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| | Der '''FC Salzburg''' war ein Fußballverein aus dem Stadtteil [[Taxham]] der Landeshauptstadt [[Salzburg]]. | | Der '''FC Salzburg''' war ein Fußballverein aus dem Stadtteil [[Taxham]] der Landeshauptstadt [[Salzburg]]. |
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| − | Der aus einem Hobby- und Freizeitclub hervorgegange Verein entwickelte sich rasch zu einer lokalen Größe und schaffte im Laufe seiner Geschichte als einer der wenigen Salzburger Fußballvereine den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Seine Höhepunkte erlebte der FC Salzburg in den späten [[1980er]] und frühen [[1990er]] Jahren als er u. a. auch gegen [[SV Austria Salzburg|Austria Salzburg]] um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpfte und sensationell in das Viertelfinale des ÖFB-Cups einzog. | + | == Einleitung == |
| | + | Union Edelweiß Taxham |
| | + | Der aus einem Hobby- und Freizeitclub hervorgegange Verein entwickelte sich rasch zu einer lokalen Größe und schaffte im Laufe seiner Geschichte als einer der wenigen Salzburger Fußballvereine den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Seine Höhepunkte erlebte der FC Salzburg in den späten [[1980er]]-und frühen [[1990er]],- Jahren als er u. a. auch gegen [[SV Austria Salzburg|Austria Salzburg]] um den Aufstieg in die 1. Bundesliga kämpfte und sensationell in das Viertelfinale des ÖFB-Cups einzog. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
| | ===Vorgeschichte - Die Freizeitkicker Inter Tengling=== | | ===Vorgeschichte - Die Freizeitkicker Inter Tengling=== |
| − | In den frühen [[1960er]] Jahren gab es in der noch im Entstehen befindlichen [[Taxham|Siedlung Taxham]], die heute bereits als eigenständiger Stadtteil genannt wird, weder Turnhallen noch Rasenplätze, die eine Sportausübung der hier ansässigen Bevölkerung ermöglicht hätten. Eine kleine Gruppe von sportinteressierten Taxhamern fand sich zusammen und gründete [[1965]] den Hobbyfußballclub „Inter Tengling“. Im Mittelpunkt der „Freizeitkicker“ standen damals Sport und Kameradschaft und noch lange nicht der Meisterschaftsfußball“. [[1967]] erwarb diese Gruppe von Amateurfußballern unter dem neuen Namen „Inter Salzburg“ und unter Mithilfe der ÖJB (Österreichische Jugendbewegung) einen kleinen Sportplatz und legte damit den Grundstein für die weitere Entwicklung des Hobby-Vereins zum Profifußballklub. | + | In den frühen [[1960er]]-Jahren gab es in der noch im Entstehen befindlichen [[Taxham|Siedlung Taxham]], die heute bereits als eigenständiger Stadtteil genannt wird, weder Turnhallen noch Rasenplätze, die eine Sportausübung der hier ansässigen Bevölkerung ermöglicht hätten. Eine kleine Gruppe von sportinteressierten Taxhamern fand sich zusammen und gründete [[1965]] den Hobbyfußballclub „Inter Tengling“. Im Mittelpunkt der „Freizeitkicker“ standen damals Sport und Kameradschaft und noch lange nicht der Meisterschaftsfußball“. [[1967]] erwarb diese Gruppe von Amateurfußballern unter dem neuen Namen „Inter Salzburg“ und unter Mithilfe der ÖJB (Österreichische Jugendbewegung) einen kleinen Sportplatz und legte damit den Grundstein für die weitere Entwicklung des Hobby-Vereins zum Profifußballklub. |
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| | ===Gründung und Aufstieg der Union Edelweiß Taxham=== | | ===Gründung und Aufstieg der Union Edelweiß Taxham=== |
| − | Im September [[1968]] entschlossen sich [[Franz Spann]] in seiner Funktion als Landesobmann der ÖJB Salzburg und der Landessekretär Richard Unger aus Taxham, gemeinsam mit den Herren Prucher, Johann Iwanoff, Johann Zaunrieth und OAR Ing. Walter Hofer, die bereits bestehende Mannschaft von „Inter Salzburg“ erneut als Verein unter dem Namen „Union Edelweiß Taxham“ beim [[Salzburger Fußball-Verband]] anzumelden. Bereits 1967 erfolgte eine Anmeldung, welche jedoch wegen Nichtaufnahme der sportlichen Tätigkeit im Juni 1968 amtlich gelöscht worden war. Mit der offiziellen Gründung des Vereins wurden auch die Klubfarben mit Grün und Weiß festgelegt. | + | Im September [[1968]] entschlossen sich [[Franz Spann]] in seiner Funktion als Landesobmann der ÖJB Salzburg und der Landessekretär Richard Unger aus Taxham, gemeinsam mit den Herren Prucher, Johann Iwanoff, Johann Zaunrieth und OAR Ing. Walter Hofer, die bereits bestehende Mannschaft von „Inter Salzburg“ erneut als Verein unter dem Namen „Union Edelweiß Taxham“ beim [[Salzburger Fußball-Verband]] anzumelden. Bereits 1967 erfolgte eine Anmeldung, welche jedoch wegen Nichtaufnahme der sportlichen Tätigkeit im Juni 1968 amtlich gelöscht worden war. Mit der offiziellen Gründung des Vereins wurden auch die Klubfarben mit Grün und Weiß festgelegt. |
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| | In der [[Fußballtabellen 1970/71|Saison 1970/71]], dem Spieljahr, in dem der spätere große Konkurrent Austria Salzburg seinen ersten Vizemeistertitel in der Nationalliga holte, erfolgte in der [[3. Klasse A]] der Einstieg in die Meisterschaft des SFV. Bereits [[Fußballtabellen 1972/73|1972/73]] gewannen die Taxhamer mit elf Punkten vor dem [[SV Kuchl]] den Meistertitel der letzten Salzburger Spielklasse und stiegen in die [[2. Klasse Nord]] auf. Im selben Jahr wurde der kleine Fußballplatz der Taxhamer zu einer Sportanlage ausgebaut und eröffnet. | | In der [[Fußballtabellen 1970/71|Saison 1970/71]], dem Spieljahr, in dem der spätere große Konkurrent Austria Salzburg seinen ersten Vizemeistertitel in der Nationalliga holte, erfolgte in der [[3. Klasse A]] der Einstieg in die Meisterschaft des SFV. Bereits [[Fußballtabellen 1972/73|1972/73]] gewannen die Taxhamer mit elf Punkten vor dem [[SV Kuchl]] den Meistertitel der letzten Salzburger Spielklasse und stiegen in die [[2. Klasse Nord]] auf. Im selben Jahr wurde der kleine Fußballplatz der Taxhamer zu einer Sportanlage ausgebaut und eröffnet. |
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| | ===Die großen Jahre des FC Salzburg=== | | ===Die großen Jahre des FC Salzburg=== |
| − | Im [[Juli]] [[1988]] feierte der Verein sein 20-jähriges Bestandsfest mit einem Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft Japans und konnte in diesem Rahmen mit dem deutschen Getränkehersteller ''Afri Cola-Bluna'' erstmals einen finanziell potenten Vereinssponsor präsentieren. Die Sektion Fußball des Unionsportvereins wurde zum eigenständigen Zweigverein und benannte sich daraufhin am [[15. Juli]] [[1988]] in ''FC Salzburg'' um. In den nächstfolgenden Jahren trat der Verein vertragsgemäß unter der Sponsorenbezeichnung ''FC Bluna Salzburg'' auf. | + | Im [[Juli]] [[1988]] feierte der Verein sein 20-jähriges Bestandsfest mit einem Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft Japans und konnte in diesem Rahmen mit dem deutschen Getränkehersteller ''Afri Cola-Bluna'' erstmals einen finanziell potenten Vereinssponsor präsentieren. Die Sektion Fußball des Unionsportvereins wurde zum eigenständigen Zweigverein und benannte sich daraufhin am [[15. Juli]] [[1988]] in ''FC Salzburg'' um. In den nächstfolgenden Jahren trat der Verein vertragsgemäß unter der Sponsorenbezeichnung ''FC Bluna Salzburg'' auf. |
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| | Die Vorbereitung zur neuen Saison wurde vom langjährigen Trainer [[Peter Roither]] durchgeführt, die Mannschaft in einigen Punkten verstärkt und man spekulierte mit diesem Kader ganz offen über einen Platz in der Aufstiegsrunde. In den ersten elf Spielen der Herbstsaison lief es für den FC Salzburg aber nicht den Erwartungen entsprechend. Die zugesagten Geldmittel des neuen Sponsors verzögerten sich und mit dem etwas überschätzten Spielerkader aus dem Vorjahr erreichte man lediglich den drittletzten Platz in der ersten Hälfte der Herbstmeisterschaft. Als die Geldmittel endlich flossen konnte man sich die Bundesligaspieler Harald Eder von FC Swarovski Tirol und Hannes Reinmayr von Austria Wien ausleihen. Durch diese beiden Spieler fand in der gesamten Mannschaft, der bis dahin ein starker Führungsspieler gefehlt hatte, eine enorme Leistungssteigerung statt und der FC Bluna Salzburg setzte sich nach einer Siegesserie im zweiten Teil der Meisterschaft unter den vier besten Mannschaften fest. | | Die Vorbereitung zur neuen Saison wurde vom langjährigen Trainer [[Peter Roither]] durchgeführt, die Mannschaft in einigen Punkten verstärkt und man spekulierte mit diesem Kader ganz offen über einen Platz in der Aufstiegsrunde. In den ersten elf Spielen der Herbstsaison lief es für den FC Salzburg aber nicht den Erwartungen entsprechend. Die zugesagten Geldmittel des neuen Sponsors verzögerten sich und mit dem etwas überschätzten Spielerkader aus dem Vorjahr erreichte man lediglich den drittletzten Platz in der ersten Hälfte der Herbstmeisterschaft. Als die Geldmittel endlich flossen konnte man sich die Bundesligaspieler Harald Eder von FC Swarovski Tirol und Hannes Reinmayr von Austria Wien ausleihen. Durch diese beiden Spieler fand in der gesamten Mannschaft, der bis dahin ein starker Führungsspieler gefehlt hatte, eine enorme Leistungssteigerung statt und der FC Bluna Salzburg setzte sich nach einer Siegesserie im zweiten Teil der Meisterschaft unter den vier besten Mannschaften fest. |
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| | In der 2. Division zeigte der FC Bluna Salzburg erneut hervorragende Leistungen und spielte zeitweise auch wieder um einen Aufstiegsplatz mit. Allerdings war die Mannschaft nicht mehr so kompakt wie vor zwei Jahren und der Aufstieg auch nicht mehr das erklärte Ziel des Vereins. Eine Sensation lieferten die Salzburger im Herbst [[1990]] mit der Verpflichtung der Erstligaspieler [[Franz Aigner]] und Walter Schachner. Vor allem Schachner, immerhin oftmaliger Internationaler und ehemaliger Italienlegionär, schlug beim FC Salzburg voll ein und war mit 18 Meisterschaftstoren der Hauptverantwortliche für die starke Offensivleistung der Taxhamer im Herbstdurchgang. Mit 76 Toren erzielten die Salzburger mit Abstand die meisten Treffer über die gesamte Saison gesehen, dass es allerdings nicht zum Aufstieg und letztlich noch nicht mal zum Klassenerhalt reichte, war der inferioren Abwehrleistung des Vereins zuzuschreiben, erhielt man mit 81 Toren doch auch die meisten Gegentreffer aller Klubs. Zudem stand dem FC Bluna in der Frühjahrsmeisterschaft auch Walter Schachner, der den Verein zur Winterpause verließ, nicht mehr zur Verfügung. Schlussendlich belegte der FC Salzburg in der Abstiegs-Play-Off den siebten Rang und stieg wiederum in die Regionalliga ab. | | In der 2. Division zeigte der FC Bluna Salzburg erneut hervorragende Leistungen und spielte zeitweise auch wieder um einen Aufstiegsplatz mit. Allerdings war die Mannschaft nicht mehr so kompakt wie vor zwei Jahren und der Aufstieg auch nicht mehr das erklärte Ziel des Vereins. Eine Sensation lieferten die Salzburger im Herbst [[1990]] mit der Verpflichtung der Erstligaspieler [[Franz Aigner]] und Walter Schachner. Vor allem Schachner, immerhin oftmaliger Internationaler und ehemaliger Italienlegionär, schlug beim FC Salzburg voll ein und war mit 18 Meisterschaftstoren der Hauptverantwortliche für die starke Offensivleistung der Taxhamer im Herbstdurchgang. Mit 76 Toren erzielten die Salzburger mit Abstand die meisten Treffer über die gesamte Saison gesehen, dass es allerdings nicht zum Aufstieg und letztlich noch nicht mal zum Klassenerhalt reichte, war der inferioren Abwehrleistung des Vereins zuzuschreiben, erhielt man mit 81 Toren doch auch die meisten Gegentreffer aller Klubs. Zudem stand dem FC Bluna in der Frühjahrsmeisterschaft auch Walter Schachner, der den Verein zur Winterpause verließ, nicht mehr zur Verfügung. Schlussendlich belegte der FC Salzburg in der Abstiegs-Play-Off den siebten Rang und stieg wiederum in die Regionalliga ab. |
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| − | Zwei interessante Details gibt es aus diesem Spieljahr noch zu berichten. Einerseits regte die Salzburger Austria erneut eine Fusion der beiden Stadtvereine an, wobei der Fusionsverein diesmal den Namen ''FC Casino Salzburg'' tragen sollte, was von den Taxhamern aber wieder abgelehnt wurde, andererseits sorgte der FC Salzburg für Aufsehen im ÖFB-Cup, in dem man bis ins Viertelfinale vordringen konnte und dort erst am österreichischen Rekordmeister [[Rapid Wien]] scheiterte. | + | Zwei interessante Details gibt es aus diesem Spieljahr noch zu berichten. Einerseits regte die Salzburger Austria erneut eine Fusion der beiden Stadtvereine an, wobei der Fusionsverein diesmal den Namen ''FC Casino Salzburg'' tragen sollte, was von den Taxhamern aber wieder abgelehnt wurde, andererseits sorgte der FC Salzburg für Aufsehen im ÖFB-Cup, in dem man bis ins Viertelfinale vordringen konnte und dort erst am österreichischen Rekordmeister [[Rapid Wien]] scheiterte. |
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| | Als Zweitdivisionär stieg der FC Bluna Salzburg in der zweiten Runde in den ÖFB-Pokalbewerb ein und erspielte auswärts gegen den SC Rheindorf Altach ein 5:5 Remis, wobei der Aufstieg im Elfmeterschießen mit 4:3 sichergestellt werden konnte. In der dritten Runde bezwang man ebenfalls auswärts den [[ASVÖ FC Puch]] mit 4:1, bevor in der nächsten Runde mit dem ASV Vösendorf ein unmittelbarer Konkurrent aus der zweiten Division auf die Salzburger wartete. Der FC Salzburg gewann auch dieses Spiel klar mit 3:1 und reihte sich somit unter die besten acht Pokalmannschaften Österreichs ein. Den emotionalen Lieblingsgegner, die ebenfalls für das Viertelfinale qualifizierte Austria Salzburg, bekam man zwar nicht zugelost, mit dem Rekordmeister Rapid hatte man aber trotzdem ein Traumlos gezogen. | | Als Zweitdivisionär stieg der FC Bluna Salzburg in der zweiten Runde in den ÖFB-Pokalbewerb ein und erspielte auswärts gegen den SC Rheindorf Altach ein 5:5 Remis, wobei der Aufstieg im Elfmeterschießen mit 4:3 sichergestellt werden konnte. In der dritten Runde bezwang man ebenfalls auswärts den [[ASVÖ FC Puch]] mit 4:1, bevor in der nächsten Runde mit dem ASV Vösendorf ein unmittelbarer Konkurrent aus der zweiten Division auf die Salzburger wartete. Der FC Salzburg gewann auch dieses Spiel klar mit 3:1 und reihte sich somit unter die besten acht Pokalmannschaften Österreichs ein. Den emotionalen Lieblingsgegner, die ebenfalls für das Viertelfinale qualifizierte Austria Salzburg, bekam man zwar nicht zugelost, mit dem Rekordmeister Rapid hatte man aber trotzdem ein Traumlos gezogen. |
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| | ===Abstieg und Fusion mit den Austria Salzburg Amateuren=== | | ===Abstieg und Fusion mit den Austria Salzburg Amateuren=== |
| − | Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga wurde es langsam still um den FC Bluna Salzburg. Die nächsten Jahre verbrachte der Verein in der drittklassigen Regionalliga West und holte dort in den Jahren von [[1992]] bis [[1995]] die Ränge 12, 8, 6 und 4, wobei in der Saison [[Fußballtabellen 1994/95|1994/95]] trotz des vierten Platzes nur drei Punkte für den Wiederaufstieg in die Bundesliga, die aus Salzburger Sicht seit 1992 durch den ASVÖ FC Puch vertreten wurde, fehlten. | + | Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga wurde es langsam still um den FC Bluna Salzburg. Die nächsten Jahre verbrachte der Verein in der drittklassigen Regionalliga West und holte dort in den Jahren von [[1992]] bis [[1995]] die Ränge 12, 8, 6 und 4, wobei in der Saison [[Fußballtabellen 1994/95|1994/95]] trotz des vierten Platzes nur drei Punkte für den Wiederaufstieg in die Bundesliga, die aus Salzburger Sicht seit 1992 durch den ASVÖ FC Puch vertreten wurde, fehlten. |
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| | Die letzte Saison [[Fußballtabellen 1995/96|1995/96]] schloss der FC Salzburg an siebter Stelle der Tabelle ab. Der FC Salzburg stand mittlerweile finanziell in den roten Zahlen und hatte seit der Gründung der [[SV Austria Salzburg Amateure|Amateurmannschaft]] von Austria Salzburg im Jahr [[1995]] auch keinen eigenen Sportplatz zur Verfügung, da die Anlage in Taxham von der Amateurmannschaft und das Stadion Lehen von den Profis der Austria benötigt wurde. So kam es im Sommer [[1996]] zur Fusion mit den als eigener Verein konstituierten Amateuren der Salzburger Austria, die in dieser Saison von der Salzburger Liga in die Regionalliga aufstiegen und mit der [[Sportanlage Taxham]], die über ein Haupt-, vier Trainings- und ein Miniknabenfeld verfügte, endlich einen eigenen und modernen Heimplatz erhielten. | | Die letzte Saison [[Fußballtabellen 1995/96|1995/96]] schloss der FC Salzburg an siebter Stelle der Tabelle ab. Der FC Salzburg stand mittlerweile finanziell in den roten Zahlen und hatte seit der Gründung der [[SV Austria Salzburg Amateure|Amateurmannschaft]] von Austria Salzburg im Jahr [[1995]] auch keinen eigenen Sportplatz zur Verfügung, da die Anlage in Taxham von der Amateurmannschaft und das Stadion Lehen von den Profis der Austria benötigt wurde. So kam es im Sommer [[1996]] zur Fusion mit den als eigener Verein konstituierten Amateuren der Salzburger Austria, die in dieser Saison von der Salzburger Liga in die Regionalliga aufstiegen und mit der [[Sportanlage Taxham]], die über ein Haupt-, vier Trainings- und ein Miniknabenfeld verfügte, endlich einen eigenen und modernen Heimplatz erhielten. |
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| | * [[1965]]: Inter Tengling | | * [[1965]]: Inter Tengling |
| | * [[1967]]: Inter Salzburg (Umbenennung) | | * [[1967]]: Inter Salzburg (Umbenennung) |
| − | * Herbst [[1968]]: Union Edelweiß Taxham (Offizielle Vereinsgründung) | + | * Herbst [[1968]]: Union Edelweiß Taxham (offizielle Vereinsgründung) |
| − | * Sommer [[1983]]: USV Salzburg; Sponsorname: ''USV Systemstandbau Salzburg'' (Umbenennung) | + | * Sommer [[1983]]: USV Salzburg; Sponsorname: ''USV Systemstandbau Salzburg'' (Umbenennung) |
| − | * [[15. Juli]] [[1988]]: FC Salzburg; Sponsorname: ''FC Bluna Salzburg'' (Gründung als eigenständiger Zweigverein) | + | * [[15. Juli]] [[1988]]: FC Salzburg; Sponsorname: ''FC Bluna Salzburg'' (Gründung als eigenständiger Zweigverein) |
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| | ==Bekannte Spieler== | | ==Bekannte Spieler== |
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| | * Meister [[Landesklasse]]: [[Fußballtabellen 1977/78|1977/78]] | | * Meister [[Landesklasse]]: [[Fußballtabellen 1977/78|1977/78]] |
| | * Meister [[Salzburger Liga]]: [[Fußballtabellen 1978/79|1978/79]], [[Fußballtabellen 1981/82|1981/82]] | | * Meister [[Salzburger Liga]]: [[Fußballtabellen 1978/79|1978/79]], [[Fußballtabellen 1981/82|1981/82]] |
| − | * Meister [[Regionalliga West]]: [[Fußballtabellen 1983/84|1983/84,]] [[Fußballtabellen 1986/87|1986/87]], [[Fußballtabellen 1989/90|1989/90]] | + | * Meister [[Regionalliga West]]: [[Fußballtabellen 1983/84|1983/84,]] [[Fußballtabellen 1986/87|1986/87]], [[Fußballtabellen 1989/90|1989/90]] |
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| | ===Sonstige Erfolge=== | | ===Sonstige Erfolge=== |
| − | * 4x Teilnahme Bundesliga – 2. Division: [[Fußballtabellen 1984/85|1984/85]], [[Fußballtabellen 1987/88|1987/88]], [[Fußballtabellen 1988/89|1988/89]], [[Fußballtabellen 1990/91|1990/91]] | + | * 4x Teilnahme Bundesliga – 2. Division: [[Fußballtabellen 1984/85|1984/85]], [[Fußballtabellen 1987/88|1987/88]], [[Fußballtabellen 1988/89|1988/89]], [[Fußballtabellen 1990/91|1990/91]] |
| − | * 1x Viertelfinalist im ÖFB-Cup: [[Fußballtabellen 1990/91|1990/91]] | + | * 1x Viertelfinalist im ÖFB-Cup: [[Fußballtabellen 1990/91|1990/91]] |
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| | + | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] |
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