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Bildkompositionen, deren Farbigkeit von Licht durchdrungen sind und die trotz ihrer Buntheit zart und transparent wirken, sind ein Merkmal für das Werk Walter Brendels. Dem Künstler, der seit 1974 im Salzburger Künstlerhaus sein Atelier besitzt, ist im Museumspavillon der städtischen Galerie bis 23. Jänner 2009 eine Ausstellung gewidmet.
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Bildkompositionen, deren Farbigkeit von Licht durchdrungen sind und die trotz ihrer Buntheit zart und transparent wirken, sind ein Merkmal für das Werk Walter Brendels. Dem Künstler, der seit 1974 im Salzburger Künstlerhaus sein Atelier besitzt, ist im [[Museumspavillon]] der städtischen Galerie bis 23. Jänner 2009 eine Ausstellung gewidmet.
    
Sie zeigt, dass der gebürtige Ludwigshafener Brendel Strömungen und Tendenzen der Kunst nicht nur aufgriff, sondern sie mitprägte und teils vorwegnahm. In seinen frühen Bildern sind das Informel, der Tachismus, die Technik der Collage, ein wenig die Pop Art, der Lettrismus, also das skripturale Malen zu finden. 1948 malte er, von der Landschaftsmalerei kommend, sein erstes abstrahiertes Bild, zehn Jahre später entstand seine erste Materialcollage, ab [[1960]] prägten die skripturalen Arbeiten sein Werk. Schrift – Worte und Schriftzeichen, Buchstaben, Zahlen, teils mit der Tube direkt auf die Bildfläche geschrieben – wurde zu Brendels "Markenzeichen". Zeichen und Kürzel wurden auf ihre grafische Qualität hin untersucht, verschmolzen zu neuen Formen, wild und expressiv. Andere Male ging er analytisch vor, zerschnitt seine "Skripturen", wählte Teile davon aus, fügte sie seriell wieder zusammen und nannte dies "Skripturaler Sektionismus".
 
Sie zeigt, dass der gebürtige Ludwigshafener Brendel Strömungen und Tendenzen der Kunst nicht nur aufgriff, sondern sie mitprägte und teils vorwegnahm. In seinen frühen Bildern sind das Informel, der Tachismus, die Technik der Collage, ein wenig die Pop Art, der Lettrismus, also das skripturale Malen zu finden. 1948 malte er, von der Landschaftsmalerei kommend, sein erstes abstrahiertes Bild, zehn Jahre später entstand seine erste Materialcollage, ab [[1960]] prägten die skripturalen Arbeiten sein Werk. Schrift – Worte und Schriftzeichen, Buchstaben, Zahlen, teils mit der Tube direkt auf die Bildfläche geschrieben – wurde zu Brendels "Markenzeichen". Zeichen und Kürzel wurden auf ihre grafische Qualität hin untersucht, verschmolzen zu neuen Formen, wild und expressiv. Andere Male ging er analytisch vor, zerschnitt seine "Skripturen", wählte Teile davon aus, fügte sie seriell wieder zusammen und nannte dies "Skripturaler Sektionismus".