| | Unter freien Himmel fanden im Mittelalter das ''Malefizgericht'' statt. Der Richterstab und die formenreiche Sprache waren für die Bevölkerung eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Diese Gerichtstage weitete sich dann im Laufe der Zeit durch fahrende Händler, Zahnbrecher und Gaukler zu Märkten aus. Am Land hielt man ''Schranne'' an [[Taidingtisch]]en. | | Unter freien Himmel fanden im Mittelalter das ''Malefizgericht'' statt. Der Richterstab und die formenreiche Sprache waren für die Bevölkerung eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag. Diese Gerichtstage weitete sich dann im Laufe der Zeit durch fahrende Händler, Zahnbrecher und Gaukler zu Märkten aus. Am Land hielt man ''Schranne'' an [[Taidingtisch]]en. |
| | In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche ''Schranne'' dort, wo sich heute der [[Waagplatz]] befindet. Dies war auch der erste Marktstandort der Stadt gewesen. Erst später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene [[Salzburger Märkte]] (Grünmarkt, Strohmarkt, Fleischmarkt...) verwendet wurden. | | In der Stadt Salzburg lag die ursprüngliche ''Schranne'' dort, wo sich heute der [[Waagplatz]] befindet. Dies war auch der erste Marktstandort der Stadt gewesen. Erst später verlagerte sich der Markt auf den [[Alter Markt|Alten Markt]], wobei auch die angrenzenden Straßen und Plätze für verschiedene [[Salzburger Märkte]] (Grünmarkt, Strohmarkt, Fleischmarkt...) verwendet wurden. |
| | Am [[4. Jänner]] [[1951]] gab es keine Butterknappheit mehr auf der Schranne. Auf dem ersten Schrannenmarkt im neuen Jahr kostet Butter 18,70 bis 19 Schilling pro Kilogramm. Eier werden zum Preis von 1,20 bis 1,30 Schilling gehandelt. Die weiteren Kilopreise: Kartoffeln 65 und Weißkraut 80 Groschen, Zwiebeln 2, Knoblauch 6, Sauerkraut 2,50 Schilling, Karotten 90 Groschen, Kohl 1,40 bis 1,50 Schilling. Reh- und Hirschfleisch gibt es zu 14 Schilling je Kilogramm, Fasane zu 25 Schilling je Stück. Back- und Suppenhühner werden um 17 bis 19, Gänse und Enten um 18 bis 20 und Äpfel um 1 bis 1,30 Schilling pro Kilogramm angeboten. | | Am [[4. Jänner]] [[1951]] gab es keine Butterknappheit mehr auf der Schranne. Auf dem ersten Schrannenmarkt im neuen Jahr kostet Butter 18,70 bis 19 Schilling pro Kilogramm. Eier werden zum Preis von 1,20 bis 1,30 Schilling gehandelt. Die weiteren Kilopreise: Kartoffeln 65 und Weißkraut 80 Groschen, Zwiebeln 2, Knoblauch 6, Sauerkraut 2,50 Schilling, Karotten 90 Groschen, Kohl 1,40 bis 1,50 Schilling. Reh- und Hirschfleisch gibt es zu 14 Schilling je Kilogramm, Fasane zu 25 Schilling je Stück. Back- und Suppenhühner werden um 17 bis 19, Gänse und Enten um 18 bis 20 und Äpfel um 1 bis 1,30 Schilling pro Kilogramm angeboten. |