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| − | Die Geschichte der Berufsfeuerwehr Salzburg beginnt unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als ein Teil der Männer der Stadtfeuerwehr Salzburg bereits mit einem Stundenlohn für die Arbeit besoldet wurde. Nach längeren Diskussionen entschied die Stadt am [[15. September]] [[1947]], 94 Mann als Einsatzkräfte und zwei Frauen für die Verwaltung in den Magistratsdienst aufzunehmen. Dieser Tag gilt daher als "Geburtstag" der Berufsfeuerwehr Salzburg. Die seit [[1865]] bestehende Freiwillige Feuerwehr blieb aber weiterhin bestehen. Die rechtliche Basis schuf das Salzburger Landesfeuerwehrgesetz [[1948]]. Die neue Berufsfeuerwehr nutzte weiterhin gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr die Feuerwachen Residenz und [[Bruderhof]]. [[1951]] erhielt die Freiwillige Feuerwehr einen eigenen Kommandanten, blieb aber bei Einsätzen der Berufsfeuerwehr unterstellt. Von [[1949]] bis [[1952]] erfolgt die Beseitigung der Bombenschäden und der Ausbau der Feuerwache Bruderhof und ein Jahr später übersiedelte die danach aufgelassene Feuerwache Residenz in die neu errichtete [[Hauptfeuerwache Salzburg|Hauptfeuerwache Maxglan]]. Das Kommando und die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr verblieben aber bis 1993 in der Feuerwache Bruderhof an der Linzer Gasse. | + | Die Geschichte der Berufsfeuerwehr Salzburg beginnt unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als ein Teil der Männer der Stadtfeuerwehr Salzburg bereits mit einem Stundenlohn für die Arbeit besoldet wurde. Nach längeren Diskussionen entschied die Stadt am [[15. September]] [[1947]], 94 Mann als Einsatzkräfte und zwei Frauen für die Verwaltung in den Magistratsdienst aufzunehmen. Dieser Tag gilt daher als "Geburtstag" der Berufsfeuerwehr Salzburg. Die seit [[1865]] bestehende Freiwillige Feuerwehr blieb aber weiterhin bestehen. Die rechtliche Basis schuf das Salzburger Landesfeuerwehrgesetz [[1948]]. Die neue Berufsfeuerwehr nutzte weiterhin gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr die Feuerwachen Residenz und [[Bruderhof]]. [[1951]] erhielt die Freiwillige Feuerwehr einen eigenen Kommandanten, blieb aber bei Einsätzen der Berufsfeuerwehr unterstellt. Von [[1949]] bis [[1952]] erfolgt die Beseitigung der Bombenschäden und der Ausbau der Feuerwache Bruderhof und ein Jahr später übersiedelte die danach aufgelassene Feuerwache Residenz in die neu errichtete [[Hauptfeuerwache Salzburg|Hauptfeuerwache Maxglan]] an der [[Innsbrucker Bundesstraße]]. Das Kommando und die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr verblieben aber bis 1993 in der Feuerwache Bruderhof an der [[Linzer Gasse]]. |
| − | Der Technische Dienst der Berufsfeuerwehr befand sich von 1946 bis 1949 in zwei Hallen der Kaserne Riedenburg, danach provisorisch in der Feuerwache Gnigl und ab 1980 auf dem von der Stadt angekauften Areal Jägermüllerstraße 3. | + | Der Technische Dienst der Berufsfeuerwehr befand sich von 1946 bis 1949 in zwei Hallen der [[Kaserne Riedenburg]], danach provisorisch in der Feuerwache Gnigl und ab Ende 1984 auf dem von der Stadt fünf Jahre zuvor angekauften Areal [[Jägermüllerstraße]] 3. |
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| − | Die in den 1980er Jahren geplante Errichtung einer Feuerwache Süd an der Alpenstraße kam über das Planungsstadium nicht hinaus. Dort befindet sich heute die Sporthalle Alpenstraße.
| + | Von 1949 bis zum Jahr 1984, in dem die neue Landesfeuerwehrschule eröffnet wurde, war die Berufsfeuerwehr auch für die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren im Land Salzburg zuständig und stellte mit ihren Offizieren den Großteil der Ausbildner. |
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| − | Im März [[1993]] übersiedelte die Hauptfeuerwache Maxglan von der [[Innsbrucker Bundesstraße]] an ihren jetzigen Standort in der [[Jägermüllerstraße]], wo sie eine moderne und dem Stand der Technik entsprechende Feuerwache bezog.
| + | Die in den 1970er Jahren geplante Errichtung einer Feuerwache Süd an der Alpenstraße als drittes Standbein der Berufsfeuerwehr bzw. als Ersatz für die veraltete Feuerwache Bruderhof kam über das Planungsstadium nicht hinaus. Dort befindet sich heute die Sporthalle Alpenstraße. |
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| − | [[1999]] wurde dann mit dem Umzug der Feuerwache Bruderhof in die [[Feuerwache Schallmoos]] auch das Problem der Einsatzausfahrten über die enge [[Linzer Gasse]] gelöst. | + | Während der 1980er Jahre gab es jahrelange Diskussionen in den politischen Gremien der Stadt Salzburg über neue Standorte für die beiden Feuerwachen Bruderhof und Maxglan, weil beide nicht mehr den Anforderungen moderner Feuerwehrtechnik entsprachen. Erst im Jahr 1988 fielen die Entscheidungen der Stadt Salzburg, die beiden Feuerwachen in die [[Schallmooser Hauptstraße]] bzw. in die Jägermüllerstraße in Maxglan zu verlegen und dort neue Bauten zu zu errichten. Weil sich der Baubeginn aber weiter verzögerte, kam es dann sogar zu öffentlichen Protesten der Angehörigen der Berufsfeuerwehr. |
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| | + | Im März [[1993]] übersiedelte die Hauptfeuerwache Maxglan schließlich von der Innsbrucker Bundesstraße an ihren jetzigen Standort in der Jägermüllerstraße, wo sie die moderne und dem Stand der Technik entsprechende Hauptfeuerwache bezog. |
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| | + | [[1999]] wurde mit dem Umzug der Feuerwache Bruderhof in die [[Feuerwache Schallmoos]] auch das Problem der Einsatzausfahrten über die enge Linzer Gasse gelöst. |
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| | + | Direktion, Alarmzentrale, Werkstätten, Schulungsräume und der Großteil der Einsatzfahrzeuge befinden sich heute in der Hauptfeuerwache Maxglan. Die Feuerwache Schallmoos ist für die rechtsseitigen Stadtteile zuständig und wird zusätzlich bei größeren Einsätzen alarmiert. |
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| | + | Bei Großalarm rücken auch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus, die dann aber dem Kommando des Branddirektors der Berufsfeuerwehr bzw. seinem ihn vertretenden Offizier unterstehen. |
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