| | Der Taufbucheintrag Mozarts lautet ''Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus'',<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]], Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814, siehe [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=8 data.matricula-online.eu], Bildnummer 03-Taufe_0002, aufgerufen am 5. November 2018.</ref> während ihn sein Vater in einem Brief vom [[9. Februar]] 1756 an Johann Jakob Lotter ''<u>Joannes Chrisostomus</u>, <u>Wolfgang</u>, <u>Gottlieb</u>'' nennt. Der erste und letzte Vorname erinnert an seinen Taufpaten ''Joannes Theophilus Pergmayr'' und ''Wolfgang'' an seinen Großvater ''Wolfgang Nicolaus Pertl''. Später musste er sich nach seinem Firmpaten zusätzlich ''Sigismundus'' nennen lassen. Als Kind wurde er meist mit ''Wolferl'' gerufen, über ihn wurde mit ''das Wolferl'' gesprochen. | | Der Taufbucheintrag Mozarts lautet ''Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus'',<ref>[[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]], Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814, siehe [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBIX%252F2/?pg=8 data.matricula-online.eu], Bildnummer 03-Taufe_0002, aufgerufen am 5. November 2018.</ref> während ihn sein Vater in einem Brief vom [[9. Februar]] 1756 an Johann Jakob Lotter ''<u>Joannes Chrisostomus</u>, <u>Wolfgang</u>, <u>Gottlieb</u>'' nennt. Der erste und letzte Vorname erinnert an seinen Taufpaten ''Joannes Theophilus Pergmayr'' und ''Wolfgang'' an seinen Großvater ''Wolfgang Nicolaus Pertl''. Später musste er sich nach seinem Firmpaten zusätzlich ''Sigismundus'' nennen lassen. Als Kind wurde er meist mit ''Wolferl'' gerufen, über ihn wurde mit ''das Wolferl'' gesprochen. |
| − | Sein Rufname war außerhalb der Familie durchgehend ''Wolfgang'', dazu übersetzte er den griechichen Namen ''Theophilus'' ("Gottlieb") ins Französische, nämlich ''Amadé'', nur auf seinen Italien-Reisen unterschrieb er mit ''Wolfgango Amadeo Mozart''. | + | Sein Rufname war außerhalb der Familie durchgehend ''Wolfgang'', dazu übersetzte er den griechischen Namen ''Theophilus'' ("Gottlieb") ins Französische, nämlich ''Amadé'', nur auf seinen Italien-Reisen unterschrieb er mit ''Wolfgango Amadeo Mozart''. |
| | Die lateinisierte Variante setzte sich im 20. Jahrhundert durch, als sich E. T. A. Hoffmann in Würdigung des Künstlers ''Ernst Theodor Amadeus Hoffmann'' nannte. In der Folge wurde diese wenig authentische Schreibweise von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen übernommen. | | Die lateinisierte Variante setzte sich im 20. Jahrhundert durch, als sich E. T. A. Hoffmann in Würdigung des Künstlers ''Ernst Theodor Amadeus Hoffmann'' nannte. In der Folge wurde diese wenig authentische Schreibweise von Rundfunkanstalten und Medienkonzernen übernommen. |