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Elisabeth Kalhammer war von [[1943]] in [[1945]] im Gästehaus des Führerhauptquartiers am [[Obersalzberg]] bei [[Berchtesgaden]] als Hausmädchen beschäftigt.
 
Elisabeth Kalhammer war von [[1943]] in [[1945]] im Gästehaus des Führerhauptquartiers am [[Obersalzberg]] bei [[Berchtesgaden]] als Hausmädchen beschäftigt.
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Sie hatte zuvor als 19jähriges Mädchen bei einer Bäckerei in der Nähe von Wels gearbeitet und hatte dort wegen sehr widriger Arbeitsbedingungen gekündigt. Als sie dann zum Arbeitsamt Wels kam, sei ihr eine Stelle als Hausmädchen am Obersalzberg angeboten worden. Obwohl sie sich unter "Obersalzberg" zuerst nichts vorstellen konnte, stellte sie sich dort vor und wurde sofort eingestellt. Nach dem Juliattentat von 1944 war [[Adolf Hitler]] nicht mehr am Obersalzberg anwesend, dadurch gab es auch kaum mehr Besuch und der Arbeitsanfall im Gästehaus hatte sich äußerst vermindert.  
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Sie hatte zuvor als 19jähriges Mädchen bei einer Bäckerei in der Nähe von Wels gearbeitet und hatte dort wegen sehr widriger Arbeitsbedingungen gekündigt. Als sie dann zum Arbeitsamt Wels kam, sei ihr eine Stelle als Hausmädchen am Obersalzberg angeboten worden. Obwohl sie sich unter "Obersalzberg" zuerst nichts vorstellen konnte, stellte sie sich dort vor und wurde sofort eingestellt. Nach dem Attentat im Juli 1944 war [[Adolf Hitler]] nicht mehr am Obersalzberg anwesend, dadurch gab es auch kaum mehr Besuch und der Arbeitsanfall im Gästehaus hatte sich äußerst vermindert.  
    
Im Gästehaus waren insgesamt 22 Hausmädchen beschäftigt, die zum Teil in der Küche und zur Betreuung der Unterkünfte eingesetzt waren. Wenige  Tage vor dem Kriegsende bot sich ihr Gelegenheit, fluchtartig zu den Eltern heimzukehren, was sie sofort genutzt hatte. Sie hatte später im [[Hotel Bristol]] ebenfalls als Hausmädchen gearbeitet, damals waren hier die Offiziere der amerikanischen Besatzung einquartiert. Durch ihre Heirat war sie dann in Salzburg ansässig geworden.
 
Im Gästehaus waren insgesamt 22 Hausmädchen beschäftigt, die zum Teil in der Küche und zur Betreuung der Unterkünfte eingesetzt waren. Wenige  Tage vor dem Kriegsende bot sich ihr Gelegenheit, fluchtartig zu den Eltern heimzukehren, was sie sofort genutzt hatte. Sie hatte später im [[Hotel Bristol]] ebenfalls als Hausmädchen gearbeitet, damals waren hier die Offiziere der amerikanischen Besatzung einquartiert. Durch ihre Heirat war sie dann in Salzburg ansässig geworden.