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'''Brigadier Josef Paul Puntigam''' (* [[1947]] in Neusetz im Bezirk Radkersburg, [[Steiermark]]) ist ein ehemaliger Kommandant der [[Anton-Wallner-Kaserne]] in [[Saalfelden]].
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'''Brigadier Josef Paul Puntigam''' (* [[25. Jänner]] [[1947]] in Neusetz im Bezirk Radkersburg, [[Steiermark]]) ist ein ehemaliger Kommandant der [[Anton-Wallner-Kaserne]] in [[Saalfelden]] und Infanteriechef des Österreichischen Bundesheeres.
    
==Leben==
 
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Er absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre und die Fachschule Grottenhof und trat dann in die Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Raumberg - Seefeld ein. Ein Unfall kurz vor Beginn der Schule kostete ihn wertvolle Schulzeit und ließ ihn in Raumberg wieder ausscheiden<ref>[http://www.raumberger.at/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=55 Absolventenverein Raumberg]</ref>. Bis zu seiner Aufnahme ins Bundesheer [[1965]] war Puntigam dann als Betriebsleiter tätig.
 
Er absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre und die Fachschule Grottenhof und trat dann in die Höhere Bundeslehranstalt für alpenländische Landwirtschaft Raumberg - Seefeld ein. Ein Unfall kurz vor Beginn der Schule kostete ihn wertvolle Schulzeit und ließ ihn in Raumberg wieder ausscheiden<ref>[http://www.raumberger.at/index.php?option=com_content&task=view&id=40&Itemid=55 Absolventenverein Raumberg]</ref>. Bis zu seiner Aufnahme ins Bundesheer [[1965]] war Puntigam dann als Betriebsleiter tätig.
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Beim Bundesheer schloss er die Unteroffiziersausbildung ab und daran eine Offizierslaufbahn an. Ergänzend absolvierte Puntigam Sonderausbildungen unter anderem bei den Special Forces der US-Army oder bei den deutschen Streitkräften. [[1970]] absolvierte er den 8. Jagdkommandogrundkurs in Hainburg. Danach war er unter anderem Jahrgangskommandant an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Als Mitglied des Generalstabes war Puntigam als Referent für Infanterie in der Generalstabsgruppe B des Generaltruppeninspektorats tätig<ref>[http://www.jagdkommando.at/site/8jkdogk.htm Jagdkommando]</ref>.
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Beim Bundesheer schloss er die Unteroffiziersausbildung ab und daran eine Offizierslaufbahn an. Ergänzend absolvierte Puntigam Sonderausbildungen unter anderem bei den Special Forces der US-Army oder bei den deutschen Streitkräften. [[1970]] absolvierte er den 8. Jagdkommandogrundkurs in Hainburg. Danach war er unter anderem Jahrgangskommandant an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, wo er [[1975]] als Leutnant der Infanterie ausmusterte. Im Anschluss kehrte er zum Jägerbataillon 17 nach Straß zurück. [[1981]] wurde Puntigam Bataillonskommandant des Landwehrbataillons 532, [[1988]] Kommandant des Landwehrstammregiments 53 in Straß.
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[[1994]] wurde er zum Kommandanten des Jägerregiments 5 und der 5. Jägerbrigade bestellt, 1995 zum Oberst befördert.
    
Den Posten als Kommandant der Jägerschule in Saalfelden trat er am [[30. März]] [[2001]] als Nachfolger von August Reiter an. Im Zuge der Heeresreform gelang es ihm gemeinsam mit seinem stellvertretenden Kommandanten [[Michael Lasser|Obersleutnant Michael Lasser]], seinem späteren Nachfolger in Saalfelden, den Fortbestand der Wallnerkaserne als internationales Gebirgskampfzentrum zu sichern, obwohl die Jägerschule per [[2008]] ins Burgenland übersiedelte.
 
Den Posten als Kommandant der Jägerschule in Saalfelden trat er am [[30. März]] [[2001]] als Nachfolger von August Reiter an. Im Zuge der Heeresreform gelang es ihm gemeinsam mit seinem stellvertretenden Kommandanten [[Michael Lasser|Obersleutnant Michael Lasser]], seinem späteren Nachfolger in Saalfelden, den Fortbestand der Wallnerkaserne als internationales Gebirgskampfzentrum zu sichern, obwohl die Jägerschule per [[2008]] ins Burgenland übersiedelte.
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Aus Anlass seiner Pensionierung im Herbst [[2006]] wurde er von Bürgermeister [[Günter Schied]] mit der ''Goldenen Verdienstzeichen der Stadtgemeinde Saalfelden'' ausgezeichnet. Zudem erhielt er bei seiner Verabschiedung das ''Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich''.
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Als Mitglied des Generalstabes war Puntigam als Referent für Infanterie in der Generalstabsgruppe B des Generaltruppeninspektorats tätig<ref>[http://www.jagdkommando.at/site/8jkdogk.htm Jagdkommando]</ref>.
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Mit dem Namen Puntigam sind unter anderem die Neugestaltung der ''Vorbereitenden Kaderausbildung'' (VbK, 1977), der ''Einjährig Freiwilligen Ausbildung'' 1979 und der ''Milizoffiziers Ausbildung'' (1982) verbunden. Er war an der Schaffung der "Systemkaserne" Straß genauso beteiligt, wie an der Grundsteinlegung des Gebirgskampfzentrums Saalfelden.
    
Puntigam ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner Pensionierung übersiedelte er wieder in die Steiermark.
 
Puntigam ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner Pensionierung übersiedelte er wieder in die Steiermark.
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==Auszeichnungen==
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Bereits [[1991]] wurde Puntigam das''Silbere Ehrenzeichen der Republik Österreich'' verliehen, zwei Jahre später das ''Große goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark''. Aus Anlass seiner Pensionierung im Herbst [[2006]] wurde er von Bürgermeister [[Günter Schied]] mit der ''Goldenen Verdienstzeichen der Stadtgemeinde Saalfelden'' ausgezeichnet. Zudem erhielt er bei seiner Verabschiedung das ''Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich''. Weiters erhielt er unter anderem:
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* Ehrenbecher des Landes Salzburg
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* Silbernes Landeskreuz des Landes Kärnten
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* Ehrenbecher des Landes Steiermark
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* Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Straß
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* Ehrenmitglied der Steirischen Unteroffiziersgesellschaft
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* Goldener Ring der Theresianischen Militärakademie
    
==Autor==
 
==Autor==