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| | Wie in den Anfangsjahren im Skisport durchaus üblich, startete der Salzburger auch in den Nordischen Bewerben und zeigte auch dort Talent. [[1934]] nahm er an den Nordischen Skiweltmeisterschaften teil und startete neben Markus Maier und Edi Galleitner als erster Salzburger am Holmenkollen in Oslo. Unerreicht blieben seine drei österreichischen Meistertitel in der damaligen Königsdisziplin, der Dreierkombination aus Abfahrtslauf, Sprunglauf (=Skispringen) und Skilanglauf. | | Wie in den Anfangsjahren im Skisport durchaus üblich, startete der Salzburger auch in den Nordischen Bewerben und zeigte auch dort Talent. [[1934]] nahm er an den Nordischen Skiweltmeisterschaften teil und startete neben Markus Maier und Edi Galleitner als erster Salzburger am Holmenkollen in Oslo. Unerreicht blieben seine drei österreichischen Meistertitel in der damaligen Königsdisziplin, der Dreierkombination aus Abfahrtslauf, Sprunglauf (=Skispringen) und Skilanglauf. |
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| − | Zur Zeit der Olympischen Winterspiele von [[1936]] befand sich Hauser in Hochform, wurde aber auf Grund seiner Tätigkeit als Skilehrer als Profi eingestuft und daher von der sicher scheinenden Teilnahme in [[Berchtesgaden]] ausgeschlossen. Nachdem Hauser schon vorher geholfen hatte, W. A. Harrimans Skizentrum "Ketchum" in Sun Valley aufzubauen ging er gemeinsam mit seinem ebenfalls im Skizirkus tätigen Bruder Max in die USA. | + | Zur Zeit der Olympischen Winterspiele von [[1936]] befand sich Hauser in Hochform, wurde aber auf Grund seiner Tätigkeit als Skilehrer als Profi eingestuft und daher von der sicher scheinenden Teilnahme in [[Berchtesgaden]] ausgeschlossen. Nachdem Hauser schon vorher geholfen hatte, W. A. Harrimans Skizentrum "Ketchum" in Sun Valley aufzubauen, ging er gemeinsam mit seinem ebenfalls im Skizirkus tätigen Bruder Max in die USA. |
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| | ==Berufstätigkeit, Familientragödien und der Freitod== | | ==Berufstätigkeit, Familientragödien und der Freitod== |
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| | In Übersee heiratete er Virginia Hill, der von der Boulevard-Presse Verbindungen zu Mitgliedern der amerikanischen Mafia nachgesagt wurden. [[1950]] wurde den beiden der gemeinsame Sohn Peter geboren. Hans Hauser kehrte mit seiner Familie zurück nach Europa und ließ sich für einige Jahre in der Schweiz nieder. Nach dem Ableben seiner Frau Virginia, die [[1966]] den Freitod wählte, zerbrach die Skilegende. Hauser zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, übersiedelte wieder nach Salzburg und schied am [[27. Juli]] [[1974]] ebenso freiwillig aus dem Leben. Sein Bruder Max verstarb neun Jahre später, am [[27. November]] [[1983]]. Sein Sohn Peter verstarb am [[11. Mai]] [[1994]] bei einem Autounfall nahe Toulouse. | | In Übersee heiratete er Virginia Hill, der von der Boulevard-Presse Verbindungen zu Mitgliedern der amerikanischen Mafia nachgesagt wurden. [[1950]] wurde den beiden der gemeinsame Sohn Peter geboren. Hans Hauser kehrte mit seiner Familie zurück nach Europa und ließ sich für einige Jahre in der Schweiz nieder. Nach dem Ableben seiner Frau Virginia, die [[1966]] den Freitod wählte, zerbrach die Skilegende. Hauser zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, übersiedelte wieder nach Salzburg und schied am [[27. Juli]] [[1974]] ebenso freiwillig aus dem Leben. Sein Bruder Max verstarb neun Jahre später, am [[27. November]] [[1983]]. Sein Sohn Peter verstarb am [[11. Mai]] [[1994]] bei einem Autounfall nahe Toulouse. |
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| − | Die Zistelalm am Gaisberg wird mittlerweile von der vierten Generation der Familie Hauser geführt. An die zwei Burschen ''"von der Zistel"'', wie die beiden Skistars genannt wurden, sind mittlerweile beinahe vergessen. | + | Die Zistelalm am Gaisberg wird mittlerweile von der vierten Generation der Familie Hauser geführt. Die zwei Burschen ''"von der Zistel"'', wie die beiden Skistars genannt wurden, sind mittlerweile beinahe vergessen. |
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| | ==Größte Erfolge== | | ==Größte Erfolge== |