| | Der Bund drängte seit mehreren Monaten auf die Einrichtung solcher Verteilerzentren in den Bundesländern. Hintergrund war, dass die Erstaufnahmezentren in Traiskirchen ([[NÖ]].) und Thalham ([[OÖ]].) entlastet werden sollten. Für die Verteilzentren ist grundsätzlich der Bund zuständig<ref>{{Quelle SN|29. Jänner 2015}}</ref>. | | Der Bund drängte seit mehreren Monaten auf die Einrichtung solcher Verteilerzentren in den Bundesländern. Hintergrund war, dass die Erstaufnahmezentren in Traiskirchen ([[NÖ]].) und Thalham ([[OÖ]].) entlastet werden sollten. Für die Verteilzentren ist grundsätzlich der Bund zuständig<ref>{{Quelle SN|29. Jänner 2015}}</ref>. |
| − | Während das Land mittlerweile keine laufenden Verträge für nicht mehr benötigte Immobilien offen hat (Stand Februar 2021), überwies der Bund nach wie vor an den Eigentümer des früheren Hotel Kobenzl auf dem Gaisberg monatlich einen fünfstelligen Betrag. Bereits 2018, als nur noch wenige der 126 Plätze besetzt waren, kündigte das Innenministerium an, aus dem bis 2026 laufenden Vertrag aussteigen zu wollen. Die Höhe der Miete gab das Ressort damals mit 27.326 Euro zuzüglich Betriebskosten von 3.700 Euro an. Das Bestreben, aus diesem Vertrag auszusteigen, bestehe nach wie vor, heißt es aus dem Ministerium auf Anfrage.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburger-asylquartier-bund-haengt-im-mietvertrag-fest-99666337 www.sn.at], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 12. Februar 2021</ref> | + | Während das Land mittlerweile keine laufenden Verträge für nicht mehr benötigte Immobilien offen hat (Stand Februar 2021), überwies der Bund nach wie vor an den Eigentümer des früheren Hotel Kobenzl auf dem Gaisberg monatlich einen fünfstelligen Betrag. Bereits 2018, als nur noch wenige der 126 Plätze besetzt waren, kündigte das Innenministerium an, aus dem bis [[2026]] laufenden Vertrag aussteigen zu wollen. Die Höhe der Miete gab das Ressort damals mit 27.326 Euro zuzüglich Betriebskosten von 3.700 Euro an. Das Bestreben, aus diesem Vertrag auszusteigen, bestehe nach wie vor, heißt es aus dem Ministerium auf Anfrage.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburger-asylquartier-bund-haengt-im-mietvertrag-fest-99666337 www.sn.at], [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 12. Februar 2021</ref> |