Stöllner galt als unternehmungslustiger Mensch, der besonders im Maxglaner Vereinswesen eine wichtige Rolle spielte.
Stöllner galt als unternehmungslustiger Mensch, der besonders im Maxglaner Vereinswesen eine wichtige Rolle spielte.
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Als altgedienter Soldat gründete er 1873 gemeinsam mit 23 Kameraden den „[[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|I. Militär-Veteranen- und Kriegerverein Maxgla]]n“. Hintergrund für die in diesen Jahren vielerorts aus der Taufe gehobenen Veteranenvereine war die schwierige Situation der Soldaten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten die im Gegensatz zu den Bessersituierten die sich vom Militärdienst freikaufen konnten, oftmals sechs bis achte Jahre dienen mussten, sowie der Umstand, dass für die Veteranen und Kriegsinvaliden der Feldzüge von [[1848]]/[[1849|49]], [[1859]] und [[1866]] keinerlei Vorsorge und Unterstützung von staatlicher Seite bestand und diese vielfach in großer Armut lebten. Diese neu gegründeten Soldatengemeinschaften verschrieben sich daher nicht nur der Tradition sondern waren in vielerlei Hinsicht karikativ und unterstützend ausgerichtet und pflegten vor allem die praktische Kameradschaft
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Als altgedienter Soldat gründete er 1873 gemeinsam mit 23 Kameraden den „[[Österreichischer Kameradschaftsbund Maxglan|I. Militär-Veteranen- und Kriegerverein Maxgla]]n“. Hintergrund für die in diesen Jahren vielerorts aus der Taufe gehobenen Veteranenvereine war die schwierige Situation der Soldaten aus den ärmeren Bevölkerungsschichten die im Gegensatz zu den Bessersituierten die sich vom Militärdienst freikaufen konnten, oftmals sechs bis achte Jahre dienen mussten, sowie der Umstand, dass für die Veteranen und Kriegsinvaliden der Feldzüge von [[1848]]/[[1849]], [[1859]] und [[1866]] keinerlei Vorsorge und Unterstützung von staatlicher Seite bestand und diese vielfach in großer Armut lebten. Diese neu gegründeten Soldatengemeinschaften verschrieben sich daher nicht nur der Tradition sondern waren in vielerlei Hinsicht karikativ und unterstützend ausgerichtet und pflegten vor allem die praktische Kameradschaft
[[Bild:Josef Stöllner - Grabtafel.png|thumb|200px|Inschrift an der Grabstelle in Maxglan]]
[[Bild:Josef Stöllner - Grabtafel.png|thumb|200px|Inschrift an der Grabstelle in Maxglan]]
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Stöllner machte sich um den Veteranenverein sehr verdient und stand ihm als Gründungsobmann von 1873 bis [[1890]] vor. Seine Gattin Helene wurde als Fahnenmutter der zweiten Fahnenweihe im Jahr [[1898]] auserkoren. Josef Stöllner wurde später aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorstand auf Lebenszeit des [[1903]] vom ersten Verein abgekoppelten II. Veteranenvereins Neu-Maxglan ernannt.
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Stöllner machte sich um den Veteranenverein sehr verdient und stand ihm als Gründungsobmann von 1873 bis [[1890]] vor. Seine Gattin Helene wurde als Fahnenmutter der zweiten Fahnenweihe im Jahr [[1898]] auserkoren. Josef Stöllner wurde später aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorstand auf Lebenszeit des [[1903]] vom ersten Verein abgekoppelten II. Veteranenvereins Neu-Maxglan ernannt.