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Für [[1933]] findet sich eine Notiz, dass Schaffgotsch Bühnenbilder für das [[Stadttheater Salzburg]] entwarf.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19331228&seite=6&zoom=33&query=%22Franz%2BSchaffgotsch%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 28. Dezember 1933, Seite 6</ref>. [[1935]] scheint Schaffgotsch als Direktor-Stellvertreter am Stadttheater Salzburg auf, wo er im selben und darauffolgenden Jahr auch als Bühnenbildner tätig war.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350912&query=text:%22Franz+Schaffgotsch%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 12. September 1935, Seite 6 sowie [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19360129&query=text:%22Franz+Schaffgotsch%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 29. Jänner 1936, Seite 5</ref> Er schuf auch Bühnenbilder für das [[Salzburger Marionettentheater]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19460321&query=text:%22Franz+Schaffgotsch%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 21. März 1946, Seite 2</ref>
 
Für [[1933]] findet sich eine Notiz, dass Schaffgotsch Bühnenbilder für das [[Stadttheater Salzburg]] entwarf.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19331228&seite=6&zoom=33&query=%22Franz%2BSchaffgotsch%22&ref=anno-search ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 28. Dezember 1933, Seite 6</ref>. [[1935]] scheint Schaffgotsch als Direktor-Stellvertreter am Stadttheater Salzburg auf, wo er im selben und darauffolgenden Jahr auch als Bühnenbildner tätig war.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19350912&query=text:%22Franz+Schaffgotsch%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 12. September 1935, Seite 6 sowie [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19360129&query=text:%22Franz+Schaffgotsch%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 29. Jänner 1936, Seite 5</ref> Er schuf auch Bühnenbilder für das [[Salzburger Marionettentheater]].<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19460321&query=text:%22Franz+Schaffgotsch%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], [[Salzburger Volkszeitung]], Ausgabe vom 21. März 1946, Seite 2</ref>
 
[[Datei:Die Bühne 1934 49.jpg|thumb|Bild unten: [[Salzburger Marionettentheater]] "Columbine" von H. Seebach. Bühnenbild von Franz Schaffgotsch.]]
 
[[Datei:Die Bühne 1934 49.jpg|thumb|Bild unten: [[Salzburger Marionettentheater]] "Columbine" von H. Seebach. Bühnenbild von Franz Schaffgotsch.]]
[[1934]] beteiligte er sich aktiv an der Niederschlagung eines [[Nationalsozialisten|nationalsozialistischen]] [[Juliputsch|Putschversuches]] in seiner Wohngemeinde [[Lamprechtshausen]]. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Salzburg im [[März]] [[1938]] kehrte er von einer gemeinsamen [[Italien]]<nowiki>reise</nowiki> mit seiner jüdischen Ehefrau Hedwig nicht mehr nach Österreich zurück und wurde, nach einem kurzen Aufenthalt in [[Küstenland#Triest|Triest]], in Zagreb ansässig. Dort verdiente er sich seinen Lebensunterhalt vor allem durch kirchliche Aufträge und Restaurierungsarbeiten. [[1942]] wurde er auf Sipan von den kroatischen Behörden festgenommen und in einem deutschen Internierungslager im damals italienischen Dubrovnik inhaftiert. Dort verstarb er kurz darauf unter ungeklärten Umständen.  
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[[1934]] beteiligte er sich aktiv an der Niederschlagung eines [[Nationalsozialisten|nationalsozialistischen]] [[Juliputsch|Putschversuches]] in seiner Wohngemeinde [[Lamprechtshausen]] und engagierte sich in der Zeit des [[Ständestaat]]s als ''Landesjugendführer''. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Salzburg im [[März]] [[1938]] kehrte er von einer gemeinsamen [[Italien]]<nowiki>reise</nowiki> mit seiner jüdischen Ehefrau Hedwig nicht mehr nach Österreich zurück und wurde, nach einem kurzen Aufenthalt in [[Küstenland#Triest|Triest]], in Zagreb ansässig. Dort verdiente er sich seinen Lebensunterhalt vor allem durch kirchliche Aufträge und Restaurierungsarbeiten. [[1942]] wurde er auf Sipan von den kroatischen Behörden festgenommen und in einem deutschen Internierungslager im damals italienischen Dubrovnik inhaftiert. Dort verstarb er kurz darauf unter ungeklärten Umständen.  
    
Seine Frau Hedwig, dem Naziterror entkommen, veröffentlichte [[1949]] ein Buch über das Schicksal ihres Mannes und ihr eigenes während der nationalsozialistischen Herrschaft.
 
Seine Frau Hedwig, dem Naziterror entkommen, veröffentlichte [[1949]] ein Buch über das Schicksal ihres Mannes und ihr eigenes während der nationalsozialistischen Herrschaft.
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