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Textersetzung - „von Salzburg“ durch „von der Stadt Salzburg
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''Ein Tagebuch, das die vielen Facetten einer Pilgerreise schildert''
 
''Ein Tagebuch, das die vielen Facetten einer Pilgerreise schildert''
 
   
 
   
Am  [[3. März]] [[2009]] zog der Salzburger Alfred Berghammer von [[Salzburg]] los, stampfte durch Schnee, manchmal noch durch Tiefschnee, fuhr den Arlberg mit Skier ins Vorarlbergische ab, kämpfte sich durch schlammige Pilgerwege und übernachtete in  Pilgerherbergen mit schnarchenden Mitpilgern. Von Salzburg bis Santander in Nordspanien ging er alleine bis auf ein paar Tage in der Schweiz, an denen ihn seine Frau Sissi begleitete. Ab Santander war sie dann wieder dabei und beide trafen am [[9. Juni]] in Santiago de Compostela ein.
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Am  [[3. März]] [[2009]] zog der Salzburger Alfred Berghammer von der [[Stadt Salzburg]] los, stampfte durch Schnee, manchmal noch durch Tiefschnee, fuhr den Arlberg mit Skier ins Vorarlbergische ab, kämpfte sich durch schlammige Pilgerwege und übernachtete in  Pilgerherbergen mit schnarchenden Mitpilgern. Von Salzburg bis Santander in Nordspanien ging er alleine bis auf ein paar Tage in der Schweiz, an denen ihn seine Frau Sissi begleitete. Ab Santander war sie dann wieder dabei und beide trafen am [[9. Juni]] in Santiago de Compostela ein.
 
   
 
   
 
Eines fällt sofort beim Lesen dieses Buches auf, das auch optisch einem Tagebuch ähnlich mit Harteinband und mit Gummiband zum sicheren Schließen gestaltet wurde: Berghammer hat alle 189 Seiten so geschrieben, dass keine Tagesbeschreibung einer anderen gleicht.  Anders ausgedrückt, der pensionierte Personalchef vom [[Land Salzburg (Verwaltung)]], schreibt wortgewaltig und überwiegend beeindruckend und bildhaft. Und noch etwas fällt wohltuend auf. Berghammer erzählt nicht nur von seinen persönlichen Empfindungen und Erlebnissen sondern schildert auch über Landschaft und beschreibt historisch interessante Plätze. Das ist insofern erwähnenswert als ich schon andere Jakobspilgerbücher gelesen hatte, in denen Land, Leute und Geschichte Nebensache sind oder gar nicht vorkommen. Doch Berghammer nimmt den Leser auf seinem Weg sehr bildlich und gut beschrieben mit.  
 
Eines fällt sofort beim Lesen dieses Buches auf, das auch optisch einem Tagebuch ähnlich mit Harteinband und mit Gummiband zum sicheren Schließen gestaltet wurde: Berghammer hat alle 189 Seiten so geschrieben, dass keine Tagesbeschreibung einer anderen gleicht.  Anders ausgedrückt, der pensionierte Personalchef vom [[Land Salzburg (Verwaltung)]], schreibt wortgewaltig und überwiegend beeindruckend und bildhaft. Und noch etwas fällt wohltuend auf. Berghammer erzählt nicht nur von seinen persönlichen Empfindungen und Erlebnissen sondern schildert auch über Landschaft und beschreibt historisch interessante Plätze. Das ist insofern erwähnenswert als ich schon andere Jakobspilgerbücher gelesen hatte, in denen Land, Leute und Geschichte Nebensache sind oder gar nicht vorkommen. Doch Berghammer nimmt den Leser auf seinem Weg sehr bildlich und gut beschrieben mit.