Viele Häftlinge hatten keine Schuhe und mussten den langen Winter von November 1943 bis Juni 1944, als die letzten Schneereste weggetaut waren, barfuß bleiben. Auch die Kleidung der Häftlinge war unzureichend. Die Arbeitsschichten in den Stollen dauerten zudem täglich 10 bis 12 Stunden und die Zuteilung bestimmter Häftlinge zur Schwerarbeit in den Stollen wurde auch aus Repressionsgründen verordnet. Auch die ohnehin kargen für KZ-Häftlinge zur Verfügung stehenden Nahrungsrationen wurden nicht vollständig verteilt, sodass die durchschnittliche Tagesration für die zu leistende Schwerarbeit nur rund 700 kcal betragen hat. | Viele Häftlinge hatten keine Schuhe und mussten den langen Winter von November 1943 bis Juni 1944, als die letzten Schneereste weggetaut waren, barfuß bleiben. Auch die Kleidung der Häftlinge war unzureichend. Die Arbeitsschichten in den Stollen dauerten zudem täglich 10 bis 12 Stunden und die Zuteilung bestimmter Häftlinge zur Schwerarbeit in den Stollen wurde auch aus Repressionsgründen verordnet. Auch die ohnehin kargen für KZ-Häftlinge zur Verfügung stehenden Nahrungsrationen wurden nicht vollständig verteilt, sodass die durchschnittliche Tagesration für die zu leistende Schwerarbeit nur rund 700 kcal betragen hat. |