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Textersetzung - „Willo Welzenbach“ durch „Wilhelm Welzenbach
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Die Eröffnung des [[Glocknerhaus]]es am damaligen Fuße der [[Pasterze]] lockte bereits im ersten Jahr ([[1876]]) 360 Personen an. Einer davon war der Wiener Alpinist Alfred Pallavicini. Er war von der rund 600 m steil abfallenden (50 Grad Neigungswinkel) Eiswand in den Bann gezogen worden.  
 
Die Eröffnung des [[Glocknerhaus]]es am damaligen Fuße der [[Pasterze]] lockte bereits im ersten Jahr ([[1876]]) 360 Personen an. Einer davon war der Wiener Alpinist Alfred Pallavicini. Er war von der rund 600 m steil abfallenden (50 Grad Neigungswinkel) Eiswand in den Bann gezogen worden.  
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Am [[18. August]] wagte dann Pallavicini zusammen mit den Bergführern Bäuerle, Tribusser und Kramsner aus [[Heiligenblut]] den Durchstieg. Dabei muss man anmerken, dass es noch keine Eishaken gab, denn diese wurden erst [[1924]] von [[Willo Welzenbach]] erfunden, der damit die Nordwestwand des [[Wiesbachhorn]]s durchstieg. Also war die Ausrüstung der vier Bergsteiger wohl minimal und beschränkte sich auf Seile und Pickel.  
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Am [[18. August]] wagte dann Pallavicini zusammen mit den Bergführern Bäuerle, Tribusser und Kramsner aus [[Heiligenblut]] den Durchstieg. Dabei muss man anmerken, dass es noch keine Eishaken gab, denn diese wurden erst [[1924]] von [[Wilhelm Welzenbach]] erfunden, der damit die Nordwestwand des [[Wiesbachhorn]]s durchstieg. Also war die Ausrüstung der vier Bergsteiger wohl minimal und beschränkte sich auf Seile und Pickel.  
    
Geplant war, dass man sich beim Eisstufen-Hacken, es sollten letztlich 2 500 derer werden, abwechselt. Als aber der erste Hauer, Tribusser, nach einer Stunde schon ermüdete war und abgelöst werden sollte, bemerkte man, dass ein Wechsel der Führung in diesem 50 Grad steilen Eishang unmöglich war. Es hätte den sicheren Tod aller bedeutet, wäre dabei jemand ausgerutscht. Also blieb dem erschöpften Tribusser nichts anderes übrig, als weitere sechs (!) Stunden Eisstufen zu schlagen. Der Erschöpfung nahe feierten aber schließlich die vier den Gipfelsieg.
 
Geplant war, dass man sich beim Eisstufen-Hacken, es sollten letztlich 2 500 derer werden, abwechselt. Als aber der erste Hauer, Tribusser, nach einer Stunde schon ermüdete war und abgelöst werden sollte, bemerkte man, dass ein Wechsel der Führung in diesem 50 Grad steilen Eishang unmöglich war. Es hätte den sicheren Tod aller bedeutet, wäre dabei jemand ausgerutscht. Also blieb dem erschöpften Tribusser nichts anderes übrig, als weitere sechs (!) Stunden Eisstufen zu schlagen. Der Erschöpfung nahe feierten aber schließlich die vier den Gipfelsieg.