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[[Datei:Zunftmarsch der Metzger Metzgerfahne Metzgersprung Fleischtor Salzburger Stierwascher Macellum.jpg|thumb|400px|Wandtafel: Zunftmarsch der Metzger, Metzgerfahne, [[Metzgersprung]], [[Fleischtor]], Salzburger Stierwascher, Macellum Civitatis Salisburgensis ]]
 
[[Datei:Zunftmarsch der Metzger Metzgerfahne Metzgersprung Fleischtor Salzburger Stierwascher Macellum.jpg|thumb|400px|Wandtafel: Zunftmarsch der Metzger, Metzgerfahne, [[Metzgersprung]], [[Fleischtor]], Salzburger Stierwascher, Macellum Civitatis Salisburgensis ]]
Die Legenden vom '''Salzburger Stierwascher''' sind schöne Geschichten, die man gerne Touristen erzählt. Sie besitzen keine historische Glaubwürdigkeit.
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Die Legenden vom '''Salzburger Stierwascher''' sind schöne Geschichten, die man gerne Touristen erzählt. Sie besitzen keine historische Bezüge.
    
==Die Legende aus Stadt-Salzburger-Sicht==
 
==Die Legende aus Stadt-Salzburger-Sicht==
Zur Zeit der [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernaufstände]] in Salzburg, um [[1525]] wurde Erzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] in der [[Festung Hohensalzburg]] von den Aufständischen belagert. Salzburg war damals bereits von starken Stadtmauern umgeben, die die Belagerer nicht bezwingen konnte. Man wollte also die Stadt so lange aushungern, bis sie von selber zur Übergabe bereit war. Die Bauern riegelten Salzburg ab und so konnte kein Lebensmittelnachschub in die Stadt gelangen.  
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Zur Zeit der [[Bauernkriege (Überblick)|Bauernaufstände]] war die von starken Wehrmauern umgebene Stadt Salzburg belagert. Die Belagerer konnten die Stadt nicht bezwingen. Man wollte also die Stadt so lange aushungern, bis sie von selber zur Übergabe bereit war. Die Bauern riegelten Salzburg ab und so konnte kein Lebensmittelnachschub in die Stadt gelangen.  
    
Die Salzburger erkannten aber bald die Absicht der Feinde. Und natürlich überlegte man, wie man dieser Katastrophe entgehen könnte. Um einer möglichen Hungersnot vorzubeugen schrieb der Stadtkommandant ein strenges Fasten vor. Aber irgendwann war der Tag erreicht, an dem nur noch ein einziger Stier übrig blieb, der noch nicht geschlachtet war. Er war braun gefleckt und gut genährt.
 
Die Salzburger erkannten aber bald die Absicht der Feinde. Und natürlich überlegte man, wie man dieser Katastrophe entgehen könnte. Um einer möglichen Hungersnot vorzubeugen schrieb der Stadtkommandant ein strenges Fasten vor. Aber irgendwann war der Tag erreicht, an dem nur noch ein einziger Stier übrig blieb, der noch nicht geschlachtet war. Er war braun gefleckt und gut genährt.
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