| | [[1772]]: In den Salzburger [[Kaffeehäuser in der Stadt Salzburg|Kaffee-]] und Schokoladehäusern wurde mit Patent vom Dezember 1772 vom [[Hieronymus Graf Colloredo|kirchlichen Landesfürsten]] das Schachspiel an Sonntagen zeitlich eingeschränkt. | | [[1772]]: In den Salzburger [[Kaffeehäuser in der Stadt Salzburg|Kaffee-]] und Schokoladehäusern wurde mit Patent vom Dezember 1772 vom [[Hieronymus Graf Colloredo|kirchlichen Landesfürsten]] das Schachspiel an Sonntagen zeitlich eingeschränkt. |
| − | Vom Genius [[Mozart|Wolfgang Amadé Mozart]], der sich einerseits als schwärmerischer Belmonte sah, als er seine Sängerin [[Constanze Weber|Constanze]] ehelichte, der aber, nach seinen Werken und den Briefen, quasi auch Mathematiker (Fugenbau), Architekt (von Luftschlössern), Philologe (Sprachspiele) und Nekromant war, also auch die Geistersprache beherrschte, ist eigentümlicherweise gar nichts Konkretes über das Schachspiel bekannt – wo er doch die meisten Spiele seiner Zeit, insbesondere das [[Bölzelschießen]], [[Billard]] und viele Kartenspiele, wie z. B. das Pharao, gerne und teils um hohes Geld spielte. Er hatte schon als Kind mit Spiel und seiner Improvisationskunst ungeheure Sensation erweckt (frei zitiert und gekürzt nach diverser Musik-Literatur von 1842). | + | Vom Genius [[Mozart|Wolfgang Amadé Mozart]], der sich einerseits als schwärmerischer Belmonte sah, als er seine Sängerin [[Constanze Nissen|Constanze]] ehelichte, der aber, nach seinen Werken und den Briefen, quasi auch Mathematiker (Fugenbau), Architekt (von Luftschlössern), Philologe (Sprachspiele) und Nekromant war, also auch die Geistersprache beherrschte, ist eigentümlicherweise gar nichts Konkretes über das Schachspiel bekannt – wo er doch die meisten Spiele seiner Zeit, insbesondere das [[Bölzelschießen]], [[Billard]] und viele Kartenspiele, wie z. B. das Pharao, gerne und teils um hohes Geld spielte. Er hatte schon als Kind mit Spiel und seiner Improvisationskunst ungeheure Sensation erweckt (frei zitiert und gekürzt nach diverser Musik-Literatur von 1842). |
| | '''1795:''' '''Spezielle österreichische Schachbücher''' folgen mit Allgaier 1795 und, etwas eigentümlich, im selben Jahr vom Grazer Geografen Jos. Karl Kindermann (1801 und erweitert 1819); siehe: M. Ehn und Prof. W. Sauberers Artikel dazu. | | '''1795:''' '''Spezielle österreichische Schachbücher''' folgen mit Allgaier 1795 und, etwas eigentümlich, im selben Jahr vom Grazer Geografen Jos. Karl Kindermann (1801 und erweitert 1819); siehe: M. Ehn und Prof. W. Sauberers Artikel dazu. |