| | Wer den neuen Badeort, das Sommerstädtchen Ischl um 1836 besuchte, hatte reichlich Gelegenheit nicht nur den internationalen Adel, nein auch berühmte Künstlerpersönlichkeiten im Leben und Treiben zu beobachten. Dichter, Tonkünstler und Opernstars wie auch die "Meister des Pinsels" suchten sich die malerischen Plätze in Jausenstationen, Salettln, Landhäusern und der traumhaften Umgebung am Fluss aus. Künstler wie Ender, [[Johann Fischbach|Fischbach]], Gauermann, [[Ferdinand Georg Waldmüller]]; [[Rudolf von Alt]] und der Miniaturenmaler Max von Chèzy reihten sich in die Welt der Dichter, Literaten und Musiker ein. | | Wer den neuen Badeort, das Sommerstädtchen Ischl um 1836 besuchte, hatte reichlich Gelegenheit nicht nur den internationalen Adel, nein auch berühmte Künstlerpersönlichkeiten im Leben und Treiben zu beobachten. Dichter, Tonkünstler und Opernstars wie auch die "Meister des Pinsels" suchten sich die malerischen Plätze in Jausenstationen, Salettln, Landhäusern und der traumhaften Umgebung am Fluss aus. Künstler wie Ender, [[Johann Fischbach|Fischbach]], Gauermann, [[Ferdinand Georg Waldmüller]]; [[Rudolf von Alt]] und der Miniaturenmaler Max von Chèzy reihten sich in die Welt der Dichter, Literaten und Musiker ein. |
| − | Schöne Beispiele der Ischler Salzkammergut Menschen mit ausdrucksstarken, eigenwilligen und schrulligen Charakteren sind die sechs Miniatur Blätter von Max von Chèzy: mit Bauer, Bäuerin, Gamsjaga, Holzknecht, Dirn und jugendlichem Eisstockschützen, die sich mit akribischer Sorgfalt gemalt durch sichere Erfassung für das traditionelle, ländliche Milieu der Biedermeierzeit auszeichnen. | + | Schöne Beispiele der Ischler Salzkammergut Menschen mit ausdrucksstarken, eigenwilligen und schrulligen Charakteren sind die sechs Miniatur Blätter von Max von Chèzy: mit Bauer, Bäuerin, Gamsjaga, Holzknecht, Dirn und jugendlichem Eisstockschützen, die sich mit akribischer Sorgfalt gemalt durch sichere Erfassung für das traditionelle, ländliche Milieu der [[Biedermeierzeit]] auszeichnen. |
| | Der 1808 in Paris geborene Max Chèzy, Sohn des französischen Orientalisten Antoine Leonard de Chezy malte 1836 einen "in Ischl renommierten Gemsenjäger", mit Schildhahnstoß und Raubvogelkralle am grünen Filzhut. Grün ist auch die vorherrschende Farbe der Tracht des Gamsjagers (1). | | Der 1808 in Paris geborene Max Chèzy, Sohn des französischen Orientalisten Antoine Leonard de Chezy malte 1836 einen "in Ischl renommierten Gemsenjäger", mit Schildhahnstoß und Raubvogelkralle am grünen Filzhut. Grün ist auch die vorherrschende Farbe der Tracht des Gamsjagers (1). |