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=== Flora und Fauna ===
 
=== Flora und Fauna ===
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Mehr als ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten finden sich und rund 10 000 Tierarten leben im Nationalpark. Sie trotzen extrem äußeren Bedingungen wie Höhenlage, großer Kälte über einen Großteil des Jahres und felsiger und eisiger Landschaft. [[Murmeltier]], [[Steinadler]], [[Steinbock]], [[Bartgeier]] sowie [[Edelweiß]], [[Arnika]], [[Orchidee]] und [[Zirbe]] sind heimisch. Diese beeindruckende Biodiversität resultiert aus den vielfältigen klimatischen, geologischen, geomorphologischen und hydrologischen Standortbedingungen im Hochgebirge und den differenzierten Anpassungstrategien der Pflanzen und Tiere. Wer von den Tälern zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks wandert, durchquert in den Höhenstufen gleichsam alle Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis.
 
Mehr als ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten finden sich und rund 10 000 Tierarten leben im Nationalpark. Sie trotzen extrem äußeren Bedingungen wie Höhenlage, großer Kälte über einen Großteil des Jahres und felsiger und eisiger Landschaft. [[Murmeltier]], [[Steinadler]], [[Steinbock]], [[Bartgeier]] sowie [[Edelweiß]], [[Arnika]], [[Orchidee]] und [[Zirbe]] sind heimisch. Diese beeindruckende Biodiversität resultiert aus den vielfältigen klimatischen, geologischen, geomorphologischen und hydrologischen Standortbedingungen im Hochgebirge und den differenzierten Anpassungstrategien der Pflanzen und Tiere. Wer von den Tälern zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks wandert, durchquert in den Höhenstufen gleichsam alle Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis.
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Im Februar [[2020]] wurde im neuen Jagdübereinkommen zwischen Politik, Jägerschaft und Grundstücksbesitzern beschlossen, dass Raubtiere von „erhaltenden und unterstützenden Maßnahmen“ in den Nationalparkrevieren ausgenommen und unerwünscht sind. [[Bär]] und [[Wolf]], aber auch anderes Raubwild wie [[Luchs]], Goldschakal und [[Fischotter]] sind im Nationalpark Hohe Tauern nicht willkommen. Das heißt, auch wissenschaftliche Untersuchungen und Gelder werden nicht in diese Tierarten investiert. Sie werden allerdings weder bejagt noch vergrämt. Nicht betroffen sind die laufenden Projekte für [[Bartgeier]] und [[Steinbock|Steinböcke]].  
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Im Februar [[2020]] wurde im neuen Jagdübereinkommen zwischen Politik, Jägerschaft und Grundstücksbesitzern beschlossen, dass Raubtiere von „erhaltenden und unterstützenden Maßnahmen“ in den Nationalparkrevieren ausgenommen und unerwünscht sind. [[Bär]] und [[Wolf]], aber auch anderes Raubwild wie [[Luchs]], [[Goldschakal]] und [[Fischotter]] sind im Nationalpark Hohe Tauern nicht willkommen. Das heißt, auch wissenschaftliche Untersuchungen und Gelder werden nicht in diese Tierarten investiert. Sie werden allerdings weder bejagt noch vergrämt. Nicht betroffen sind die laufenden Projekte für [[Bartgeier]] und [[Steinbock|Steinböcke]].  
    
Nationalparkdirektor [[Peter Rupitsch]] hat das Übereinkommen nicht unterschrieben, weil Beutegreifer wie Wolf, Bär, Luchs, Goldschakal und Fischotter namentlich von den Erhaltungs- und Wiederansiedlungsmaßnahmen im Nationalpark ausgenommen sind. Dieses Jagdübereinkommen sei ein falsches Signal, so Rupitsch. Er sieht darin einen Widerspruch zum Nationalpark-Gedanken und glaubt, dass „''das letzte Wort in dieser Causa noch nicht gesprochen''“ sei.<ref>Quelle [https://kaernten.orf.at/stories/3035590/?fbclid=IwAR2Bap3G1A2Rl1Vwx1e9h_OJmG3kAyl_szySAZGBi8-0RYG2_Taor-MUhl4 kaernten.orf.at/stories/3035590] 21. Februar 2020</ref>
 
Nationalparkdirektor [[Peter Rupitsch]] hat das Übereinkommen nicht unterschrieben, weil Beutegreifer wie Wolf, Bär, Luchs, Goldschakal und Fischotter namentlich von den Erhaltungs- und Wiederansiedlungsmaßnahmen im Nationalpark ausgenommen sind. Dieses Jagdübereinkommen sei ein falsches Signal, so Rupitsch. Er sieht darin einen Widerspruch zum Nationalpark-Gedanken und glaubt, dass „''das letzte Wort in dieser Causa noch nicht gesprochen''“ sei.<ref>Quelle [https://kaernten.orf.at/stories/3035590/?fbclid=IwAR2Bap3G1A2Rl1Vwx1e9h_OJmG3kAyl_szySAZGBi8-0RYG2_Taor-MUhl4 kaernten.orf.at/stories/3035590] 21. Februar 2020</ref>
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