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Das Kleine Wiesbachhorn erhebt sich nordwestlich des [[Ferleitental]]s. An seinen südöstlichen Abhängen befindet sich der [[Sandbodenkees]], an seinen westlichen das [[Wielingerkees]] und im Norden das [[Walcher Kees]].
 
Das Kleine Wiesbachhorn erhebt sich nordwestlich des [[Ferleitental]]s. An seinen südöstlichen Abhängen befindet sich der [[Sandbodenkees]], an seinen westlichen das [[Wielingerkees]] und im Norden das [[Walcher Kees]].
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== Bergsturz 2017 ==
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== Geschichte ==
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Von der Fuscher Seite ist es ganz leicht über die [[Walcheralm]] und den Grat, der den [[Sandbodenkees|Sandbodengletscher]] vom [[Walcher Kees]] trennt, zu erreichen. Es ist deshalb kein Wunder, dass es schon frühzeitig von Einheimischen erstiegen wurde, so von Michael Holzner aus [[Saalfelden]] oder den Bergführern Zembacher und Schernthaler, die den Berg am [[2. September]] [[1875]] bestiegen hatten. 
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Eine Tour, die in den [[1920er]]-Jahren öfters gemacht wurde, war der Gratübergang zum [[Großes Wiesbachhorn|Großen Wiesbachhorn]]. Sie wurde zum ersten Male am [[18. September]] [[1886]] von [[Ludwig Purtscheller]] mit  G. Schranz ausgeführt. Sie stiegen von [[Fusch an der Großglocknerstraße|Fusch]] über den Sandbodengrat zum Kleinen Wiesbachhorn, über die [[Kaprun]]er Seite zur Sandbodenscharte ab, dann über den Schneehang aufs Große Horn und nahmen den Abstieg zur [[Schwarzenberghütte]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=oav&datum=1928&page=137&size=45&qid=H4NC7ZMWEK5G2MZQWXIM5BE072WBDC ANNO], Zeitschrift des deutschen und österreichischen Alpenvereins, Ausgabe 1928, Seite 137</ref>
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==== Bergsturz 2017 ====
 
In der Nacht auf den [[20. Oktober]] [[2017]] stürzten 150&nbsp;000 Tonnen Gestein von seiner nördlichen Flanke auf der [[Ferleitental]]-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge. [[Landesgeologe]] [[Gerald Valentin]]: "''Wir haben das vor einigen Wochen bei dem Felssturz in Graubünden in der Schweiz gesehen: Solche Kubaturen können beim Aufprall den darunter liegenden Gletscher zum Schmelzen bringen. Ein ähnliches Ereignis hätte auch am Großen Wiesbachhorn eine gewaltige Mure ausgelöst, die bis in das bewohnte Gebiet gereicht hätte.''"<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/150-000-tonnen-fels-stuerzten-in-fusch-auf-gletscher-19795291 salzburger nachrichten online], abgefragt am 27. Oktober 2017 sowie [https://salzburg.orf.at/news/stories/2874520/ salzburg.orf.at]</ref>
 
In der Nacht auf den [[20. Oktober]] [[2017]] stürzten 150&nbsp;000 Tonnen Gestein von seiner nördlichen Flanke auf der [[Ferleitental]]-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge. [[Landesgeologe]] [[Gerald Valentin]]: "''Wir haben das vor einigen Wochen bei dem Felssturz in Graubünden in der Schweiz gesehen: Solche Kubaturen können beim Aufprall den darunter liegenden Gletscher zum Schmelzen bringen. Ein ähnliches Ereignis hätte auch am Großen Wiesbachhorn eine gewaltige Mure ausgelöst, die bis in das bewohnte Gebiet gereicht hätte.''"<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/150-000-tonnen-fels-stuerzten-in-fusch-auf-gletscher-19795291 salzburger nachrichten online], abgefragt am 27. Oktober 2017 sowie [https://salzburg.orf.at/news/stories/2874520/ salzburg.orf.at]</ref>
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* [https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2874520/?fbclid=IwAR1-Hbcw0sbonjssU4XqNm-3wwH4xwZJ7MnLf3iLvnA4bMUSyDFLoVT4zyk salzburg.orf.at] "Riesiger Felssturz beim Wiesbachhorn", 27. Oktober 2017, ein Beitrag von [[Gerald Lehner]]
 
* [https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2874520/?fbclid=IwAR1-Hbcw0sbonjssU4XqNm-3wwH4xwZJ7MnLf3iLvnA4bMUSyDFLoVT4zyk salzburg.orf.at] "Riesiger Felssturz beim Wiesbachhorn", 27. Oktober 2017, ein Beitrag von [[Gerald Lehner]]
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== Einzelnachweis ==
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==== Einzelnachweise ====
 
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