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Am [[1. Juni]] [[1872]] trat er seinen Dienst als Assistent auf der chirurgischen Abteilung des St. Johanns-Spitales in der Stadt Salzburg unter dem k. k. Professor und Primararzt Dr. [[Wenzel Güntner]] an und verblieb in dieser Stellung bis zum [[1. November]] [[1876]]. Bis Juli [[1877]] war er vorübergehend Werksarzt in Gollrad in Mariazell in der Obersteiermark. Am [[15. Juli]] 1877 trat er neuerdings seine Stelle im St. Johanns-Spital an und versah hier provisorisch die Dienste eines supplierenden Primararztes der chirurgischen Abteilung. Am [[14. November]] 1877 wurde Dr. Minnich nach dem Rücktritt des Professors Dr. Güntner zum definitiven Primararzt ernannt. In dieser Stellung führte er auch gemeinsam mit dem Primararzt Dr. [[August Göttinger]] bis zum Jahre [[1892]] die Geschäfte der Direktion der Landesheil- und Versorgungsanstalten. Mit [[1. Jänner]] [[1913]] trat Dr. Minnich in den bleibenden Ruhestand.  
 
Am [[1. Juni]] [[1872]] trat er seinen Dienst als Assistent auf der chirurgischen Abteilung des St. Johanns-Spitales in der Stadt Salzburg unter dem k. k. Professor und Primararzt Dr. [[Wenzel Güntner]] an und verblieb in dieser Stellung bis zum [[1. November]] [[1876]]. Bis Juli [[1877]] war er vorübergehend Werksarzt in Gollrad in Mariazell in der Obersteiermark. Am [[15. Juli]] 1877 trat er neuerdings seine Stelle im St. Johanns-Spital an und versah hier provisorisch die Dienste eines supplierenden Primararztes der chirurgischen Abteilung. Am [[14. November]] 1877 wurde Dr. Minnich nach dem Rücktritt des Professors Dr. Güntner zum definitiven Primararzt ernannt. In dieser Stellung führte er auch gemeinsam mit dem Primararzt Dr. [[August Göttinger]] bis zum Jahre [[1892]] die Geschäfte der Direktion der Landesheil- und Versorgungsanstalten. Mit [[1. Jänner]] [[1913]] trat Dr. Minnich in den bleibenden Ruhestand.  
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Der [[Landtag]] gedachte anlässlich seines Scheidens aus dem Landesdienste ehrenvoll seines hervorragenden Wirkens und sprach ihm seinen Dank und seine Anerkennung aus. Ganz hervor Verdienste hatte sich Regierungsrat Minnich um den patriotischen Hilfsverein „[[Rotes Kreuz]]“ erworben, dessen Seele er war. Auch an höchster Stelle wurde das menschenfreundliche, hervorragende Wirken Dr. Minnichs anerkannt. Se. Majestät verlieh ihm das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, den Orden der Eisernen Krone III. Klasse, sowie den Titel eines Regierungsrates. Er war auch im Besitze des Kommandeurkreuzes des Großh. Toscan. Zivilverdienstordens und des Ritterkreuzes I. Klasse mit der Krone des kgl. sächsischen Albrechts-Ordens.
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Der [[Landtag]] gedachte anlässlich seines Scheidens aus dem Landesdienste ehrenvoll seines hervorragenden Wirkens und sprach ihm seinen Dank und seine Anerkennung aus. Ganz hervorragende Verdienste hatte sich Regierungsrat Minnich um den patriotischen Hilfsverein „[[Rotes Kreuz]]“ erworben, dessen Seele er war. Auch an höchster Stelle wurde das menschenfreundliche, herausragende Wirken Dr. Minnichs anerkannt. Se. Majestät verlieh ihm das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, den Orden der Eisernen Krone III. Klasse, sowie den Titel eines Regierungsrates. Er war auch im Besitze des Kommandeurkreuzes des Großh. Toscan. Zivilverdienstordens und des Ritterkreuzes I. Klasse mit der Krone des kgl. sächsischen Albrechts-Ordens.
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Bei der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], der er seit [[1894]] angehörte, zählte Regierungsrat Dr. Minnich zu ihren treuesten Mitgliedern; fast regelmäßig besuchte er die Vereinsabende und noch am [[22. Februar]] 1912 erfreute er die Gesellschaft mit einer fesselnden, warmempfundenen Schilderung seines ersten Debüts beim „Roten Kreuz“ (im Jahre [[1866]], als er als Mediziner am Wiener Nordbahnhof bei der Übernahme der vom Kriegsschauplätze den zurückkommenden Verwundeten der Nordarmee helfend tätig war und der Kaiser die Kranken tröstete).
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Bei der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], der er seit [[1894]] angehörte, zählte Regierungsrat Dr. Minnich zu ihren treuesten Mitgliedern; fast regelmäßig besuchte er die Vereinsabende und noch am [[22. Februar]] 1912 erfreute er die Gesellschaft mit einer fesselnden, warmempfundenen Schilderung seines ersten Debüts beim „Roten Kreuz“ (im Jahre [[1866]]), als er als Mediziner am Wiener Nordbahnhof bei der Übernahme der von den Kriegsschauplätzen zurückkommenden Verwundeten der Nordarmee helfend tätig war und der Kaiser die Kranken tröstete).
    
== Quelle ==  
 
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