Fontaine bekam Probleme mit der Obrigkeit. Es kam zu Schlägereien und Nichteinhalten der Sperrstunden. Das ''Cafegewölb'' wurde geschlossen. Doch schon am [[30. April]] [[1704]] wurden Jean Fontaine der ''Kaffeeverschleiß'' und das Billardspiel wieder gestattet. Auf sein Ansuchen wurde ihm vom Fürsten das Offenhalten des Kaffeegewölbes nach dem Ava-Maria-Läuten bis 9 Uhr abends erlaubt, ''weilen man den Coffe gemainiglich und maistens nach dem nachtessen zu trinken pflegt''<ref>Zitat: [[Walburg Schobersberger]]: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', in: [[Salzburg Archiv]] (Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'']]) Band 20 (1995), S. 321 - 358 [hier: S. 324].</ref> Fontaine starb [[1729]] und hatte vor seinem Tod beim Fürsterzbischof Franz Anton Fürst Harrach noch angefragt, ob seine Tochter Antonia die Konzession für den Kaffeeladen übernehmen darf. Gleichzeitig brachten diese Bitte auch sein Sohn Johann Franz und der hochfürstliche Kammerportier und Kammerheizer [[Josef Johann Hruby]] ein, die aber abgewiesen wurden zugunsten von Antonia Fontaine.<ref name="SV1925">Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19251224&query=%22Jean+Fontaine%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 24. Dezember 1925: Dr. [[Franz Martin]]: ''Das erste Kaffeehaus in Salzburg''.</ref> | Fontaine bekam Probleme mit der Obrigkeit. Es kam zu Schlägereien und Nichteinhalten der Sperrstunden. Das ''Cafegewölb'' wurde geschlossen. Doch schon am [[30. April]] [[1704]] wurden Jean Fontaine der ''Kaffeeverschleiß'' und das Billardspiel wieder gestattet. Auf sein Ansuchen wurde ihm vom Fürsten das Offenhalten des Kaffeegewölbes nach dem Ava-Maria-Läuten bis 9 Uhr abends erlaubt, ''weilen man den Coffe gemainiglich und maistens nach dem nachtessen zu trinken pflegt''<ref>Zitat: [[Walburg Schobersberger]]: ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'', in: [[Salzburg Archiv]] (Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'']]) Band 20 (1995), S. 321 - 358 [hier: S. 324].</ref> Fontaine starb [[1729]] und hatte vor seinem Tod beim Fürsterzbischof Franz Anton Fürst Harrach noch angefragt, ob seine Tochter Antonia die Konzession für den Kaffeeladen übernehmen darf. Gleichzeitig brachten diese Bitte auch sein Sohn Johann Franz und der hochfürstliche Kammerportier und Kammerheizer [[Josef Johann Hruby]] ein, die aber abgewiesen wurden zugunsten von Antonia Fontaine.<ref name="SV1925">Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19251224&query=%22Jean+Fontaine%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 24. Dezember 1925: Dr. [[Franz Martin]]: ''Das erste Kaffeehaus in Salzburg''.</ref> |