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=== Gneis-Moos ===
 
=== Gneis-Moos ===
Der Siedlungsteil von Gneis-Moos liegt wesentlich östlich des [[Almkanal]]es unweit der Berchtesgadener Straße und stammt im Kern aus der Zeit des Austrofaschismus, stammt als auch mit den gleichen Motiven, unter denen die [[Kendlersiedlung]] und die Siedlung [[Sam]] entstand. Der kleine neu geschaffene Siedlungsteil entlang der neu errichteten [[Höglwörth-Straße]] hieß damals  nach [[Odo Neustädter-Stürmer]] (* [[3. November]] [[1885]], Laibach, heute Slowenien; † [[19. März]] [[1938]], Selbstmord, Hinterbrühl/Niederösterreich), der [[1933]] - [[1934|34]] Staatssekretär für Arbeitsbeschaffung, 1934 - [[1935|35]] Sozialminister und [[1936]] - [[1937|37]] Innenminister war und der maßgeblichen Einfluss auf die Christlich-soziale Politik des Heimatschutzes ausgeübt hatte, ''Neustädter-Stürmer-Siedlung''. Abseits dieses Siedlungskernes wurden unweit davon am damaligen Totenweg (heute dort Nissenstraße genannt) zudem einige wenige [[Torfstechen|Torfstecherhütten]] zu ärmlichen Wohnbauten umgewandelt. Nach 1938 wurde die Siedlung zuerst Höglwörthsiedlung genannt, bis sich später der Ortsbegriff Gneis-Moos einbürgerte.   
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Der Siedlungsteil von Gneis-Moos liegt wesentlich östlich des [[Almkanal]]es unweit der Berchtesgadener Straße und stammt im Kern aus der Zeit des Austrofaschismus, stammt als auch mit den gleichen Motiven, unter denen die [[Kendlersiedlung]] und die Siedlung [[Sam]] entstand. Der kleine neu geschaffene Siedlungsteil entlang dem neu errichteten [[Höglwörthweg]] hieß damals  nach [[Odo Neustädter-Stürmer]] (* [[3. November]] [[1885]], Laibach, heute Slowenien; † [[19. März]] [[1938]], Selbstmord, Hinterbrühl/Niederösterreich), der [[1933]] - [[1934|34]] Staatssekretär für Arbeitsbeschaffung, 1934 - [[1935|35]] Sozialminister und [[1936]] - [[1937|37]] Innenminister war und der maßgeblichen Einfluss auf die Christlich-soziale Politik des Heimatschutzes ausgeübt hatte, ''Neustädter-Stürmer-Siedlung''. Abseits dieses Siedlungskernes wurden unweit davon am damaligen Totenweg (heute dort Nissenstraße genannt) zudem einige wenige [[Torfstechen|Torfstecherhütten]] zu ärmlichen Wohnbauten umgewandelt. Nach 1938 wurde die Siedlung zuerst Höglwörthsiedlung genannt, bis sich später der Ortsbegriff Gneis-Moos einbürgerte.   
    
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden diese Siedlungskerne dann überall dort bis zur heutigen Siedlungsgröße erweitert, wo nur weitgehend "wertlose" Streuwiesen (im Kataster z.T. bis heute als „Sumpf“ eingetragen) und keine Fettwiesen dabei verloren gingen. Dabei waren zwei kirchliche Wohnbaugenossenschaften maßgeblich beteiligt: die katholische Siedlungsgesellschaft ''Neue Heimat'' und die evangelischen Genossenschaft ''Neusiedler''. Der [[Heinrich-Meder-Weg]] am Almkanal südlich des Sternhofweges erinnert im Namen an den evangelischen Pastor und Mitbegründer der Genossenschaft Neusiedler.
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden diese Siedlungskerne dann überall dort bis zur heutigen Siedlungsgröße erweitert, wo nur weitgehend "wertlose" Streuwiesen (im Kataster z.T. bis heute als „Sumpf“ eingetragen) und keine Fettwiesen dabei verloren gingen. Dabei waren zwei kirchliche Wohnbaugenossenschaften maßgeblich beteiligt: die katholische Siedlungsgesellschaft ''Neue Heimat'' und die evangelischen Genossenschaft ''Neusiedler''. Der [[Heinrich-Meder-Weg]] am Almkanal südlich des Sternhofweges erinnert im Namen an den evangelischen Pastor und Mitbegründer der Genossenschaft Neusiedler.