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[[Datei:Guggenthal Panoramabild.jpg|thumb|Guggenthal-Panoramabild, 7. April 2015]]
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[[Datei:Guggenthal Panoramabild.jpg|thumb|Guggenthal-Panoramabild im April 2015.]]
 
{{googlemapsort|Guggenthal}}
 
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[[Datei:Viel beisammen.jpg|thumb|Guggenthal-Ensemble Mai 2017]]
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[[Datei:Viel beisammen.jpg|thumb|Guggenthal im Mai 2017.]]
[[Datei:Guggenthal, Ansicht von der Heubergstraße.jpg|thumb|Guggenthal von der [[Heubergstraße]]]]
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[[Datei:Guggenthal Kastanienblüte Weickl-Villa.jpg|thumb|Kastanienblüte vor der ehemaligen Weickl-Villa.]]
[[Bild:BrauhausGuggenthal.JPG|thumb|Das sanierungsbedürftige alte Brauhaus in Guggenthal gegen den Nockstein]]
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[[Datei:Guggenthal Kastanienblüte Weickl-Villa.jpg|thumb|Kastanienblüte vor der ehemaligen Weickl-Villa]]
   
[[Datei:Schloss Guggenthal, Aufn. 2015.JPG|thumb|Schloss Guggenthal, Aufn. 2015]]
 
[[Datei:Schloss Guggenthal, Aufn. 2015.JPG|thumb|Schloss Guggenthal, Aufn. 2015]]
 
[[Datei:Seit 1990 nicht mehr in Betrieb.JPG|thumb|[[Braugasthof Guggenthal]]]]
 
[[Datei:Seit 1990 nicht mehr in Betrieb.JPG|thumb|[[Braugasthof Guggenthal]]]]
[[Datei:Guggenthalkirche, nordöstl. Ansicht.jpg|thumb|[[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]]]]
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[[Datei:Guggenthalkirche, nordöstl. Ansicht.jpg|thumb|[[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]].]]
[[Datei:Adventmarkt bei der Guggenthaler Kirche.jpg|thumb|Adventmarkt bei der Guggenthaler Kirche]]
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[[Datei:MdM Kunstdepot in Guggenthal, 3.10.2017 a.jpg |thumb|MdM Kunstdepot in Guggenthal.]]
[[Datei:MdM Kunstdepot in Guggenthal, 3.10.2017 a.jpg |thumb|MdM Kunstdepot in Guggenthal, 3.10.2017]]
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[[Datei:Wohnobjekt The View2 im April 2018.JPG|thumb|Wohnobjekt The View2 im April 2018]]
   
'''Guggenthal''' ist eine Ortschaft der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Koppl]] und befindet am nordwestlichen Fuße des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s.  
 
'''Guggenthal''' ist eine Ortschaft der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Koppl]] und befindet am nordwestlichen Fuße des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s.  
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Die Ortschaft befindet sich südlich der [[Wolfgangseestraße (Koppl)|Wolfgangseestraße]] sowie beiderseits des Beginns der [[Gaisberg Landesstraße]]. Zur ihr gehören die Ortsteile Kohlhub (ganz im Westen an der Grenze zur [[Stadt Salzburg]]) und Gniglerbauern (unmittelbar beiderseits der Wolfgangseestraße). [[Flurname|Flurbezeichnung]]en sind Niedergmain, Obergmain und Ziegelstadel.
 
Die Ortschaft befindet sich südlich der [[Wolfgangseestraße (Koppl)|Wolfgangseestraße]] sowie beiderseits des Beginns der [[Gaisberg Landesstraße]]. Zur ihr gehören die Ortsteile Kohlhub (ganz im Westen an der Grenze zur [[Stadt Salzburg]]) und Gniglerbauern (unmittelbar beiderseits der Wolfgangseestraße). [[Flurname|Flurbezeichnung]]en sind Niedergmain, Obergmain und Ziegelstadel.
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Im Westen grenzt die Ortschaft an den [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]], im Süden bilden am Gaisberg die [[Gersbergalm]] und das [[Gaisberg-Plateau]] die Grenze und im Osten der [[Nockstein]].  
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Im Westen grenzt die Ortschaft an den [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]], im Süden bilden am Gaisberg die [[Gersbergalm]] und der nördliche Rand des [[Gaisberg-Plateau]]s die Grenze und im Osten der [[Nockstein]].  
    
Im Norden fließt der [[Alterbach]] von Nordosten nach Südwesten. Ebenfalls von von Nordosten nach Südwesten, parallel zum Alterbach, verläuft die Wolfgangseestraße. Von ihr zweigt in südwestliche Richtung die [[Gaisberg Landesstraße]] auf den Gaisberg ab.
 
Im Norden fließt der [[Alterbach]] von Nordosten nach Südwesten. Ebenfalls von von Nordosten nach Südwesten, parallel zum Alterbach, verläuft die Wolfgangseestraße. Von ihr zweigt in südwestliche Richtung die [[Gaisberg Landesstraße]] auf den Gaisberg ab.
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== Gebäude und Siedlungen ==
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=== Gebäude und Siedlungen ===
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Der historische Ortskern, das [[Gut Guggenthal]], ist heute unbewohnt. Daneben steht die [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]]. In Koppl gibt es ein Zeughaus des [[Freiwillige Feuerwehr Koppl Löschzug Guggenthal|Löschzugs Guggenthal]] der [[Freiwillige Feuerwehr Koppl|Freiwilligen Feuerwehr Koppl]] sowie den [[Kindergarten Guggenthal]] und die [[Volksschule Guggenthal]].
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Von der Stadt Salzburg kommend befindet sich ''am Professorenfeld'' die Wohnsiedlung [[The View2‎]]. Ihr gegenüber, am [[Anton-Schopf-Weg (Koppl)|Anton-Schopf-Weg]], sowie im Bereich der Abzweigung der Gaisberg Landesstraße, weiter östlich, am [[Gniglerbauerweg (Koppl)|Gniglerbauernweg]] und im Bereich der [[Flurname|Flurbezeichnung]] Ziegelstadel befinden sich weitere kleinere Wohnsiedlungen.  
 
Von der Stadt Salzburg kommend befindet sich ''am Professorenfeld'' die Wohnsiedlung [[The View2‎]]. Ihr gegenüber, am [[Anton-Schopf-Weg (Koppl)|Anton-Schopf-Weg]], sowie im Bereich der Abzweigung der Gaisberg Landesstraße, weiter östlich, am [[Gniglerbauerweg (Koppl)|Gniglerbauernweg]] und im Bereich der [[Flurname|Flurbezeichnung]] Ziegelstadel befinden sich weitere kleinere Wohnsiedlungen.  
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Das [[Gut Guggenthal]] ist unbewohnt.
      
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Bis Juli [[1933]] gehörte es zur selbständigen [[Gemeinde Gnigl]]. Die überwiegend bäuerliche Bevölkerung Guggenthals und des [[Heuberg (Koppl)|Heuberg]]s befürchtete in der [[Zwischenkriegszeit]] vom hochverschuldeten Gnigl höhere Abgaben aufgebürdet zu bekommen. Die Heuberger Bauern wollten daher zunächst eine eigene Ortsgemeinde gründen, was aber scheiterte. Dann kam es zu einer Abstimmung über den Verbleib bei Gnigl oder den Anschluss an Koppl. Bei 405 Bewohnern ging die Abstimmung im Jahr [[1932]] mit 125 zu 83 Stimmen zugunsten von Koppl aus. Tatsache ist, dass die Bevölkerung Guggenthals dann an Koppl eine Zeit lang höhere Abgaben entrichten musste, als die alteingesessene Bevölkerung. Gnigl wurde dagegen mit der Eingemeindung in die Stadt Salzburg alle finanziellen Sorgen los, weil die Stadt die Schulden übernahm.
 
Bis Juli [[1933]] gehörte es zur selbständigen [[Gemeinde Gnigl]]. Die überwiegend bäuerliche Bevölkerung Guggenthals und des [[Heuberg (Koppl)|Heuberg]]s befürchtete in der [[Zwischenkriegszeit]] vom hochverschuldeten Gnigl höhere Abgaben aufgebürdet zu bekommen. Die Heuberger Bauern wollten daher zunächst eine eigene Ortsgemeinde gründen, was aber scheiterte. Dann kam es zu einer Abstimmung über den Verbleib bei Gnigl oder den Anschluss an Koppl. Bei 405 Bewohnern ging die Abstimmung im Jahr [[1932]] mit 125 zu 83 Stimmen zugunsten von Koppl aus. Tatsache ist, dass die Bevölkerung Guggenthals dann an Koppl eine Zeit lang höhere Abgaben entrichten musste, als die alteingesessene Bevölkerung. Gnigl wurde dagegen mit der Eingemeindung in die Stadt Salzburg alle finanziellen Sorgen los, weil die Stadt die Schulden übernahm.
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Guggenthal brachte in die neue Gemeinde eine eigene [[Volksschule Guggenthal|Volksschule]], eine [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Kirche]] (seit [[1864]]), einen Löschzug der Feuerwehr ([[1919]] Betriebsfeuerwehr des Gutes, [[1925]] Löschzug der [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Gnigl|FF Gnigl]], eigener Löschzug auch nach Eingliederung in die Gemeinde Koppl) und ein guten eingeführten [[Braugasthof Guggenthal|Gasthof]] (seit [[1642]]) ein, den einstigen Meierhof des [[Gut Guggenthal|Gutes Guggenthal]], dessen Geschichte bis ins Jahr [[1272]] zurückzuverfolgen ist. Das Gut war damals im Besitz der [[Erzbischof|Erzbischöfe]], die Bauernhöfe am Heuberg waren Zehenthöfe.
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Guggenthal brachte in die neue Gemeinde Gnigl eine eigene Volksschule, eine [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth|Kirche]] (seit [[1864]]), einen Löschzug der Feuerwehr ([[1919]] Betriebsfeuerwehr des Gutes, [[1925]] Löschzug der [[Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg - Löschzug Gnigl|FF Gnigl]], eigener Löschzug auch nach Eingliederung in die Gemeinde Koppl) und ein guten eingeführten [[Braugasthof Guggenthal|Gasthof]] (seit [[1642]]) ein, den einstigen [[Meierhof]] des Guts Guggenthal, dessen Geschichte bis ins Jahr [[1272]] zurückzuverfolgen ist. Das Gut war damals im Besitz der Salzburger [[Erzbischöfe]], die Bauernhöfe am Heuberg waren Zehenthöfe.
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Für den Bau der [[Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth]] war das Jahr [[1860]] von Bedeutung. Damals erwarb das Ehepaar [[Georg Weickl|Georg]] und Elise Weickl (Weingroßhändler und Realitätenbesitzer in Salzburg) aus einer Konkursmasse Guggenthal. Georg Weickl (* [[1803]]; † [[1869]]) war einer jener gründerzeitlichen Unternehmer, der es durch Geschäftstüchtigkeit, Sparsamkeit und Umsicht zum bedeutendsten Realitätenbesitzer in Salzburg seiner Zeit brachte. Die Kirche wurde bis [[1909]] von der Gutsbesitzerfamilie [[Richard Hatschek|Hatschek]] erhalten und ab dann als Filialkirche der [[Stadtpfarre Salzburg-Gnigl|Pfarre Gnigl]] geführt, laut Ortschronik „''zur Freude der Bewohner von Guggenthal''“.  [[2009]] wurde Guggenthal pfarrlich per Beschluss des [[Erzbischof]]s [[Alois Kothgasser]] in die [[Pfarre Koppl]] eingegliedert, zum Leidwesen vieler Guggenthaler, die ja ihre Gräber in Gnigl haben.
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Für den Bau der Kirche zum hl. Kreuz und zur hl. Elisabeth war das Jahr [[1860]] von Bedeutung. Damals erwarb das Ehepaar [[Georg Weickl|Georg]] und Elise Weickl (Weingroßhändler und Realitätenbesitzer in der [[Stadt Salzburg]]) aus einer Konkursmasse Guggenthal. Georg Weickl (* [[1803]]; † [[1869]]) war einer jener [[gründerzeit]]lichen Unternehmer, der es durch Geschäftstüchtigkeit, Sparsamkeit und Umsicht zum bedeutendsten Realitätenbesitzer in Salzburg seiner Zeit brachte.  
    
Weickl widmete sich auch seiner nun erworbenen Brauerei. Das gute Wasser aus den [[Kühberg]]-Quellen ließ das [[Guggenthaler Bier]] weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt werden. Aber auch die Erhaltung der anderen Gebäude waren ihm wichtig. Er ließ zwischen [[1861]] und [[1864]] von [[Valentin Ceconi]] das Brauhaus, die [[Villa Weickl|Villa]], die neogotische Kirche sowie verschiedene Nebengebäude teils renovieren, teils neu bauen. Durch den Bau der neuen Kirche konnten alle Mitglieder der Familie Weickl sowie ein Teil der [[Dienstboten]] in Guggenthal Hl. Messe feiern. Die übrigen Dienstboten und Hausleute mussten immer noch in die Kirche nach Gnigl zur Messe gehen.  
 
Weickl widmete sich auch seiner nun erworbenen Brauerei. Das gute Wasser aus den [[Kühberg]]-Quellen ließ das [[Guggenthaler Bier]] weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt werden. Aber auch die Erhaltung der anderen Gebäude waren ihm wichtig. Er ließ zwischen [[1861]] und [[1864]] von [[Valentin Ceconi]] das Brauhaus, die [[Villa Weickl|Villa]], die neogotische Kirche sowie verschiedene Nebengebäude teils renovieren, teils neu bauen. Durch den Bau der neuen Kirche konnten alle Mitglieder der Familie Weickl sowie ein Teil der [[Dienstboten]] in Guggenthal Hl. Messe feiern. Die übrigen Dienstboten und Hausleute mussten immer noch in die Kirche nach Gnigl zur Messe gehen.  
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Am [[18. Juli]] [[1982]] kam es zu einem [[Brände|Großbrand]], an dessen Löscharbeiten auch die [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl]] beteiligt war.
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Am [[18. Juli]] [[1982]] kam es in Guggenthal zu einem [[Brände|Großbrand]], an dessen Löscharbeiten auch die [[Freiwillige Feuerwehr Gnigl]] beteiligt war.
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== Das 21. Jahrhundert ==
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In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s bis in die [[2000er]]-Jahre hatte sich die Bevölkerungsstruktur in Guggenthal total gewandelt. Übrig geblieben sind noch einige wenige (Nebenerwerbs-)Bauern, der überwiegende Teil der Bevölkerung ist städtisch geprägt, im Gegensatz zur bäuerlichen Bevölkerung Koppls. Mit Stichtag [[1. Jänner]] [[2012]] hatte die Gemeinde 3 278 Einwohner, wovon ein gutes Drittel auf dem Heuberg und Guggenthal-Zentrum entfällt.  
In den Jahren seither hat sich die Bevölkerungsstruktur in Guggenthal total gewandelt. Übrig geblieben sind noch einige wenige (Nebenerwerbs-)Bauern, der überwiegende Teil der Bevölkerung ist städtisch geprägt, im Gegensatz zur bäuerlichen Bevölkerung Koppls. Mit Stichtag [[1. Jänner]] [[2012]] hatte die Gemeinde 3 278 Einwohner, wovon ein gutes Drittel auf Heuberg und Guggenthal entfällt.  
      
Guggenthal ist generell in Richtung der näher gelegenen Stadt Salzburg hin orientiert, die zudem für viele Guggenthaler Arbeitsstätte ist, Einkaufsplatz, Kulturzentrum, Gesundheitsversorgung, Ausbildungsstätte (Gymnasien und Universität). Die Postleitzahl ist jene von Gnigl, die Telefonvorwahl jene der Stadt. Der [[ÖPNV]] bindet Guggenthal an die Stadt an.
 
Guggenthal ist generell in Richtung der näher gelegenen Stadt Salzburg hin orientiert, die zudem für viele Guggenthaler Arbeitsstätte ist, Einkaufsplatz, Kulturzentrum, Gesundheitsversorgung, Ausbildungsstätte (Gymnasien und Universität). Die Postleitzahl ist jene von Gnigl, die Telefonvorwahl jene der Stadt. Der [[ÖPNV]] bindet Guggenthal an die Stadt an.
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[[2002]] kaufte die ''[[Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft|Verkehrsbüro Group]]'' die schon bereits stark sanierungsbedürftigen Gebäude und wollte ein Fünfsterne-Hotel mit 186 Zimmer um kolportierte 40 Mio Euro errichten. Jedoch scheiterten alle Verhandlungen mit Finanziers und Hotelbetreiberfirmen. Im Oktober [[2008]] verkaufte sie das Areal wieder an eine Investorengruppe.
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Im September [[2010]] teilte der Eigentümervertreter [[Hubert Czernin]] von Czernin & Partner mit, dass bereits im Oktober mit den Renovierungsarbeiten begonnen werden sollte. Zunächst sollte das ''Schmiedhäusl'', das zwischen der Brauerei und der Villa steht, saniert werden. In Folge sollte der Braugasthof auf 280 Sitzplätze und mit einem Gastgarten mit über 400 Plätzen erweitert werden. Westlich des Braugasthofes sollte ein Parkplatz mit 330 Parkplätzen errichtet werden, damit der historische Kern des Ensembles verkehrsfrei bleibt. Im Eiskeller der [[Ceconi]]-Villa sollten Themen rund um den Wein präsentiert werden. Für die Brauerei war man mit zwei Salzburger Brauereien in Verhandlung, diese in eine Schaubrauerei umzubauen. Auch an die Einrichtung eines Automobilmuseums war gedacht. Vom gesamten Areal, das insgesamt 90 Hektar groß ist, sind 20 Hektar Bauland. So war auch noch geplant ein Hotel in Form eines Chalet-Dorfs mit 100 Wohneinheiten zu errichten. Für die Verkehrsaufschließung hatten die neuen Eigentümer bereits drei Millionen Euro aufgewendet.
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2010 stellten die Betreiber auch ein [[Projekt Seilbahn auf den Gaisberg]] vor, das aber nicht verwirklicht wurde.
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Anfang 2013 wurde bekannt, dass das Salzburger Trio Michael Mayer, Erich Walketseder und Karl Weichselbaumer das denkmalgeschützte Ensemble erworben hat. Mayer und Walketseder haben gemeinsam mit Marco Sillaber das [[Gusswerk]] im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Kasern]] aufgebaut. In ihrem Eigentum sind nun auch die Wiesen unterhalb des gründerzeitlichen Baujuwels sowie das "[[Schloss Guggenthal|Schlössl]]" und Betriebsgebiet an der Wolfgangsee-Straße, in Summe rund 20 Hektar.  Neben Lofts für Wohnen und Arbeiten haben sie auch innovative Firmen im Visier, aus den Bereichen Design, Marketing, Mode, Kunst und der kreativen Gastronomie. Auch an eine Kleinbrauerei denken sie, um an die Tradition des Guggenthaler Biers anzuknüpfen. Die [[Radstadt|Radstädter]] Baufirma [[Steiner &amp; Wanner]] und Ex-[[Alpine Holding GmbH|Alpine]]-Chef Dietmar Aluta-Oltyan errichteten auf dem als Zweitwohngebiet gewidmeten "Professorfeld" die dicht verbaute Siedlung [[The View2]] im gehobenen Preissegment. Der Rest des 90 Hektar großen Areals steht seither noch zum Verkauf.<ref>Salzburger Nachrichten, 24. Jänner 2013</ref>
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Vorgesehen gewesen wäre bei der Raumordnungswidmung ursprünglich gewesen, die Einnahmen aus der Bebauung des Professorfeldes für die Sanierung des Industrieensembles zu verwenden. Das war aber nirgendwo festgeschrieben. Diese Raumordnungslücke nutzten die Ex-Besitzer: Jetzt stehen auf dem Professorfeld Luxus-Wohnungen wie eine Trabantensiedlung, das historische Ensemble mit Braugasthof und Ceconi-Villa sowie einigen Nebenbauten ist weiter verfallen.<ref>Quelle [https://www.sn.at/salzburg/chronik/gut-guggenthal-heikle-ermittlungsarbeiten-nach-der-brandursache-29631859 www.sn.at], abgefragt am 25. Juni 2018</ref> 
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[[2016]] wurde mit dem Bau des [[Kunstdepot des Museums der Moderne in Guggenthal|Kunstdepots des Museums der Moderne]] in Guggenthal begonnen.
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In den frühen Morgenstunden am [[24. Juni]] [[2018]] kam es zu einem [[Großbrand ehemalige Brauerei Guggenthal|Großbrand in der ehemaligen Brauerei Guggenthal]], der das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte und fast auf den Tag genau zwei Jahre später, am [[23. Juni]] [[2020]], wurde ein Feuer, wieder in den frühen Morgenstunden, in der [[Villa Weickl|Weickl-Villa]] entdeckt und konnte noch rechtzeitig gelöscht werden.
      
== Die Gaisbergrennen und Guggenthal ==
 
== Die Gaisbergrennen und Guggenthal ==
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==Guggenthaler Adventmarkt==
 
==Guggenthaler Adventmarkt==
Im Jahr [[1985]] wurde der Adventmarkt Guggenthal erstmals abgehalten. Unter der Organisation des St. Lazarus Hilfswerkes und großem Engagement der Guggenthaler Bevölkerung entstand beim Guggenthaler Kircherl ein jährlich stattfindender traditioneller Weihnachtsmarkt. Es wird dabei bei der Standauswahl und beim Veranstaltungsprogramm auf Bodenständigkeit wert gelegt. Seit 2015 wird der Weihnachtsmarkt von der Pfarre Koppl (zu der das Guggenthaler Kircherl seit 2008 gehört) organisiert. Die Pfarre möchte mit dem Adventmarkt auf die stillste Zeit im Jahr einstimmen. Die Pfarre betreibt auch selber einige Stände, deren Erlös einerseits für die Erhaltung der Guggenthaler Kirche verwendet wird aber auch für caritative Zwecke gespendet wird.
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Im Jahr [[1985]] wurde der Adventmarkt Guggenthal erstmals abgehalten. Unter der Organisation des St. Lazarus Hilfswerkes und großem Engagement der Guggenthaler Bevölkerung entstand beim Guggenthaler Kircherl ein jährlich stattfindender traditioneller Weihnachtsmarkt. Es wird dabei bei der Standauswahl und beim Veranstaltungsprogramm auf Bodenständigkeit wert gelegt. Seit 2015 wird der Weihnachtsmarkt von der Pfarre Koppl (zu der das Guggenthaler Kircherl seit 2008 gehört) organisiert. Die Pfarre möchte mit dem Adventmarkt auf die stillste Zeit im Jahr einstimmen. Die Pfarre betreibt auch selber einige Stände, deren Erlös einerseits für die Erhaltung der Guggenthaler Kirche verwendet wird aber auch für caritative Zwecke gespendet wird.
    
==Bilder==
 
==Bilder==
 
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== Siehe auch ==
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* [[Denkmalgeschützte Objekte in Koppl]]
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==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Beitrag in den [[Salzburger Nachrichten]] am 11. September 2004 von  Burgi Schobersberger
 
* Beitrag in den [[Salzburger Nachrichten]] am 11. September 2004 von  Burgi Schobersberger
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* E-Mail von [[Hans Kutil]] an Admin. [[Benutzer:Peter Krackowizer]] im November 2017 (geschichtliche Ergänzungen)
 
* E-Mail von [[Hans Kutil]] an Admin. [[Benutzer:Peter Krackowizer]] im November 2017 (geschichtliche Ergänzungen)
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====Einzelnachweise====
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<references/>
      
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]
 
[[Kategorie:Flachgau]]