| − | Im [[1938]]arisierten [[Schloss Mittersill]] wurde im Jahr [[1943]] unter der Patronanz der SS das Sven-Hedin-Forschungszentrum für Innerasienforschung, mit Schwerpunkt Tibet, errichtet und betrieben. Unter der Leitung von SS-Hauptsturmführer Dr. Ernst Schäfer, ein Schüler Sven Hedins, waren etwa 20 Wissenschaftler tätig, unter ihnen der Botaniker Dr. Volkmar Vareschi aus Innsbruck und der Anthropologe Dr. Trojan. Nach Augenzeugenberichten sollen im Rahmen dieses Projektes zahlreiche wertvolle Gegenstände aus Tibet vor Ort gewsesen sein - wohl NS-Beutegut -, die nach Kriegsende spurlos verschwanden. Für Reinigungs- und für allgemeine Arbeiten wurden 15 weibliche Häftlinge aus dem KZ-Mauthausen eingesetzt. Die Unterbringung der Häftlinge soll vergleichsweise human gewesen sein. Die Auflösung des Lagers erfolgte am [[8. Mai]] [[1945]]. | + | Im [[1938]] arisierten [[Schloss Mittersill]] wurde im Jahr [[1943]] unter der Patronanz der SS das Sven-Hedin-Forschungszentrum für Innerasienforschung, mit Schwerpunkt Tibet, errichtet und betrieben. Unter der Leitung von SS-Hauptsturmführer Dr. Ernst Schäfer, ein Schüler Sven Hedins, waren etwa 20 Wissenschaftler tätig, unter ihnen der Botaniker Dr. Volkmar Vareschi aus Innsbruck und der Anthropologe Dr. Trojan. Nach Augenzeugenberichten sollen im Rahmen dieses Projektes zahlreiche wertvolle Gegenstände aus Tibet vor Ort gewsesen sein - wohl NS-Beutegut -, die nach Kriegsende spurlos verschwanden. Für Reinigungs- und für allgemeine Arbeiten wurden 15 weibliche Häftlinge aus dem KZ-Mauthausen eingesetzt. Die Unterbringung der Häftlinge soll vergleichsweise human gewesen sein. Die Auflösung des Lagers erfolgte am [[8. Mai]] [[1945]]. |