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==Musiker und Künstler==
 
==Musiker und Künstler==
Rudolf Vogeltanz war wie sein Vater und ein jüngerer Bruder ein sehr musischer Mensch und hatte in seiner Jugend überlegt Musiker zu werden. Er studierte Geige und spielte Klavier und Ziehharmonika. Ab [[1966]] setzte er sich mit Karikatur, Malerei und Grafik auseinander. Auch in der Kunst war er „ein ruhelos Ringender“ wie [[Gottfried Tichy]] in seinem Nachruf auf Rudolf Vogeltanz schreibt. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln befasste er sich seit [[1975]] mit Holz- und Linolschnitten und ab [[1976]] mit der Aquarelltechnik und mit Pastellarbeiten. Für ihn war Kunst nicht Nebensache sondern ein wesentlicher Teil in seinem Leben. Noch in seiner Zeit als erfolgreicher Landesgeologe überlegte er den Brotberuf aufzugeben um sich ganz der Kunst zu widmen, da ihm Dilettantismus verhasst war. Er fühlte sich künstlerisch dem Grafiker Felix Vallotton nahe und dem Expressionismus verbunden und brachte im Eigenverlag Werkkataloge heraus und sammelte auch Holzschnitte, z. B. von Kubin und Beckmann. Er hatte regen Kontakt  mit Künstlern wie den Malern Walter Berg, Fronius und Schnabel. Rudolf Vogeltanz lebte sein reges Interesse an Literatur aus, besuchte Lesungen und lernte Gerhard Amanshauser kennen, der ihm im Laufe der Zeit ein enger Freund wurde. Er war auch ein Reisender und besuchte fast alle Länder Europas, die Türkei, Thailand und die Vereinigten Staaten Amerikas.  
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Rudolf Vogeltanz war wie sein Vater und ein jüngerer Bruder ein sehr musischer Mensch und hatte in seiner Jugend überlegt Musiker zu werden. Er studierte Geige und spielte Klavier und Ziehharmonika. Ab [[1966]] setzte er sich mit Karikatur, Malerei und Grafik auseinander. Auch in der Kunst war er „ein ruhelos Ringender“ wie [[Gottfried Tichy]] in seinem Nachruf auf Rudolf Vogeltanz schreibt. Auf der Suche nach neuen Ausdrucksmitteln befasste er sich seit [[1975]] mit Holz- und Linolschnitten und ab [[1976]] mit der Aquarelltechnik und mit Pastellarbeiten. Für ihn war Kunst nicht Nebensache sondern ein wesentlicher Teil in seinem Leben. Noch in seiner Zeit als erfolgreicher Landesgeologe überlegte er den Brotberuf aufzugeben um sich ganz der Kunst zu widmen, da ihm Dilettantismus verhasst war. Er fühlte sich künstlerisch dem Grafiker Felix Vallotton nahe und dem Expressionismus verbunden und brachte im Eigenverlag Werkkataloge heraus und sammelte auch Holzschnitte, z. B. von Kubin und Beckmann. Er hatte regen Kontakt  mit Künstlern wie den Malern Walter Berg, Fronius und Schnabel. Rudolf Vogeltanz lebte auch sein großes Interesse an Literatur aus, besuchte Lesungen und lernte Gerhard Amanshauser kennen, der ihm im Laufe der Zeit ein enger Freund wurde. Er war auch ein Reisender und besuchte fast alle Länder Europas, die Türkei, Thailand und die Vereinigten Staaten Amerikas.  
    
Obwohl in Angelegenheiten anderer ein geschickter Vermittler, war Rudolf Vogeltanz als Person überaus empfindsam und selbst eher auf Vermeidung als auf Bewältigung hin orientiert. Kennzeichnend dafür waren seine Zerrissenheit und seine sprunghaften Entscheidungen. Seine Scheidung im Jahr [[1993]] setzte ihm sehr zu. Er schwankte zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und hatte eine panische Angst vor dem Alleingelassenwerden. Ein Selbstportrait aus dem Jahr [[1993]] zeigt seinen inneren Zustand . Er machte noch Pläne für die Zukunft bevor er am 11.1.1994 seinem Leben ein Ende setzte. Er hinterließ einen großen Bekannten- und Freundeskreis, die ihn sehr schätzten.
 
Obwohl in Angelegenheiten anderer ein geschickter Vermittler, war Rudolf Vogeltanz als Person überaus empfindsam und selbst eher auf Vermeidung als auf Bewältigung hin orientiert. Kennzeichnend dafür waren seine Zerrissenheit und seine sprunghaften Entscheidungen. Seine Scheidung im Jahr [[1993]] setzte ihm sehr zu. Er schwankte zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit und hatte eine panische Angst vor dem Alleingelassenwerden. Ein Selbstportrait aus dem Jahr [[1993]] zeigt seinen inneren Zustand . Er machte noch Pläne für die Zukunft bevor er am 11.1.1994 seinem Leben ein Ende setzte. Er hinterließ einen großen Bekannten- und Freundeskreis, die ihn sehr schätzten.
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