| − | Martin Bormann war das älteste von zehn Kindern von Hitlers Sekretär, Martin Bormann senior, und seiner Frau Gerda (1909-1946). Sein Pate war Adolf Hitler, nachdem er auch benannt war und sein Spitzname als Kind lautete „Krönzi“, abgeleitet von Kronprinz. Die Familie Bormann lebte abgeschirmt innerhalb des sog. Führergeländes auf dem Obersalzberg bei [[Berchtesgaden]]. Ab [[1940]] besuchte Martin Bormann die „Reichsschule der NSDAP“ in Feldafing am Starnberger See. Sein Vater war Leiter der Parteikanzlei der NSDAP im Rang eines Reichsministers. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg vom Internationalen Militärgerichtshof angeklagt und in drei Punkten für schuldig befunden. Man verurteilte ihn in Abwesenheit zum Tod durch den Strang. Jahrelang wurde vermutet, dass Martin Bormann die Flucht ins Ausland gelungen sei, bis man [[1972]] in Berlin bei Bauarbeiten seine Leiche entdeckte. | + | Adolf Martin Bormann war das älteste von zehn Kindern von Hitlers Sekretär, Martin Bormann senior, und seiner Frau Gerda (1909-1946). Sein Pate war [[Adolf Hitler]], nach dem er auch benannt war, und sein Spitzname als Kind lautete „Krönzi“, abgeleitet von Kronprinz. Die Familie Bormann lebte abgeschirmt innerhalb des sog. Führergeländes auf dem Obersalzberg bei [[Berchtesgaden]]. Ab [[1940]] besuchte Martin Bormann die „Reichsschule der NSDAP“ in Feldafing am Starnberger See. Sein Vater war Leiter der Parteikanzlei der NSDAP im Rang eines Reichsministers. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Abwesenheit vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagt und in drei Punkten für schuldig befunden; man verurteilte ihn zum Tod durch den Strang. Jahrelang wurde vermutet, dass Martin Bormann die Flucht ins Ausland gelungen sei, bis man [[1972]] in Berlin bei Bauarbeiten seine Leiche entdeckte. |