| | In Salzburg wurden 2 900 Gefangene für staatliche und öffentliche Arbeiten, 4 300 in der Land- und Forstwirtschaft und im Bergbau und 1 100 in der Industrie, im Handel und Gewerbe eingesetzt. In der [[Saline Hallein]] waren im Sudhaus über 14 Monate lang Kriegsgefangenen-Arbeiterpartien aus Russland eingesetzt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19170622&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 22. Juni 1917, Seite 5</ref> | | In Salzburg wurden 2 900 Gefangene für staatliche und öffentliche Arbeiten, 4 300 in der Land- und Forstwirtschaft und im Bergbau und 1 100 in der Industrie, im Handel und Gewerbe eingesetzt. In der [[Saline Hallein]] waren im Sudhaus über 14 Monate lang Kriegsgefangenen-Arbeiterpartien aus Russland eingesetzt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19170622&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=5 ANNO], Salzburger Volksblatt, 22. Juni 1917, Seite 5</ref> |
| − | Zehn Joch Grund im Lager Grödig wurden mit Hülsenfrüchten und anderem Grünzeug bebaut. Auf Grund der dort gemachten Erfahrungen wurden im Juli 1915 in verschiedenen Orten des Flachgaus, die verschiedenes Klima haben, Grundflächen gepachtet, um bebaut und bepflanzt zu werden. Solche Gemüseanlagen unter fachmännischer Leitung der Gefangenen selbst bestanden in Grödig, der [[Gemeinde Maxglan]], [[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]], [[Siezenheim]], [[Bürmoos]], [[Obertrum]], [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt ]] und [[Vetterbach]]-[[Thalgau]]. Eine weitere Anlage wurde in [[Seewalchen]] bei [[Seekirchen]] errichtet. Die bebauten Grundflächen umfassten bisher ein Ausmaß von 90 Joch, zu denen bis August weitere 40 Joch kamen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=19150715&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=28 ANNO], (Neuigkeits) Welt Blatt, 15. Juli 1915, Seite 28</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19150806&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, 6. August 1915, Seite 7</ref> | + | Zehn Joch Grund im Lager Grödig wurden mit Hülsenfrüchten und anderem Grünzeug bebaut. Auf Grund der dort gemachten Erfahrungen wurden im Juli 1915 in verschiedenen Orten des Flachgaus, die verschiedenes Klima haben, Grundflächen gepachtet, um bebaut und bepflanzt zu werden. Solche Gemüseanlagen unter fachmännischer Leitung der Gefangenen selbst bestanden in Grödig, [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]], [[Gois (Wals-Siezenheim)|Gois]], [[Siezenheim]], [[Bürmoos]], [[Obertrum]], [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]] und [[Vetterbach]]-[[Thalgau]]. Eine weitere Anlage wurde in [[Seewalchen]] bei [[Seekirchen]] errichtet. Die bebauten Grundflächen umfassten bisher ein Ausmaß von 90 Joch, zu denen bis August weitere 40 Joch kamen.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwb&datum=19150715&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=28 ANNO], (Neuigkeits) Welt Blatt, 15. Juli 1915, Seite 28</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19150806&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=7 ANNO], Salzburger Volksblatt, 6. August 1915, Seite 7</ref> |
| | Zur Versorgung der Kriegsgefangenen wurden [[1916]] auf dem Gebiet der beiden Lager I und II 74 780 Quadratmeter mit Frühgemüse, 65 000 Quadratmeter mit Mittelfrühgemüse und 355 200 Quadratmeter mit Spätgemüse bepflanzt. Zu Essen gab es Kraut, Marmelade, Kunsthonig, Kaffee, Hering, Fisch- und Fleischkonserven.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19160713&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Kriegsausstellung%22&seite=4 ANNO], (Linzer) Tages-Post, 13. Juli 1916, Seite 7</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160310&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 10. März 1916, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190402&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22+%22Todesf%c3%a4lle%22&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, 2. April 1919, Seite 7</ref> | | Zur Versorgung der Kriegsgefangenen wurden [[1916]] auf dem Gebiet der beiden Lager I und II 74 780 Quadratmeter mit Frühgemüse, 65 000 Quadratmeter mit Mittelfrühgemüse und 355 200 Quadratmeter mit Spätgemüse bepflanzt. Zu Essen gab es Kraut, Marmelade, Kunsthonig, Kaffee, Hering, Fisch- und Fleischkonserven.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=tpt&datum=19160713&query=%22Gr%c3%b6dig%22+%22Kriegsausstellung%22&seite=4 ANNO], (Linzer) Tages-Post, 13. Juli 1916, Seite 7</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19160310&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 10. März 1916, Seite 8</ref><ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19190402&query=%22Kriegsgefangenenlager%22+%22Gr%c3%b6dig%22+%22Todesf%c3%a4lle%22&seite=7 ANNO], Salzburger Chronik, 2. April 1919, Seite 7</ref> |