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| | Nach 49 Jahren fuhr diese am 30. September 2001 zum letzten Mal von Hallein zur Bergstation Bad Dürrnberg.<ref>Quelle dieses Datums [http://www.meinbezirk.at/hallein/leute/da-kommen-bei-trude-fallwickl-jugenderinnerungen-auf-wenn-sie-am-tourengeher-parkplatz-bei-den-zinkenliften-in-der-alten-gondel-der-salzbergbahn-platz-nimmt-nach-49-jahren-fuhr-am-30-september-2001-die-bahn-zum-letzten-mal-von-hallein-zur-bergstation-bad-duerrnberg-und-ueberwand-bei-einer-laenge-von-1550-metern-349-hoehenmeter-m3704237,472564.html www.meinbezirk.at]</ref> | | Nach 49 Jahren fuhr diese am 30. September 2001 zum letzten Mal von Hallein zur Bergstation Bad Dürrnberg.<ref>Quelle dieses Datums [http://www.meinbezirk.at/hallein/leute/da-kommen-bei-trude-fallwickl-jugenderinnerungen-auf-wenn-sie-am-tourengeher-parkplatz-bei-den-zinkenliften-in-der-alten-gondel-der-salzbergbahn-platz-nimmt-nach-49-jahren-fuhr-am-30-september-2001-die-bahn-zum-letzten-mal-von-hallein-zur-bergstation-bad-duerrnberg-und-ueberwand-bei-einer-laenge-von-1550-metern-349-hoehenmeter-m3704237,472564.html www.meinbezirk.at]</ref> |
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| | + | ==== Seilbahnunglück 1965 ==== |
| | + | Am Freitag, den [[19. März]] [[1965]] ereignete sich ein schweres Seilbahnunglück. Um 20:30 Uhr rollte bei der letzten Fahrt eine Gondel zurück und riss zwei weitere Gondeln mit sich. Durch den Zusammenprall wurde eine Person getötet, zehn andere, zum Teil schwer, verletzt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=R5zqBhQESzsyHErVig4YNKvrX%2Bs%2B%2FFCSdjSKbb7ABhhl0ZaMK5UCHsgJnoekd7d%2BnrXgTlhHnruPfWyvyrLGvcOHsSzozFdylS3qmZXeMkXrpD0%2FqdOlIyQmItU4CeCE&id1=19650320_04&q=%2522Seilbahnungl%25C3%25BCck%2520auf%2520dem%2520D%25C3%25BCrrnberg%2522#slide4 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 20. März 1965, Seite 4</ref> |
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| | + | Die Gondeln waren mit je vier Personen besetzt und waren im Abstand von je 140 Metern unterwegs. Als die erste Gondel den ersten Stützmast passierte, begann sie rückwärts zu rollen. Augenzeugen berichteten von einem grellroten Feuerschein, der durch die Reibung entstand. Nachdem die erste Gondel die hinter hier fahrende gerammt hatte, traf sie auf die dritte und schleuderte diese in die Bergstation zurück. Die Seilbahn war durch eine automatische Notschaltung zwar zum Stillstand gekommen, konnte aber das Ausmaß des Unglücks nicht mehr verhindern oder beeinflussen. Die Rettungskräften durchkämmten sofort das Gelände und fanden auch einen Fahrgast schwerverletzt, der aus der Gondel gesprungen war. |
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| | + | Nachdem Bürgermeister Brandauer, Vizebürgermeister Holztrattner und Stadtrat Viertbauer schon bald am Unglücksort erschienen war, traf gegen Mitternacht auch [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]] ein. Bereits um 04 Uhr Früh trafen die Mitglieder einer Untersuchungskommission des Verkehrsministeriums aus Wien ein. |
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| | + | In einer offiziellen Stellungnahme hieß es, dass das Unglück vermutlich auf unzureichende Wirkung des die Verbindung mit dem Zugseil herstellenden Klemmapparats des ersten verunglückten Seilbahnwagens zurückzuführen war. Bei dem Todesopfer handelte es sich um die 29jährige Professorengattin Erna Scheichl, deren Mann Dr. [[Walter Scheichl]] schwerverletzt das Unglück überlebte.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=R5zqBhQESzsyHErVig4YNKvrX%2Bs%2B%2FFCSdjSKbb7ABhhl0ZaMK5UCHsgJnoekd7d%2BnrXgTlhHnruPfWyvyrLGvcOHsSzozFdylS3qmZXeMkXrpD0%2FqdOlIyQmItU4CeCE&id1=19650320_04&q=%2522Seilbahnungl%25C3%25BCck%2520auf%2520dem%2520D%25C3%25BCrrnberg%2522#slide5 www.sn.at] Archiv SN, 20. März 1965, Seite 4</ref> |
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| | + | Doch die Untersuchskommission kam zu einem überraschenden Ergebnis. Messungen zeigten, dass die Klemmvorrichtung der Unglücksgondel nach dem Unglück nicht nur einwandfrei funktionierte, sondern eine weit über die Vorschriften hinausgehende Klemmkraft besaß. Die Untersuchungen wurden fortgesetzt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=R5zqBhQESzsyHErVig4YNKvrX%2Bs%2B%2FFCSdjSKbb7ABhhl0ZaMK5UCHsgJnoekd7d%2BnrXgTlhHnruPfWyvyrLGvcOHsSzozFdylS3qmZXeMkXrpD0%2FqdOlIyQmItU4CeCE&id1=19650320_04&q=%2522Seilbahnungl%25C3%25BCck%2520auf%2520dem%2520D%25C3%25BCrrnberg%2522#slide5 www.sn.at], Archiv SN, 20. März 1965, Seite 4</ref> |
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| | + | Die "Wiener Städtische Versicherungsanstalt" und die [[Stadtgemeinde Hallein]] stellten je 50.000,-- [[Schilling]] als Schmerzensgeld zur Verfügung. Im Jänner [[1966]] wurde immer noch über die Verteilung gestritten.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=NBwwlbvN9m1PX%2FMwzGbOhoGbF97VJm3lcwkiCGc9zbc8yX%2BRghTdf9KZf65OY6xFzRbtjEA8sOCSA5GrZFZpv6s7BjgEy%2BnYjj5a1HSsp7HzNGQXzByAxXiWZoz2FAej&id1=19660115_07&q=%2522Gasteiner%2520Bergbahnen%2520AG%2522#slide7 www.sn.at], Archiv SN, 15. Jänner 1966, Seite 7</ref> |
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| | ==Technik und Daten== | | ==Technik und Daten== |
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| | * Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''Luft-Seilbahnen im Land Salzburg, von den Anfängen bis 1970'', Peter Staudacher | | * Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''Luft-Seilbahnen im Land Salzburg, von den Anfängen bis 1970'', Peter Staudacher |
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