Auch der dritte Koalitionskrieg von [[1805]] bis [[1806]] verlief für Österreich, und damit auch für dessen Satellitenstaat Salzburg, ungünstig. Von [[30. Oktober]] bis [[3. November]] 1805 hielten die Truppen Marschall Bernadottes die Stadt besetzt. Am [[1. Dezember|1.]] und [[6. Dezember]] 1805 rückten unter Befehl des Marschalls Ney neuerlich französische Truppen in Salzburg ein. Den Krieg entschied am [[2. Dezember]] 1805 die Schlacht von Austerlitz in [[Mähren]]. Die Besatzer blieben aber vier Monate im Lande und forderten eine Kontribution von sechs Millionen Franken, die in drei Raten zu zahlen waren. Die Bevollmächtigten für die Einhebung des Geforderten versteigerten oder beschlagnahmten alles, was nur irgendwie zu Geld zu machen war. Belastend für das Land waren überdies auch die ständigen Truppeneinquartierungen, Requirierungen, Plünderungen und Zerstörungen. Erst Ende 1806 zogen die Franzosen ab.<ref>Ortner aaO S. 593.</ref> | Auch der dritte Koalitionskrieg von [[1805]] bis [[1806]] verlief für Österreich, und damit auch für dessen Satellitenstaat Salzburg, ungünstig. Von [[30. Oktober]] bis [[3. November]] 1805 hielten die Truppen Marschall Bernadottes die Stadt besetzt. Am [[1. Dezember|1.]] und [[6. Dezember]] 1805 rückten unter Befehl des Marschalls Ney neuerlich französische Truppen in Salzburg ein. Den Krieg entschied am [[2. Dezember]] 1805 die Schlacht von Austerlitz in [[Mähren]]. Die Besatzer blieben aber vier Monate im Lande und forderten eine Kontribution von sechs Millionen Franken, die in drei Raten zu zahlen waren. Die Bevollmächtigten für die Einhebung des Geforderten versteigerten oder beschlagnahmten alles, was nur irgendwie zu Geld zu machen war. Belastend für das Land waren überdies auch die ständigen Truppeneinquartierungen, Requirierungen, Plünderungen und Zerstörungen. Erst Ende 1806 zogen die Franzosen ab.<ref>Ortner aaO S. 593.</ref> |