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Bei den Athleten drehte sich anfangs aber nicht alles um Fußball. Mit dem Sportplatz samt Aschenbahn gediehen in der Zwischenkriegszeit noch weitere Sektionen. Vor allem die blau-gelben Leichtathleten sprinteten von einem Rekord zum nächsten. [[Alexej Stachowitsch]] verhalf den Leichtathleten in den [[1930er]]-Jahren zu Spitzenleistungen. Die Oktoberrevoultion 1917 zwang seine zum russischen Hochadel gehörende Familie zum Auswandern. Sie fand 1923 auf dem Anwesen des Onkels [[Basilius von Paschkoff|Wassilij von Paschkoff]] auf dem [[Mönchsberg]] Unterschlupf. Während Bruder Michael beim Salzburger Tennisclub STC anheuerte, brach Alexej sämtliche Streckenrekorde für den SAK. Er wurde Landesmeister im 100- und 200-Meter-Lauf und sollte [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin fahren. Stachowitsch entschied sich aber für die Matura.
 
Bei den Athleten drehte sich anfangs aber nicht alles um Fußball. Mit dem Sportplatz samt Aschenbahn gediehen in der Zwischenkriegszeit noch weitere Sektionen. Vor allem die blau-gelben Leichtathleten sprinteten von einem Rekord zum nächsten. [[Alexej Stachowitsch]] verhalf den Leichtathleten in den [[1930er]]-Jahren zu Spitzenleistungen. Die Oktoberrevoultion 1917 zwang seine zum russischen Hochadel gehörende Familie zum Auswandern. Sie fand 1923 auf dem Anwesen des Onkels [[Basilius von Paschkoff|Wassilij von Paschkoff]] auf dem [[Mönchsberg]] Unterschlupf. Während Bruder Michael beim Salzburger Tennisclub STC anheuerte, brach Alexej sämtliche Streckenrekorde für den SAK. Er wurde Landesmeister im 100- und 200-Meter-Lauf und sollte [[1936]] zu den Olympischen Spielen nach Berlin fahren. Stachowitsch entschied sich aber für die Matura.
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In der gemeinsamen Liga mit [[Oberösterreich]] holten die SAK-Fußspieler 1934 und 1935 den Meister. In beiden Jahren scheiterte der Klub am höchsten damals erreichbaren Ziel für Amateurvereine. Im Finale der Amateurstaatsmeisterschaft scheiterte der SAK an Sturm Graz und - durch eine Entscheidung am Grünen Tisch - an Baden. Die 1933 gegründete Austria war damals noch kein ernst zunehmender Gegner. 15 Mal in Folge holten die Athleten von 1924 bis 1938 den Landesmeistertitel. Das Glanzstück folgte 1936 bei den Sommerspielen in Berlin. Die Brüder [[Eduard Kainberger|Edi]] und[[ Karl Kainberger]], [[Adolf Laudon]] und [[Ernst Bacher]] errangen mit dem belächelten „Team der Namenlosen“ Olympia-Silber. „''Mein Vater hat nie viel darüber erzählt. Es war nicht sein Stil, damit anzugeben. Er hat einfach gut gespielt und hat das nie an die große Glocke gehängt''“, erinnert sich Sohn Peter Bacher an den Salzburger Mittelfeldspieler, der damals mit der österreichischen Amateur-Elf in Berlin den zweiten Platz hinter Italien belegte. Der Olympia-Torhüter Edi Kainberger schaffte später den Sprung ins Ausland zu 1860 München.
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In der gemeinsamen Liga mit [[Oberösterreich]] holten die SAK-Fußspieler 1934 und 1935 den Meister. In beiden Jahren scheiterte der Klub am höchsten damals erreichbaren Ziel für Amateurvereine. Im Finale der Amateurstaatsmeisterschaft scheiterte der SAK an Sturm Graz und - durch eine Entscheidung am Grünen Tisch - an Baden. Die 1933 gegründete Austria war damals noch kein ernst zunehmender Gegner. 15 Mal in Folge holten die Athleten von 1924 bis 1938 den Landesmeistertitel. Das Glanzstück folgte 1936 bei den Sommerspielen in Berlin. Die Brüder [[Eduard Kainberger|Edi]] und [[Karl Kainberger]], [[Adolf Laudon]] und [[Ernst Bacher]] errangen mit dem belächelten „Team der Namenlosen“ Olympia-Silber. „''Mein Vater hat nie viel darüber erzählt. Es war nicht sein Stil, damit anzugeben. Er hat einfach gut gespielt und hat das nie an die große Glocke gehängt''“, erinnert sich Sohn Peter Bacher an den Salzburger Mittelfeldspieler, der damals mit der österreichischen Amateur-Elf in Berlin den zweiten Platz hinter Italien belegte. Der Olympia-Torhüter Edi Kainberger schaffte später den Sprung ins Ausland zu 1860 München.
    
Mit der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] im März 1938 wurde der SAK-Sportplatz rasch zur Bühne der NS-Propaganda umfunktioniert. Bereits im Juli 1938 nutzten SA-Männer der Heeressportschule Wünsdorf den Platz für eine sportliche Vorführung. Der SAK 1914 durfte seinen Namen zwar zunächst behalten, wurde aber ebenso wie andere Sportvereine in den NS-Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert. In der Einheitsorganisation der Nationalsozialisten übten bis 1945 mehrere SAK-Funktionäre sportpolitische Ämter aus. Sportlich büßte der SAK seine Vormachtstellung vorerst nicht ein, spielte aber nicht mehr die Rolle wie vor 1938. Die Athleten nahmen zwar an den Tschammer-Pokal-Spielen teil, hatten aber de facto keine Chance. [[1943]] wurde der SAK mit dem SSK und der Austria „kriegsbedingt“ zur Fußballgemeinschaft Salzburg (FG Salzburg) mit [[SV Austria Salzburg]] und dem [[1. SSK 1919]] zur [[Fußballgemeinschaft Salzburg]] zusammen, die noch am [[8. April]] [[1945]] ein Spiel gegen eine Luftwaffen-Elf bestritt.
 
Mit der Machtübernahme der [[Nationalsozialisten]] im März 1938 wurde der SAK-Sportplatz rasch zur Bühne der NS-Propaganda umfunktioniert. Bereits im Juli 1938 nutzten SA-Männer der Heeressportschule Wünsdorf den Platz für eine sportliche Vorführung. Der SAK 1914 durfte seinen Namen zwar zunächst behalten, wurde aber ebenso wie andere Sportvereine in den NS-Reichsbund für Leibesübungen eingegliedert. In der Einheitsorganisation der Nationalsozialisten übten bis 1945 mehrere SAK-Funktionäre sportpolitische Ämter aus. Sportlich büßte der SAK seine Vormachtstellung vorerst nicht ein, spielte aber nicht mehr die Rolle wie vor 1938. Die Athleten nahmen zwar an den Tschammer-Pokal-Spielen teil, hatten aber de facto keine Chance. [[1943]] wurde der SAK mit dem SSK und der Austria „kriegsbedingt“ zur Fußballgemeinschaft Salzburg (FG Salzburg) mit [[SV Austria Salzburg]] und dem [[1. SSK 1919]] zur [[Fußballgemeinschaft Salzburg]] zusammen, die noch am [[8. April]] [[1945]] ein Spiel gegen eine Luftwaffen-Elf bestritt.
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Zurück in der Salzburger Liga übernahm ab der Saison 2017/18 zunächst Robert Gierzinger die Mannschaft. Zur Winterpause belegte das Team aber nur den drittletzten Tabellenplatz (Platz 14 mit 17 Punkten aus 17 Spielen) und schwebte damit in akuter Abstiegsgefahr. Aus diesem Grund verpflichtete der Vorstand rund um den mittlerweile zum Präsidenten gewählten Unternehmer Christian Schwaiger ([https://www.hcs.co.at/ HCS - Automotive GmbH]) mit Andreas Fötschl, der im Nachwuchs mehrere Jahre beim SAK, aber nie in der Kampfmannschaft gespielt hatte, einen neuen Trainer. Fötschl wurde ebenso wie die beiden Neuerwerbungen [[Mersudin Jukic]] und Julian Feiser vom SV Grödig abgeworben. Mit Lukas Keßler stieß ein starker Mittelfeldspieler zur Mannschaft. Fötschl erreichte mit der so verstärkten Mannschaft im Frühjahr 28 Punkte aus 13 Spielen und belegte am Ende noch Tabellenplatz 6.
 
Zurück in der Salzburger Liga übernahm ab der Saison 2017/18 zunächst Robert Gierzinger die Mannschaft. Zur Winterpause belegte das Team aber nur den drittletzten Tabellenplatz (Platz 14 mit 17 Punkten aus 17 Spielen) und schwebte damit in akuter Abstiegsgefahr. Aus diesem Grund verpflichtete der Vorstand rund um den mittlerweile zum Präsidenten gewählten Unternehmer Christian Schwaiger ([https://www.hcs.co.at/ HCS - Automotive GmbH]) mit Andreas Fötschl, der im Nachwuchs mehrere Jahre beim SAK, aber nie in der Kampfmannschaft gespielt hatte, einen neuen Trainer. Fötschl wurde ebenso wie die beiden Neuerwerbungen [[Mersudin Jukic]] und Julian Feiser vom SV Grödig abgeworben. Mit Lukas Keßler stieß ein starker Mittelfeldspieler zur Mannschaft. Fötschl erreichte mit der so verstärkten Mannschaft im Frühjahr 28 Punkte aus 13 Spielen und belegte am Ende noch Tabellenplatz 6.
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Zu Beginn der Saison 2018/19 brachen beim SAK 1914 neue Zeiten an: Präsident und Mäzen Christian Schwaiger stellte gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Walter Larionows eine Mannschaft mit einigen bekannten Spielern zusammen: Vom SV Grünau stießen mit Stefan Federer und Alexander Peter - Letzterer ein Spieler mit SAK-Vergangenheit - zurück zur Mannschaft, Christof Kopleder kam ebenso vom SV Seekirchen wie Heimkehrer Christoph Starzer. Prominenteste Neuverpflichtungen sind aber Torhüter [[Hans-Peter Berger junior|Hans-Peter Berger]] und dessen Bruder [https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Berger_(Fu%C3%9Fballspieler) Markus Berger] sowie ein weiterer Ex-Profi, [[Robert Strobl]] und Elias Kircher womit insgesamt vier Spieler vom SV Grödig den Weg ins Nonntal fanden.  
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Zu Beginn der Saison 2018/19 brachen beim SAK 1914 neue Zeiten an: Präsident und Mäzen Christian Schwaiger stellte gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Walter Larionows eine Mannschaft mit einigen bekannten Spielern zusammen: Vom SV Grünau stießen mit Stefan Federer und Alexander Peter - Letzterer ein Spieler mit SAK-Vergangenheit - zurück zur Mannschaft, Christof Kopleder kam ebenso vom SV Seekirchen wie Heimkehrer Christoph Starzer. Prominenteste Neuverpflichtungen sind aber Torhüter [[Hans-Peter Berger (junior)|Hans-Peter Berger]] und dessen Bruder [https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Berger_(Fu%C3%9Fballspieler) Markus Berger] sowie ein weiterer Ex-Profi, [[Robert Strobl]] und Elias Kircher womit insgesamt vier Spieler vom SV Grödig den Weg ins Nonntal fanden.  
    
Ziel des Vereins war es, zunächst wieder in die Regionalliga aufzusteigen. Besonderes Augenmerk galt aber auch der Nachwuchsarbeit, hier wurde mit Franz Ganser ein neuer Jugendleiter sowie zahlreiche neue Nachwuchstrainer verpflichtet. Gegenwärtig bildet der SAK ca. 170 NachwuchsspielerInnen aus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Infrastruktur: Nach etwa 15 Jahren in Betrieb wurde der Kunstrasen auf dem Trainingsgelände erneuert und im Mai 2018 wieder eröffnet. Das Stadion, das seit Sommer 2018 offiziell den Namen HCS-Arena trägt, soll ein neues Flutlicht erhalten um damit ein Kriterium für den Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen.
 
Ziel des Vereins war es, zunächst wieder in die Regionalliga aufzusteigen. Besonderes Augenmerk galt aber auch der Nachwuchsarbeit, hier wurde mit Franz Ganser ein neuer Jugendleiter sowie zahlreiche neue Nachwuchstrainer verpflichtet. Gegenwärtig bildet der SAK ca. 170 NachwuchsspielerInnen aus. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Infrastruktur: Nach etwa 15 Jahren in Betrieb wurde der Kunstrasen auf dem Trainingsgelände erneuert und im Mai 2018 wieder eröffnet. Das Stadion, das seit Sommer 2018 offiziell den Namen HCS-Arena trägt, soll ein neues Flutlicht erhalten um damit ein Kriterium für den Aufstieg in die Zweite Liga zu erfüllen.
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