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In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s war auch in die Kunstszene verstärkt Bewegung gekommen, bekannte österreichische Künstler wie [[Thomas Ender]], [[Friedrich Gauermann]], [[Hubert Sattler (Maler)|Hubert Sattler]] und [[Edmund Höd]] genauso wie der Engländer [[Edward Theodore Compton]] und der in Zell beheimatete [[Karl Flieher]] faszinierten der Marktort und die „schaurig-schöne“ Hochgebirgslandschaft. Ihre Gemälde, Illustrationen, Stiche und Prospekte erreichten ein internationales Publikum.
 
In der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s war auch in die Kunstszene verstärkt Bewegung gekommen, bekannte österreichische Künstler wie [[Thomas Ender]], [[Friedrich Gauermann]], [[Hubert Sattler (Maler)|Hubert Sattler]] und [[Edmund Höd]] genauso wie der Engländer [[Edward Theodore Compton]] und der in Zell beheimatete [[Karl Flieher]] faszinierten der Marktort und die „schaurig-schöne“ Hochgebirgslandschaft. Ihre Gemälde, Illustrationen, Stiche und Prospekte erreichten ein internationales Publikum.
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Zell am See war zur damaligen Zeit ein sehr kleiner, bescheidener Markt mit 95 Häusern und geprägt durch Handel, Gewerbe, Fischerei und Landwirtschaft. Thumersbach-[[Erlberg]] (bis 1935) und [[Bruckberg (Gemeinde)|Bruckberg]]-[[Schmitten]] (bis 1939) waren selbstständige Gemeinden. Der Zeller Bürger und Handelsmann [[Josef Dießbacher]] war bis 1850 [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] und trieb die Umgestaltung und Neuorganisation der Gemeindeverwaltung voran.
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Zell am See war zur damaligen Zeit ein sehr kleiner, bescheidener Markt mit 95 Häusern und geprägt durch Handel, Gewerbe, Fischerei und Landwirtschaft. Thumersbach-[[Erlberg (Zell am See)|Erlberg]] (bis 1935) und [[Bruckberg (Gemeinde)|Bruckberg]]-[[Schmitten]] (bis 1939) waren selbstständige Gemeinden. Der Zeller Bürger und Handelsmann [[Josef Dießbacher]] war bis 1850 [[Bürgermeister der Stadt Zell am See|Bürgermeister]] und trieb die Umgestaltung und Neuorganisation der Gemeindeverwaltung voran.
    
Nur bestimmte Bürger hatten das Wahlrecht. Glasermeister Johann Unterganschnigg wurde in die Zeller „Burgerschaft“ aufgenommen. Seine Nachkommen zählen heute zu den ältesten Zeller Familien, von denen es nur mehr wenige gibt. Riemermeister Josef Salzmann wurde in den Gemeinderat gewählt und kaufte als späterer Bürgermeister im Jahre 1860 den [[Zeller See]]. Weniger erfreulich war die Einführung des neuen „stabilen Grundsteuer- und Gebäudekatasters“. Sämtliche Grundstücke wurden vermessen, was dringend erforderlich war, weil ja zu diesem Zeitpunkt die Steuern im Wesentlichen aus dem Grundertrag berechnet wurden. Zehente sowie grund-, berg- und vogtherrliche Rechte wurden abgelöst und die Steuereinhebung allmählich modernisiert.
 
Nur bestimmte Bürger hatten das Wahlrecht. Glasermeister Johann Unterganschnigg wurde in die Zeller „Burgerschaft“ aufgenommen. Seine Nachkommen zählen heute zu den ältesten Zeller Familien, von denen es nur mehr wenige gibt. Riemermeister Josef Salzmann wurde in den Gemeinderat gewählt und kaufte als späterer Bürgermeister im Jahre 1860 den [[Zeller See]]. Weniger erfreulich war die Einführung des neuen „stabilen Grundsteuer- und Gebäudekatasters“. Sämtliche Grundstücke wurden vermessen, was dringend erforderlich war, weil ja zu diesem Zeitpunkt die Steuern im Wesentlichen aus dem Grundertrag berechnet wurden. Zehente sowie grund-, berg- und vogtherrliche Rechte wurden abgelöst und die Steuereinhebung allmählich modernisiert.