshausener Putschisten nun auch von der eigenen Organisation abgeschnitten waren. |