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Das '''Restaurant des Salzburger Hauptbahnhofs''' war ein nicht mehr bestehendes Restaurant am [[Hauptbahnhof Salzburg|Hauptbahnhof]] in der [[Elisabeth-Vorstadt]] in der [[Stadt Salzburg]].
== Geschichte ==
Das Restaurant befand sich am Mittelsteig des Hauptbahnhofs vom Hauptaufgang links gesehen. Zentraler Bereich war der [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützte]] [[Marmorsaal des Salzburger Hauptbahnhofs|Marmorsaal]].
Um [[1890]] war [[Franz Jores]] Bahnhofsrestaurateur.
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden immer wieder Züge mit Heimkehrern festlich am Hauptbahnhof empfangen. Die Heimkehrer erhielten dann 50 Schilling "Handgeld", 20 Zigaretten und ein "richtiges Essen" im Bahnhofsrestaurant.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19470913&query=%22Bahnhofsrestauration%22+%22Hauptbahnhof%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 13. September 1947, Seite 2</ref>
Anlässlich eines solchen Heimkehrerzuges sprach Landeshauptmann Josef Rehrl [[1949]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19490119&query=%22Bahnhofsrestauration%22+%22Hauptbahnhof%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 19. Jänner 1949, Seite 3</ref><blockquote>''im großen Saal der Bahnhofsrestauration dann tief empfundene und zu Herzen gehende Begrüßungsworte, die von den Heimkehrern mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden. Nach den herzlichen Begrüßungsworten von Bürgermeister [[Anton Neumayr (senior)|Neumayr]] dankte einer der Heimkehrer, Architekt [[Paul Geppert der Jüngere|Paul Geppert]], für die Begrüßung, die die Erwartungen aller Kameraden übertroffen habe. Architekt Geppert, der älteste Sohn des geschätzten Salzburger Architekten Baurat [[Paul Geppert der Ältere|Geppert]], wies darauf hin, daß die kriegsgefangenen Österreicher in Jugoslawien ihrem Vaterland keine Schande gemacht haben; sie seien als Arbeiter sehr geachtet gewesen und man habe sie nur ungern scheiden lassen. Ihre volle Arbeitskraft wollen die Heimkehrer, so versicherte der Redner namens seiner Kameraden, nun mit ganzer Freude der österreichischen Heimat widmen.''</blockquote>
Im Restaurant fanden neben Tanzabenden auch Treffen von Vereinen oder politischen Parteien statt, wie beispielsweise am Sonntag, den 11. Dezember 1988 ein Treffen der "Vereinten Grüne Österreichs" (VÖG). In Salzburg gab es damals nur wenige VGÖ-Vertreter. Einer von ihnen war der Heimatdichter [[Rupert Reiter]].<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=S5783Z%2F2AxyURaU6WogO1LYlguVpvnqQP1AHzoYPmWRr9BlecdjxlyOO31dgRtlrlMcT3Ph%2F4UOYMlKSpOd0xIIuMBf2BIyIVzRLkZep1L1Q2XSTBuB7Q%2B%2F5Z8zMVsAA&id1=19881212_07&q=%2522Bahnhofsrestaurant%2520Salzburg%2522#slide7 www.sn.at], Archiv der [[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 12. Dezember 1988, Seite 7</ref>
In den [[1980er]]-Jahren waren die "Wagon-Lits" Pächter des Restaurants,<ref name="SNBayr">[https://www.sn.at/archivsn?img=eSa4s1JSjKPnkhXeFNKsJDkDtHQiUZhHg1aF1puRqvrVoyWPFPrqF5yinGlVYPK5Uy2XJznD2UepOpQmuFY0btxtaJnLHr3iRF68%2F0V96388LOc2KKL3%2Fq3UP5QGAfzn&id1=19871031_24&q=%2522Bahnhofsrestaurant%2520Salzburg%2522#slide24 www.sn.at], SN-Archiv, 31. Dezember 1987, Seite 24</ref> [[Johannes Wasmeyer]] (* 1923; † 2020) war 19 Jahre lang der Geschäftsführer. 1984 waren 100 Mitarbeiter beschäftigt, [[1983]] wurde mit rund 60 Millionen [[Schilling]] (rund 4,4 Mill. Euro) ein Rekordumsatz erwirtschaftet.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=uWYYPaY5l9RX2272a86FudJlE4qFfJr7XKfXctSFeBOAoII6AQKzo4Cp1jij5yNrAbY2cKTP0QQhCAFB81Y2hvYGxQ4EWRWz%2FjNgAYM3rDwqwMEdf9xqMwCj2W7HBFJ0&id1=19840203_06&q=%2522Bahnhofsrestaurant%2520Salzburg%2522#slide6 www.sn.at], Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 3. Februar 1984, Seite 6</ref>
Am [[25. März]] [[1981]] wurden im Rahmen einer Feier langjährige Mitarbeiter geehrt:
* 35jährige Dienstzugehörigkeit: Oberkellner Franz Ulreich
* Nach 46½ Jahren Dienstzeit im Betrieb trat Albert Hölzl, gelernter Kellner und zuletzt Geschäftsführer-Stellvertreter, in den Ruhestand;
* Josef Peer, seit [[1948]] (= 33 Jahre Betriebszugehörigkeit) Buffetverkäufer
* Susanne Stelzhamer, seit [[1958]] (= 23 Jahre Betriebszugehörigkeit) Kassierin
Alber Hölzl erhielt vom [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Josef Reschen]] das [[Stadtsiegel der Stadt Salzburg|Silberne Stadtsiegel der Stadt Salzburg]] überreicht.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=dArnamNpW1j4QyaAdDZtYsx3V4kSr7%2BK8ss7oJfID3y2CxsLxH4D3gwu8TpKtlFe45f63H%2Brn4F2pgl0MFfq14yB9dPboeoOTeuMlLJEsMWZKKSiN8uKvq8WiNvHe5qb&id1=19810327_06&q=%2522Bahnhofsrestaurant%2520Salzburg%2522#slide6 www.sn.at], Archiv SN, 27. März 1981, Seite 6</ref>
Der Restaurantkritiker [[Rudolf Bayr]] schrieb [[1987]] in der Rubrik [[Tischlein deck dich]] in den [[Salzburger Nachrichten]] "''Man zog von hinnen, nicht gerade erbost, aber mit gelangweiltem Magen.''"<ref name="SNBayr"></ref>
== Quellen ==
* Salzburgwiki-Einträge
==== Einzelnachweise ====
<references/>
{{SORTIERUNG: Salzburger Hauptbahnhofs, Restaurant des}}
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Elisabeth-Vorstadt]]
[[Kategorie:Tourismus]]
[[Kategorie:Tourismus (Geschichte)]]
[[Kategorie:Unternehmen]]
[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
[[Kategorie:Gastronomie]]
[[Kategorie:Gaststätten und Restaurants]]
[[Kategorie:Restaurant]]
[[Kategorie:historische Gaststätte]]
[[Kategorie:Nicht mehr existierende Betriebe]]