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== Leben ==
 
== Leben ==
Tončić-Sorinj, der einer altösterreichischen Diplomatenfamilie entstammte, besuchte von [[1925]] bis zu seiner Matura [[1933]] das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Humanistischen Gymnasium]] in Salzburg. Nach seinem Studium der Rechte mit Promotion [[1938]], der Philosophie und der Geschichte der Slawistik an den Universitäten von Wien und Zagreb sowie an der Hochschule für Politik in Paris 1940-1941 leistete er seinen [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] in der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]].  
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Lujo Tončić-Sorinj war der Sohn des ehemaligen österreichisch-ungarischen Generalkonsuls von Dschidda, Dr. Dušan Tončić Edler von Sorinj und seiner Frau Mabel (* 1883), der Tochter des [[Hofrat]]s [[Adolph Ritter von Plason de la Woestynie]].<ref>[https://www.geni.com/people/Du%C5%A1an-Ton%C4%8Di%C4%87-Edle-von-Sorinj/6000000068056302915 www.geni.com]</ref> Von [[1925]] bis zu seiner Matura [[1933]] besuchte er das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Humanistischen Gymnasium]] in Salzburg. Nach seinem Studium der Rechte mit Promotion [[1938]], der Philosophie und der Geschichte der Slawistik an den Universitäten von Wien und Zagreb sowie an der Hochschule für Politik in Paris 1940-1941 leistete er seinen [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] in der [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]].  
    
Von 1946 bis 1949 war Tončić-Sorinj Leiter der Politischen Abteilung des Österreichischen Instituts für Wirtschaft und Politik in Salzburg, später auch Mitglied der österreichischen [[UNESCO-Weltkulturerbe|UNESCO]]-Kommission und der österreichischen Delegation zur Beratenden Versammlung des Europarates. Von 1949 bis 1966 war er [[Nationalratsabgeordneter]] der [[ÖVP]], von 1959 bis 1966 Außenpolitischer Sprecher der ÖVP, von 1966 bis 1968 in der Regierung Kanzler [[Josef Klaus|Klaus]] Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten. Von 1969 bis 1974 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des Europarates.
 
Von 1946 bis 1949 war Tončić-Sorinj Leiter der Politischen Abteilung des Österreichischen Instituts für Wirtschaft und Politik in Salzburg, später auch Mitglied der österreichischen [[UNESCO-Weltkulturerbe|UNESCO]]-Kommission und der österreichischen Delegation zur Beratenden Versammlung des Europarates. Von 1949 bis 1966 war er [[Nationalratsabgeordneter]] der [[ÖVP]], von 1959 bis 1966 Außenpolitischer Sprecher der ÖVP, von 1966 bis 1968 in der Regierung Kanzler [[Josef Klaus|Klaus]] Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten. Von 1969 bis 1974 bekleidete er das Amt des Generalsekretärs des Europarates.
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== Quelle ==
 
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* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Böhlau) 2007, S. 234f.
 
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Böhlau) 2007, S. 234f.
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