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==Verlust und Ersatz des Solers durch das Aufsetzen des Obergeschosses==
 
==Verlust und Ersatz des Solers durch das Aufsetzen des Obergeschosses==
 
Mit dieser baulichen Veränderung ging der bisherige offene und damit luftdurchlässige „Soler“ samt seinen Funktionen größtenteils verloren. Um ihn zumindest ansatzweise zu ersetzen, ließ man in die Außenwand oberhalb der Haustür im Obergeschoß eine Türe ein und vor dieser einige Tram oder auch alle Tram längs der ganzen Stirnseite des Hauses vorstehen und auf den äußersten Rand derselben das Holzgeländer, das beim offenen Soler direkt auf den Hauswänden ruhte, aufsetzen. So schuf man einen neuen Platz, um luft- und lichtbedürftige Sachen, Sämereien für den Küchengarten, feuchte Wäsche, Kleider und Betten zu lüften und zu trocknen. Der Gang oder Hausgang genannte Raum ist also kein Verkehrsweg, wie der Name vermuten lassen könnte, und auch kein bauliches Zierstück, sondern die Erweiterung des Solers, bzw. der hinausgeschobene Soler, der durch seine Verkümmerung innerhalb des Hauses für manche Zwecke unbrauchbar geworden ist. Diese Hausgänge, die manchmal auch Lauben genannt wurden, sind sehr alt und wurden im städtischen Bereich manchmal auch in Stein oder Mauerwerk ausgeführt. Der Gang vermittelte auf der Vorderseite des Hauses den Eindruck baulicher Gliederung und verschaffte dem Haus eine gewisse Eigentümlichkeit. Das Geländer und die Träger mit ihrem Holzschmuck wurden Jahrhunderte lang beibehalten. Erst bei durchgehend, d.h. auch im Obergeschoß gemauerten Häusern kam der Gang oder Hausgang ab.
 
Mit dieser baulichen Veränderung ging der bisherige offene und damit luftdurchlässige „Soler“ samt seinen Funktionen größtenteils verloren. Um ihn zumindest ansatzweise zu ersetzen, ließ man in die Außenwand oberhalb der Haustür im Obergeschoß eine Türe ein und vor dieser einige Tram oder auch alle Tram längs der ganzen Stirnseite des Hauses vorstehen und auf den äußersten Rand derselben das Holzgeländer, das beim offenen Soler direkt auf den Hauswänden ruhte, aufsetzen. So schuf man einen neuen Platz, um luft- und lichtbedürftige Sachen, Sämereien für den Küchengarten, feuchte Wäsche, Kleider und Betten zu lüften und zu trocknen. Der Gang oder Hausgang genannte Raum ist also kein Verkehrsweg, wie der Name vermuten lassen könnte, und auch kein bauliches Zierstück, sondern die Erweiterung des Solers, bzw. der hinausgeschobene Soler, der durch seine Verkümmerung innerhalb des Hauses für manche Zwecke unbrauchbar geworden ist. Diese Hausgänge, die manchmal auch Lauben genannt wurden, sind sehr alt und wurden im städtischen Bereich manchmal auch in Stein oder Mauerwerk ausgeführt. Der Gang vermittelte auf der Vorderseite des Hauses den Eindruck baulicher Gliederung und verschaffte dem Haus eine gewisse Eigentümlichkeit. Das Geländer und die Träger mit ihrem Holzschmuck wurden Jahrhunderte lang beibehalten. Erst bei durchgehend, d.h. auch im Obergeschoß gemauerten Häusern kam der Gang oder Hausgang ab.
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==Brüstungsbretter==
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Die Brüstungsbretter des Ganges dienen als Zierde. In den wenigsten Fällen sind die verwendeten Formen bestimmten Symbolen mit tieferer Bedeutung zuzuordnen. Meist steht der gestalterische Aspekt im Vordergrund. Manche Formen kommen häufiger vor. Es sind dies das florale Muster, das Herz, der Tropfen und Mischformen aus den genannten Formen. Meist werden die Muster für den Gang im ersten Stock und in der „Laben“ verwendet, bei manchen Häusern findet man aber im ersten Stock und unter dem Dach unterschiedliche Muster. Bekannte Muster werden auch in Neubauten wieder verwendet. Man achtet auch bei der Restaurierung alter Bauernhäuser auf die Erhaltung der ursprünglichen Muster.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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