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Textersetzung - „in Salzburg“ durch „in der Stadt Salzburg
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==Inhalt==
 
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Der Berliner Schriftsteller Georg Rentmeister möchte sich im August [[1937]] mit seinem Freund Karl in [[Salzburg]] treffen, um mit ihm die [[Salzburger Festspiele]] zu besuchen. Die Devisenbestimmungen zwischen Deutschland und Österreich lassen zu dieser Zeit nur die Einfuhr von zehn Reichsmark monatlich zu. Da bei 30 Tagen 33,3333333 Pfennige pro Tag zu wenig zum Leben sind, beantragt Georg bei der Devisenstelle eine größere Summe. Diese wird ihm jedoch bis zu seiner Abreise nicht bewilligt, und Georg beschließt, den kleinen Grenzverkehr zu nutzen: er mietet sich im Hotel Axelmannstein in [[Bad Reichenhall]] ein und pendelt von nun an täglich mit dem Bus nach Salzburg.
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Der Berliner Schriftsteller Georg Rentmeister möchte sich im August [[1937]] mit seinem Freund Karl in der [[Stadt Salzburg]] treffen, um mit ihm die [[Salzburger Festspiele]] zu besuchen. Die Devisenbestimmungen zwischen Deutschland und Österreich lassen zu dieser Zeit nur die Einfuhr von zehn Reichsmark monatlich zu. Da bei 30 Tagen 33,3333333 Pfennige pro Tag zu wenig zum Leben sind, beantragt Georg bei der Devisenstelle eine größere Summe. Diese wird ihm jedoch bis zu seiner Abreise nicht bewilligt, und Georg beschließt, den kleinen Grenzverkehr zu nutzen: er mietet sich im Hotel Axelmannstein in [[Bad Reichenhall]] ein und pendelt von nun an täglich mit dem Bus nach Salzburg.
    
Seine zehn Reichsmark gibt Georg bereits am ersten Tag für [[Mozartkugel]]n, Ansichtskarten und Brezeln aus und ist daher nun auf das Geld seines Freundes Karl angewiesen, der in London wohnt und für den die strengen Devisenbestimmungen nicht gelten. Als Karl am nächsten Tag aufgrund eines Missverständnisses nicht zur Verabredung erscheint, kommt Georg in Bedrängnis, denn er kann seinen bereits ausgetrunkenen Kaffee nicht bezahlen. Er bittet das in der Nähe sitzende Fräulein Konstanze um Hilfe. Georg verliebt sich sofort in die junge Dame, die sich ihm als Stubenmädchen einer gräflichen Familie vorstellt. Die gräfliche Familie sei zurzeit auf Reisen und habe das Haus samt Personal während der Festspiele an reiche Amerikaner vermietet.
 
Seine zehn Reichsmark gibt Georg bereits am ersten Tag für [[Mozartkugel]]n, Ansichtskarten und Brezeln aus und ist daher nun auf das Geld seines Freundes Karl angewiesen, der in London wohnt und für den die strengen Devisenbestimmungen nicht gelten. Als Karl am nächsten Tag aufgrund eines Missverständnisses nicht zur Verabredung erscheint, kommt Georg in Bedrängnis, denn er kann seinen bereits ausgetrunkenen Kaffee nicht bezahlen. Er bittet das in der Nähe sitzende Fräulein Konstanze um Hilfe. Georg verliebt sich sofort in die junge Dame, die sich ihm als Stubenmädchen einer gräflichen Familie vorstellt. Die gräfliche Familie sei zurzeit auf Reisen und habe das Haus samt Personal während der Festspiele an reiche Amerikaner vermietet.