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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Am [[18. Juni]] [[1869]] trafen sich unter seiner Federführung 15 honorige Salzburger Bürger im [[Gasthof zur Krone|Gasthof „Zur Krone“]] ([[Roittner]]-Haus), um die Loslösung des Mozarteums von dem am [[22. April]] [[1841]] gegründeten [[Dom-Musikverein und Mozarteum|Dom-Musikverein]] zu beschließen. [[1870]] gründete der Kreis um [[Johann Evangelist Engl]] dazu die Mozart-Stiftung, aus der am [[16. Oktober]] [[1880]] - nach Einigung und Vertrag mit dem Dommusikverein - durch Zusammenschluss mit dem Mozarteum die heutige Internationale Stiftung Mozarteum hervorging. Das war der Beginn dreier Salzburger Institutionen, die heute noch den Namen „Mozarteum“ tragen: die ''Internationale Stiftung Mozarteum'', die 1998 zur Musik-[[Universität Mozarteum]] erhobene Musikschule und das [[Mozarteumorchester Salzburg]].  
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Um [[1840]] war ein „Musikübungsverein“ beim [[Hotel Hofwirt|Hofwirth]] mit den Zielen der musikalischen Ausbildung und Unterhaltung gegründet worden. Diesem folgte bereits am [[22. April]] [[1841]] ein neuer Verein, der [[Dom-Musikverein und Mozarteum]]. Dieser hatte sich als Ziele die Verbesserung der Kirchenmusik und die Unterstützung der musikalischen Talente gesetzt. Dieser neue Verein, dessen Protektorat der Salzburger (Fürst)[[Erzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg]] übernahm, war unter dem Namen „''Mozarteum''“ eine eigene musikalische Lehr- und Übungsanstalt für die Wiederbelebung und Erhaltung der Musik im Allgemeine.
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[[1856]] fand dann anlässlich des 100. Geburtstag Mozarts eine erste „Mozart-Ausstellung“ in [[Mozarts Geburtshaus]], [[Getreidegasse 9]] statt. Zahlreiche Künstler und Liedertafeln nahmen daran teil. Dies war der Beginn der Bestrebungen zur Errichtung eines eigenständigen ''Mozarteums''.
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Am [[18. Juni]] [[1869]] trafen sich unter seiner Federführung 15 honorige Salzburger [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger]] im [[Gasthof zur Krone|Gasthof „Zur Krone“]] ([[Ramsauerhaus]]), um die Loslösung des Mozarteums vom ''Dom-Musikverein und Mozarteum zu beschließen. [[1870]] gründete der Kreis um [[Johann Evangelist Engl]] dazu die Mozart-Stiftung, aus der am [[16. Oktober]] [[1880]] - nach Einigung und Vertrag mit dem Dommusikverein - durch Zusammenschluss mit dem Mozarteum die heutige Internationale Stiftung Mozarteum hervorging. Das war der Beginn dreier Salzburger Institutionen, die heute noch den Namen „Mozarteum“ tragen: die ''Internationale Stiftung Mozarteum'', die [[1998]] zur Musik-[[Universität Mozarteum]] erhobene Musikschule und das [[Mozarteumorchester Salzburg]].  
    
Anlässlich des am [[20. September]] 1880 von der ISM erstmals abgehaltenen Mozart-Tages wurden Engls Mitstreiter [[Karl Daublebsky Reichsfreiherr von Sterneck zu Ehrenstein|Carl Reichsfreiherr von Sterneck]] zum ersten Präsidenten und [[Carl Spängler]] zum Kassier der Stiftung gewählt.  
 
Anlässlich des am [[20. September]] 1880 von der ISM erstmals abgehaltenen Mozart-Tages wurden Engls Mitstreiter [[Karl Daublebsky Reichsfreiherr von Sterneck zu Ehrenstein|Carl Reichsfreiherr von Sterneck]] zum ersten Präsidenten und [[Carl Spängler]] zum Kassier der Stiftung gewählt.  
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Bereits [[1875]] hatte sich die Mozart-Stiftung an einem ersten bedeutenden wissenschaftlichen Projekt beteiligt. Es war die erste kritisch durchgesehene Gesamtausgabe der Werke Mozarts, die zwischen 1876 und 1907 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig erschien.
 
Bereits [[1875]] hatte sich die Mozart-Stiftung an einem ersten bedeutenden wissenschaftlichen Projekt beteiligt. Es war die erste kritisch durchgesehene Gesamtausgabe der Werke Mozarts, die zwischen 1876 und 1907 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig erschien.
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Vom  [[17. Juli|17.]] bis [[20. Juli]] [[1877]] veranstaltete die Mozart-Stiftung ein erstes Salzburger Musikfest, das zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland nach Salzburg zog.
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Vom  [[17. Juli|17.]] bis [[20. Juli]] [[1877]] veranstaltete die Mozart-Stiftung das erste von acht [[Salzburger Mozartfest]]n, das zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland nach Salzburg zog.
    
Nach einem [[1909]] ausgeschriebenen Wettbewerb zur Errichtung eines „Mozart-Hauses“, der vom Münchner Architekten [[Richard Berndl]] gewonnen wurde, kam es am [[6. August]] [[1910]] zur Grundsteinlegung im Garten der ehemaligen Lasser-Villa. Das Gebäude wurde [[1914]] fertig gestellt. Obwohl der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] die Aktivitäten der Internationalen Stiftung Mozarteum zum Stillstand kommen ließ,  konnte [[1917]] vor allem dank der Bemühungen der großen Förderin Kammersängerin [[Lilli Lehmann]] [[Mozarts Geburtshaus]] vollständig erworben werden.
 
Nach einem [[1909]] ausgeschriebenen Wettbewerb zur Errichtung eines „Mozart-Hauses“, der vom Münchner Architekten [[Richard Berndl]] gewonnen wurde, kam es am [[6. August]] [[1910]] zur Grundsteinlegung im Garten der ehemaligen Lasser-Villa. Das Gebäude wurde [[1914]] fertig gestellt. Obwohl der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] die Aktivitäten der Internationalen Stiftung Mozarteum zum Stillstand kommen ließ,  konnte [[1917]] vor allem dank der Bemühungen der großen Förderin Kammersängerin [[Lilli Lehmann]] [[Mozarts Geburtshaus]] vollständig erworben werden.
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Am [[16. Oktober]] [[1944]] wurde das [[Mozart-Wohnhaus]], das die Stiftung seit 1939 teilweise angemietet hatte, zu zwei Dritteln durch [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] zerstört. In den [[1990er]] Jahren konnte die Internationale Stiftung Mozarteum das an den von den Bomben verschonten Teil des „Tanzmeisterhauses“ angrenzende Bürogebäude kaufen, abtragen, und das „Mozart-Wohnhaus“ nach alten Plänen rekonstruieren. Im Jänner 1996 wurde im rekonstruierten Mozart-Wohnhaus und im restaurierten „Tanzmeistersaal“ ein neues modernes Museum eröffnet. Im Autographentresor im Untergeschoß werden die wertvollen Autographe nach modernsten Sicherheits- und Konservierungskriterien aufbewahrt.
 
Am [[16. Oktober]] [[1944]] wurde das [[Mozart-Wohnhaus]], das die Stiftung seit 1939 teilweise angemietet hatte, zu zwei Dritteln durch [[Bomben auf Salzburg|Bombentreffer]] zerstört. In den [[1990er]] Jahren konnte die Internationale Stiftung Mozarteum das an den von den Bomben verschonten Teil des „Tanzmeisterhauses“ angrenzende Bürogebäude kaufen, abtragen, und das „Mozart-Wohnhaus“ nach alten Plänen rekonstruieren. Im Jänner 1996 wurde im rekonstruierten Mozart-Wohnhaus und im restaurierten „Tanzmeistersaal“ ein neues modernes Museum eröffnet. Im Autographentresor im Untergeschoß werden die wertvollen Autographe nach modernsten Sicherheits- und Konservierungskriterien aufbewahrt.
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Ein bedeutender Mozart-Forscher und Mozarteum-Mäzen ist Prof. Dr. [[Bin Ebisawa]], der unter anderen Begründer und Vorsitzender des Komitees zur Wiedererrichtung des [[Mozart Wohnhaus]]es ist.
    
== Aufgaben der Stiftung ==
 
== Aufgaben der Stiftung ==
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== Weblinks ==
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{{homepage|http://www.mozarteum.at}}
 
== Quelle ==
 
== Quelle ==
 
* [https://www.mozarteum.at/ueber-uns/geschichte-der-stiftung-mozarteum.html www.mozarteum.at Geschichte], abgefragt am 14. August 2018
 
* [https://www.mozarteum.at/ueber-uns/geschichte-der-stiftung-mozarteum.html www.mozarteum.at Geschichte], abgefragt am 14. August 2018
== Weblinks ==
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====Einzelnachweis ====
{{homepage|http://www.mozarteum.at}}
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<references/>
    
[[Kategorie:Organisation]]
 
[[Kategorie:Organisation]]