| − | Die Österreicher wurden aus Mailand und schließlich auch aus Venetien verdrängt. König Karl Albert von Sardinien stellte sich an die Spitze der nationalen Bewegung. Es begann eine Reihe von Schlachten in Oberitalien, u. a. bei Custozza (südlich von Verona, 25. Juni 1848) oder Novara (westlich von Mailand, 23. März 1849). Mit Hilfe von Kaiser Napoléon III. gelang es dem König von Piemont-Sardinien, Viktor Emanuel II. (* 1849, † 1878) und seinem Minister Cavour, die Österreicher endgültig aus Oberitalien zu vertreiben: 4. Juni 1859 – die Schlacht bei Magenta und am 24. Juni 1859 die Schlacht bei Solferino – beide verloren die Österreicher. Allerdings erhielt Viktor Emanuel dann beim Frieden von Zürich (10. November 1859) nur die Lombardei. Österreich blieben noch [[Südtirol]], [[Trentino]], Venetien und das Friaul-Julisch Venetien. | + | Die Österreicher wurden aus Mailand und schließlich auch aus Venetien verdrängt. König Karl Albert von Sardinien stellte sich an die Spitze der nationalen Bewegung. Es begann eine Reihe von Schlachten in Oberitalien, u. a. bei Custozza (südlich von Verona, 25. Juni 1848) oder Novara (westlich von Mailand, 23. März 1849). Mit Hilfe von Kaiser Napoléon III. gelang es dem König von Piemont-Sardinien, Viktor Emanuel II. (König von 1849 bis 1878) und seinem Minister Cavour, die Österreicher endgültig aus Oberitalien zu vertreiben: 4. Juni 1859 – die Schlacht bei Magenta und am 24. Juni 1859 die Schlacht bei Solferino – beide verloren die Österreicher. Allerdings erhielt Viktor Emanuel dann beim Frieden von Zürich (10. November 1859) nur die Lombardei. Österreich blieben noch [[Südtirol]], [[Trentino]], Venetien und das Friaul-Julisch Venetien. |
| | Einige Jahre später versuchte es König Viktor Emanuel abermals mit einem Krieg gegen Österreich – diesmal verlor allerdings Italien die Schlachten bei Custozza (24. Juni 1866) und zur See bei Lissa (20. Juli 1866) – doch im Wiener Frieden erhielt es trotzdem Venetien! Österreich blieben also immer noch die Besitzungen im Trentino, Friaul Julisch-Venetien mit Triest und Istrien. Diese Teile musste Österreich erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] im Frieden zu Saint-Germain (10. September 1919) an Italien abtreten. | | Einige Jahre später versuchte es König Viktor Emanuel abermals mit einem Krieg gegen Österreich – diesmal verlor allerdings Italien die Schlachten bei Custozza (24. Juni 1866) und zur See bei Lissa (20. Juli 1866) – doch im Wiener Frieden erhielt es trotzdem Venetien! Österreich blieben also immer noch die Besitzungen im Trentino, Friaul Julisch-Venetien mit Triest und Istrien. Diese Teile musste Österreich erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] im Frieden zu Saint-Germain (10. September 1919) an Italien abtreten. |