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Die Infrastruktur hält mit dieser Entwicklung nicht mehr mit. Weitere Taktverdichtungen sind mit dem vorhandenen Wagenmaterial kaum möglich. Außerdem ist etwa die Hälfte der Triebwagen über 30 Jahre alt und in rund fünf Jahren am Ende ihrer Lebensdauer. Das Land nützt die Chance, mit der Anschaffung neuer Wagen auf Strom umzusteigen. Neuerlich Dieselfahrzeuge zu kaufen ist vor allem im Vorfeld des Nationalparks nicht zu rechtfertigen. Und eine vom Land in Auftrag gegebene Traktionsstudie, in der alle Antriebsmöglichkeiten, darunter auch der Wasserstoffantrieb, untersucht wurden, hat ergeben, dass die Elektrifizierung mit einer Oberleitung am besten und günstigsten ist.
 
Die Infrastruktur hält mit dieser Entwicklung nicht mehr mit. Weitere Taktverdichtungen sind mit dem vorhandenen Wagenmaterial kaum möglich. Außerdem ist etwa die Hälfte der Triebwagen über 30 Jahre alt und in rund fünf Jahren am Ende ihrer Lebensdauer. Das Land nützt die Chance, mit der Anschaffung neuer Wagen auf Strom umzusteigen. Neuerlich Dieselfahrzeuge zu kaufen ist vor allem im Vorfeld des Nationalparks nicht zu rechtfertigen. Und eine vom Land in Auftrag gegebene Traktionsstudie, in der alle Antriebsmöglichkeiten, darunter auch der Wasserstoffantrieb, untersucht wurden, hat ergeben, dass die Elektrifizierung mit einer Oberleitung am besten und günstigsten ist.
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Da die Vorlaufzeit rund fünf Jahre beträgt, sollen die neuen Fahrzeuge bis 2021 bestellt werden. Wenn sie um 2026 einsatzbereit sind, muss die Oberleitung fertig sein. Die Elektrifizierung soll 40 bis 50 Millionen Euro kosten. Ein neuer Triebwagen kommt auf sieben bis acht Mill. Euro. Hier könne man Synergien mit der Murtalbahn nutzen, wo auch der Kauf von neuem Wagenmaterial anstehe, so Schnöll.
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Da die Vorlaufzeit rund fünf Jahre beträgt, sollen die neuen Fahrzeuge bis 2021 bestellt werden. Wenn sie um [[2026]] einsatzbereit sind, muss die Oberleitung fertig sein. Die Elektrifizierung soll 40 bis 50 Millionen Euro kosten. Ein neuer Triebwagen kommt auf sieben bis acht Mill. Euro. Hier könne man Synergien mit der Murtalbahn nutzen, wo auch der Kauf von neuem Wagenmaterial anstehe, so Schnöll.
    
Derzeit werden vom Land Varianten einer Verlängerung der Bahn von Vorderkrimml in der Gemeinde Wald nach Krimml geprüft. Die Verlängerung würde rund 25 Mill. Euro kosten. Die Trasse wird wohl südlich der [[Krimmler Ache]] verlaufen. Die Endstation könnte bei der Talstation der in Krimml gewünschten Seilbahn vom Ort nach Hochkrimml sein. Derzeit besuchen 350 000 bis 400 000 Gäste im Jahr die Wasserfälle. Der Großteil mit dem Auto.
 
Derzeit werden vom Land Varianten einer Verlängerung der Bahn von Vorderkrimml in der Gemeinde Wald nach Krimml geprüft. Die Verlängerung würde rund 25 Mill. Euro kosten. Die Trasse wird wohl südlich der [[Krimmler Ache]] verlaufen. Die Endstation könnte bei der Talstation der in Krimml gewünschten Seilbahn vom Ort nach Hochkrimml sein. Derzeit besuchen 350 000 bis 400 000 Gäste im Jahr die Wasserfälle. Der Großteil mit dem Auto.
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