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==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
 
Hofmann war ein Freund des aus Prag stammenden Alpinisten [[Johann Stüdl]]. Mit ihm und Bergführern zusammen gelangen ihm zahlreiche Erstbesteigungen in der [[Glocknergruppe]]:  
 
Hofmann war ein Freund des aus Prag stammenden Alpinisten [[Johann Stüdl]]. Mit ihm und Bergführern zusammen gelangen ihm zahlreiche Erstbesteigungen in der [[Glocknergruppe]]:  
* [[3. August]] [[1868]]: [[Hochgall]]
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* [[3. August]] [[1868]]: Hochgall
* [[14. September]] [[1869]]: [[Schneewinkelkopf]]
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* [[14. September]] [[1869]]: Schneewinkelkopf
 
* [[15. September]] 1869: [[Hohe Riffl]]
 
* [[15. September]] 1869: [[Hohe Riffl]]
* [[18. September]] 1869: [[Klockerin]], [[Großer Bärenkopf]] und [[Hintere Bratschenkopf]], drei Erstbesteigungen an einem Tag!
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* [[18. September]] 1869: [[Klockerin]], [[Großer Bärenkopf]] und [[Bratschenköpfe|Hintere Bratschenkopf]], drei Erstbesteigungen an einem Tag!
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Ein anderes Ereignis war von besonderer Bedeutung. Am [[5. August]] 1869 sollte die [[Stüdl-Hütte]] am Aufstieg zum [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] von [[Osttirol]]er Seite aus dem Kalsertal eingeweiht werden. Hofmann war natürlich dabei und stieg anschließend mit Freunden noch zum Großglocknergipfel über den Stüdlgrat auf. Am Rückweg machte die Gruppe auf der [[Adlersruhe]] Rast. Da überlegte Hofmann folgendes: Er musste bereits am 8. August wieder in München zu einer Waffenübung einrücken. Wenn er nun den Weg von der Adlersruhe über das später nach ihm benannte [[Hofmannskees]] hinunter zur [[Pasterze]] wählen würde, könnte er über das [[Hochtor (Kärnten)|Hochtörl]] bereits am nächsten Morgen, den 6. August den Postwagen in [[Zell am See]] nach [[Salzburg]] erwischen und so am 7. August noch den Zug nach München nehmen.  
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Ein anderes Ereignis war von besonderer Bedeutung. Am [[5. August]] 1869 sollte die Stüdl-Hütte am Aufstieg zum [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] von [[Osttirol]]er Seite aus dem Kalsertal eingeweiht werden. Hofmann war natürlich dabei und stieg anschließend mit Freunden noch zum Großglocknergipfel über den Stüdlgrat auf. Am Rückweg machte die Gruppe auf der [[Adlersruhe]] Rast. Da überlegte Hofmann folgendes: Er musste bereits am 8. August wieder in München zu einer Waffenübung einrücken. Wenn er nun den Weg von der Adlersruhe über das später nach ihm benannte [[Hofmannskees]] hinunter zur [[Pasterze]] wählen würde, könnte er über das [[Hochtor (Kärnten)|Hochtörl]] bereits am nächsten Morgen, den 6. August den Postwagen in [[Zell am See]] nach [[Salzburg]] erwischen und so am 7. August noch den Zug nach München nehmen.  
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Das Kees war damals spaltenzerfurcht und galt als unbegehbar. Hofmann und seine beiden Bergführer Thomas Groder und Josef Kerer wussten diese auch und wagten den Abstieg, erfolgreich.  So entstand der [[Hofmannsweg]] von der Adlersruhe über den [[Gletscher]] Hofmannskees. Später wurden nach ihm im Bereich der Glocknergruppe noch die [[Hofmannshütte]] und der [[Hofmannsturm]] in der [[Glocknerwand]] benannt.
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Das Kees war damals spaltenzerfurcht und galt als unbegehbar. Hofmann und seine beiden Bergführer Thomas Groder und Josef Kerer wussten diese auch und wagten den Abstieg, erfolgreich.  So entstand der [[Hofmannsweg]] von der Adlersruhe über den [[Gletscher]] Hofmannskees. Später wurden nach ihm im Bereich der Glocknergruppe noch die [[Hofmannshütte]] und die [[Hofmannsspitze]] in der [[Glocknerwand]] benannt.
    
Hofmann fiel im deutsch-französischen Krieg am 3. September 1870, nur ein Jahr später, in Frankreich bei Sédan.
 
Hofmann fiel im deutsch-französischen Krieg am 3. September 1870, nur ein Jahr später, in Frankreich bei Sédan.