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==Gegenwart: KZ-Gedenkstätte und Zeitgeschichte Museum==
 
==Gegenwart: KZ-Gedenkstätte und Zeitgeschichte Museum==
Schon bald nach Kriegsende wurden auf dem Areal des ehemaligen KZ Ebensee auf damals billigen Baugründen zahlreiche Einfamilienhäuser errichtet, sodass die für einen Ort des Gedenkens frei gebliebene Fläche des ehemaligen Lagerkomplexes relativ klein ist und diese von den erwähnten Einfamilienhäusern ohne Abstand regelrecht umzingelt scheint. Dies ist auch immer wieder ein Stein des Anstoßes für Angehörige und Nachkommen der KZ-Opfer, die die Gedenkstätte besuchen kommen und erstaunt bis irritiert sind, dass man diese Baumaßnahmen auf den Lagerareal überhaupt zugelassen hat.
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Schon bald nach Kriegsende wurden auf dem Areal des ehemaligen KZ Ebensee auf damals billigen Baugründen zahlreiche Einfamilienhäuser errichtet, sodass die für einen Ort des Gedenkens frei gebliebene Fläche des ehemaligen Lagerkomplexes relativ klein ist und diese von den erwähnten Einfamilienhäusern ohne Abstand regelrecht umzingelt scheint. Dies ist auch immer wieder ein Stein des Anstoßes für Angehörige und Nachkommen der KZ-Opfer, die die Gedenkstätte besuchen kommen und erstaunt bis irritiert sind, dass man diese Baumaßnahmen auf dem Lagerareal überhaupt zugelassen hat.
 
[[1988]] wurde der '“Verein Widerstandsmuseum“ mit dem Ziel gegründet, die örtliche und regionale Geschichte auch dieses Zeitabschnittes dem Vergessen zu entreißen. Seit [[1994]] gibt es ein Ausstellungskonzept, das bis [[2001]] unter der Leitung von Wolfgang Quatember umgesetzt werden konnte. Im Jahr 2001 wurde der Verein in „Verein Zeitgeschichte Museum und KZ-Gedenkstätte Ebensee“ umbenannt. Im März 2001 wurde das „Zeitgeschichte Museum Ebensee“ in einem ehemaligen Schulgebäude aus dem Jahr [[1799]] im Ortskern von Ebensee neben der katholischen Pfarrkirche eröffnet. Dank der Städtepartnerschaft mit der italienischen Stadt Prato besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem dort bestehenden Museo della Deportazione. Die Dauerausstellung deckt die Geschehnisse von [[1918]] bis [[1955]] ab.
 
[[1988]] wurde der '“Verein Widerstandsmuseum“ mit dem Ziel gegründet, die örtliche und regionale Geschichte auch dieses Zeitabschnittes dem Vergessen zu entreißen. Seit [[1994]] gibt es ein Ausstellungskonzept, das bis [[2001]] unter der Leitung von Wolfgang Quatember umgesetzt werden konnte. Im Jahr 2001 wurde der Verein in „Verein Zeitgeschichte Museum und KZ-Gedenkstätte Ebensee“ umbenannt. Im März 2001 wurde das „Zeitgeschichte Museum Ebensee“ in einem ehemaligen Schulgebäude aus dem Jahr [[1799]] im Ortskern von Ebensee neben der katholischen Pfarrkirche eröffnet. Dank der Städtepartnerschaft mit der italienischen Stadt Prato besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem dort bestehenden Museo della Deportazione. Die Dauerausstellung deckt die Geschehnisse von [[1918]] bis [[1955]] ab.
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==Quelle==
 
==Quelle==
 
*Mündliche Mitteilung von Theresia Nöbauer (*1918), Mutter der Autorin;
 
*Mündliche Mitteilung von Theresia Nöbauer (*1918), Mutter der Autorin;
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