| | ''[[1398]] waren in der "''Löderergasse''" mehrere Lederer „behauset", weil bei diesem Handwerk auf Grund des großen Wasserbedarfes bei der Herstellung und dem Färben von Leder die unmittelbare Nähe zum Fluss günstig war. [[1399]] wurde Leopold Walkner, „kirsner", als Besitzer der Behausung am Egg der Löderergasse erwähnt. [[1411]] wird diese Behausung die Hanns-Postingl-Behausung am Egg neben der Konrad Niederl-Behausung genannt. [[1418]], nachdem die St.-Andrä-Kirche vom Erzbischof Eberhard von Neuhaus nah der nydern Rewt gebaut war, wurde das Gassenstück bis zur Löderergasse St.-Andrä-Gasse benannt. [[1422]] war Ulrich Dunkl der erste Lederermeister in der Posting-Behausung am Egg neben der Gandolf Speckher-Behausung in der St.-Andrä-Gasse. [[1440]] kommt diese Behausung laut Schenkungsurkunde vom 24. May an das Halleiner Spital, welche diese samt Lederergerechtsame an Hanns Steydl zu Leibgeding gab, der [[1457]] das selbe mit Vorbehalt käuflich erwarb. [[1483]] geht die Behausung samt Gerechtsame an Hanns Trenkhskhalb durch Kauf über und kommt [[1513]] nach Trenkhskhalbs Tode durch Gantkauf an Martin Langer, bürgerlicher Lederermeister, dem das Ausbrechen von drei Fenstern und einer Thüre gegen das Freifeld in der Stadtmauer gegen Vorbehalt erlaubt wird.'' | | ''[[1398]] waren in der "''Löderergasse''" mehrere Lederer „behauset", weil bei diesem Handwerk auf Grund des großen Wasserbedarfes bei der Herstellung und dem Färben von Leder die unmittelbare Nähe zum Fluss günstig war. [[1399]] wurde Leopold Walkner, „kirsner", als Besitzer der Behausung am Egg der Löderergasse erwähnt. [[1411]] wird diese Behausung die Hanns-Postingl-Behausung am Egg neben der Konrad Niederl-Behausung genannt. [[1418]], nachdem die St.-Andrä-Kirche vom Erzbischof Eberhard von Neuhaus nah der nydern Rewt gebaut war, wurde das Gassenstück bis zur Löderergasse St.-Andrä-Gasse benannt. [[1422]] war Ulrich Dunkl der erste Lederermeister in der Posting-Behausung am Egg neben der Gandolf Speckher-Behausung in der St.-Andrä-Gasse. [[1440]] kommt diese Behausung laut Schenkungsurkunde vom 24. May an das Halleiner Spital, welche diese samt Lederergerechtsame an Hanns Steydl zu Leibgeding gab, der [[1457]] das selbe mit Vorbehalt käuflich erwarb. [[1483]] geht die Behausung samt Gerechtsame an Hanns Trenkhskhalb durch Kauf über und kommt [[1513]] nach Trenkhskhalbs Tode durch Gantkauf an Martin Langer, bürgerlicher Lederermeister, dem das Ausbrechen von drei Fenstern und einer Thüre gegen das Freifeld in der Stadtmauer gegen Vorbehalt erlaubt wird.'' |
| − | * [[Josef Eder (Baumeister und Historiker)|Josef Eder]]: ''"Der Lederer in Salzburg"'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19300715&query=%22Eder%22&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 15. Juli 1930, Seite 6 | + | * [[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: ''"Der Lederer in Salzburg"'' [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19300715&query=%22Eder%22&seite=6 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 15. Juli 1930, Seite 6 |
| | * [[Verschwundene Arbeit]], Seite 127ff (Einleitung) | | * [[Verschwundene Arbeit]], Seite 127ff (Einleitung) |